Video-Beiträge zum 37. Interdisziplinären Forum

1. Video: Rückblick auf das 37. Interdisziplinäre Forum "Fortschritt und Fortbildung in der Medizin

"Das Forum ist ein Orientierungspunkt: Welche Themen in der Fortbildung sind aktuell und wie sollen die Themen vermittelt werden", sagte Dr. Max Kaplan, Vize-Präsident der Bundesärztekammer. Der fächerübergreifend ausgerichtete Kongress sei deshalb insbesondere für  die Fortbildungsbeauftragten der Ärztekammern das ideale Forum, wichtige Anregungen für die eigenen Fortbildungsprogramme zu gewinnen. 


2. Video: Primärprävention bei Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Ein Schwerpunkt des 37. Interdisziplinären Forums beschäftigte sich mit gestörtem Essverhalten von Kindern und Jugendlichen. Knapp ein Viertel der Jugendlichen in Deutschland weist eine solche Störung auf. Das zeige der repräsentative Kinder- und Jugendgesundheitssurvey KiGGS von 2006. Essstörungen können durch aufeinander aufbauende präventive Interventionen positiv verändert werden.


3. Video: Neue Antiinfektiva zur Therapie mikrobieller und viraler Infektionen

Lange Zeit galten Antibiotika als zuverlässiges Mittel zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten. Diese Entwicklung kehrt sich jedoch zunehmend um, so Prof. Dr. Heike Brötz-Oesterhelt auf dem 37. Interdisziplinären Forum. Häufiger Einsatz von Antibiotika fördere zunehmend die Entwicklung antibiotika-resistenter Bakterien. Zudem gebe es seitens der Pharmafirmen derzeit eine unzureichende Entwicklung neuer Antibiotika. Diese müssten vor allem bestehende Resistenzen brechen um wirksam zu sein.


4. Video: Neue Wege in der antiviralen Therapie

Dr. med. Jürgen Rissland, Institut für Virologie/Staatliche Medizinaluntersuchungsstelle am Universitätsklinikum des Saarlandes, stellte in seinem Vortrag neue Entwicklungsansätze und Behandlungsstrategien in der antiviralen Therapie beispielhaft vor. Diese beinhalten sowohl den Einsatz von effektiveren Kombinationspräparaten als auch die stärkere Berücksichtigung von individuellen Behandlungsvoraussetzungen.


5. Video: Zusatznutzen von neuen Arzneimitteln - Konsequenzen aus dem AMNOG

Zwei Jahre nach In-Kraft-Treten sieht die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) das Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG)  im Grundsatz positiv. Der Gesetzgeber hat die AkdÄ bei der frühen Nutzenbewertung als stellungnahmeberechtigte Organisation benannt. Prof. Dr. Bernd Mühlbauer, AkdÄ-Vorstandsmitglied, verwies auf der Tagung darauf, dass die bisherigen Stellungnahmen der Arzneimittelkommission Einfluss auf die Beschlüsse des gemeinsamen Bundesausschusses gehabt hätten.