1. Berufsbezeichnung:
    Zahntechniker/in
  2. Welchen spezifischen Beitrag leistet der Beruf bei der Patientenversorgung?
    Gesunde, natürliche Zähne im Sinne der Tertiärprophylaxe für ein funktionsfähiges Gebiss sind Teil unserer Gesundheit - ein kostbares Gut. Dies gilt auch für Zahnersatz. Perfekter Zahnersatz schafft außerdem Wohlbefinden, weil wir mit ihm gut essen, sprechen und lachen können. Für die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Zähne durch Zahnersatz ist auf der medizinischen Seite der Zahnarzt/in, auf der technischen Seite der Zahntechniker/in zuständig - ein Team, das in qualitätsorientierter Systempartnerschaft Hand in Hand zusammenarbeitet. Der Zahntechniker/in ist dabei verantwortlich für die Fertigung von funktionellen und ästhetischen Kronen, Brücken und den Formen des Zahnersatzes - die als individuelle Sonderanfertigungen nach dem Medizinproduktegesetz speziell für einen bestimmten Patienten hergestellt werden.
  3. Mit welchen drei Berufen erfolgt eine besonders intensive Zusammenarbeit?
    • Arzt / Ärztin (Zahnärzt/in)
  4. Tätigkeitsorte:
    • Forschungseinrichtung
    • zugelassene Praxis
    • Beratungsstelle
  5. Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung bzw. zum Studium:
    • keine - Aufgrund der besonderen fachlichen Anforderungen werden jedoch in der Praxis Bewerber mit Hochschulreife bevorzugt
  6. Mindestalter:
    keines, siehe jedoch Frage Nr. 5
  7. Art der Ausbildung:
    • Ausbildungsberuf in dualer Ausbildung.
    • Das Schwergewicht liegt in der betrieblichen Ausbildung (Lehre) im gewerblichen Labor und wird ergänzt durch den Berufsschulunterricht.
    • Selbständige Ausübung des Berufes nur nach bestandener Meisterprüfung. Weitergehend Fachhochschul-Studiengang zum Bachelor/Master (bis 2007 Diplomingenieur/in Dentaltechnik) an der FH Osnabrück.
  8. Dauer der Ausbildung:3 1/2 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist im Einzelfall eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich.
  9. Ziel der Ausbildung:
    Herstellung von Zahnersatz als Einzelfertigung nach Auftrag durch den Zahnarzt/in Ausbildungsinhalte mindestens:
    • Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen
    • Einsetzen und Handhaben von Arbeitsgeräten und Werkzeugen
    • Beurteilen und Einsetzen von Werk- und Hilfsstoffen
    • Erstellen von zahntechnischen Planungen und Arbeitsunterlagen nach Abformungen
    • Anfertigen von Bissregistrierhilfen und Umsetzen in Kieferbewegungssimulatoren
    • Herstellen von partiellem / totalem Zahnersatz, Schienen, kieferorthopädischen Geräten
    • Epithetik
    • festsitzendem Zahnersatz
    • Einarbeiten von konfektionierten / individuellen Verbindungselementen
    • Herstellen von therapeutischen Geräten
    • Kenntnisse aller rechtlichen und sicherheitstechnischen Grundlagen
  10. Ausbildungsinhalte/ -fächer:
    Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
    • Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen
    • Einsetzen und Handhaben von Arbeitsgeräten
    • Werkzeugen und Materialien
    • Beurteilen und Einsetzen von Werk- und Hilfsstoffen
    • Qualitätsmanagement
    • Erstellen von zahntechnischen Planungen
    • Erstellen von Arbeitsunterlagen nach Abformungen
    • Anfertigen von Bissregistrierhilfen und Umsetzen in Kieferbewegungssimulatoren
    • Herstellen von partiellem / totalem Zahnersatz, Schienen, kieferorthopädischen Geräten
    • Epithesen
    • festsitzendem Zahnersatz
    • Einarbeiten von konfektionierten / individuellen Verbindungselementen
    • Herstellen von therapeutischen Geräten
  11. Gesetzliche Grundlage:
    • Verordnung über die Berufsausbildung zum Zahntechniker/zur Zahntechnikerin vom 11.12.1997 (Ausbildungsordnung)
  12. Art des Gesetzes:
    • Bundesgesetz
  13. Letzte Änderung der gesetzl. Grundlage:
    1997
  14. Berufsverband:
    Logo
    Verband medizinischer Fachberufe e. V.
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