Bildgebende Diagnostik und Therapie am Beispiel der Vertebroplastie/Kyphoplastie

Prof. Dr. med. Johannes Hierholzer, Potsdam

Die perkutane Vertebroplastie und die perkutane Kyphoplastie sind minimalinvasive radiologisch-gesteuerte Verfahren zur Behandlung von starken Knochenschmerzen, besonders im Bereich der Wirbelsäule.

Beide führen in einem sehr hohen Prozentsatz der Patienten zu einer deutlichen und lang anhaltenden Schmerzlinderung. Bei richtiger interdisziplinärer Indikationsstellung, Erfüllung der technischen Voraussetzungen und sorgfältiger Durchführung sind kaum klinisch relevante Komplikationen zu befürchten.

Die klinischen Ergebnisse im Hinblick auf eine Schmerzlinderung, eine Reduktion der notwendigen Schmerzmedikation und die Verbesserung der Beweglichkeit der Patienten sind übereinstimmend und in der ganz überwiegenden Zahl der Zentren hervorragend.

Da der klinische Erfolg sehr schnell eintritt und sich als nachhaltig erweist, können die Patienten bereits nach wenigen Tagen aus der stationären Betreuung in die ambulante Versorgung entlassen werden. Dies führt zu einer deutlich verkürzten stationären Liegezeit im Vergleich zu anderen Behandlungsformen dieser Patienten.