1. Berufsbezeichnung:
    Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA)
  2. Welchen spezifischen Beitrag leistet der Beruf bei der Patientenversorgung?
    Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r leisten ihren berufsspezifischen Beitrag zur:
    • Gesundheitsfürsorge und Prophylaxe
    • zur Wiederherstellung der Gesundheit
    • bei Zwischenfällen in der Behandlungsassistenz
    • Organisation und Verwaltung der Praxis
    • Betreuung von Patienten/innen vor, während und nach der Behandlung
    • assistieren bei allen zahnmedizinischen Behandlungsabläufen und Untersuchungen
    • sie erklären PatientInnen die Möglichkeiten der Karies- und Parodontalprophylaxe
    • Anleitung zur Mundhygiene
    • Mirwirkung bei der Gruppenprophylaxe
    • Durchführung von Hygienemaßnahmen und Verwaltungsarbeiten
    Weitere Schwerpunkte liegen in den Bereichen:
    • Kommunikation
    • Information
    • Dokumentation und Abrechnung sowie Datenschutz
    • Praxis- und Qualitätsmanagement
    • Röntgen und Praxislabor
  3. Mit welchen drei Berufen erfolgt eine besonders intensive Zusammenarbeit?
    • Arzt / Ärztin (Zahnärzt/in)
    • Zahntechniker/in
  4. Tätigkeitsorte:
    • Krankenhaus
    • ambulante Pflegeeinrichtung
    • öffentlicher Gesundheitsdienst
    • zugelassene Praxis
    • Gesundheitswirtschaft
    • stationäre Pflegeeinrichtung
    • Beratungsstelle
  5. Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung bzw. zum Studium:
    • Für alle Berufe des dualen Ausbildungssystems ist gesetzlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.
    • Auf Grund der Anforderungen ist für den Beruf der ZFA ein Realschulabschluss bzw. Mittlere Reife oder gleichwertiger Abschluss empfehlenswert.
  6. Mindestalter:
    nach Absolvierung der gesetzlichen Schulpflicht (s. Punkt 5)
  7. Art der Ausbildung:
    • Ausbildungsberuf im dualen System (Zahnarztpraxis und Berufsschule)
  8. Dauer der Ausbildung:3 Jahre
  9. Ziel der Ausbildung:
    Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 3 sollen vermittelt werden. Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt.
  10. Ausbildungsinhalte/ -fächer:
    Gegenstand der Berufsausbildung nach Ausbildungsverordnung ZFA sind mindestens die Vermittlung der folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
    1. Durchführen von Hygienemaßnahmen
    2. Arbeitsorganisation, Qualitätsmanagement
    3. Kommunikation, Information und Datenschutz
    4. Patientenbetreuung
    5. Grundlagen der Prophylaxe
    6. Durchführen begleitender Maßnahmen bei der Diagnostik und Therapie unter Anleitung und Aufsicht des Zahnarztes
    7. Hilfeleistungen bei Zwischenfällen und Unfällen
    8. Praxisorganisation und –verwaltung
    9. Abrechnung von Leistungen
  11. Gesetzliche Grundlage:
    • Verordnung über die Berufsausbildung zum/r Zahnmedizinischen Fachangestellten vom 4. Juli 2001 (BGBl. IS. 1492 ff.). Die Grundlage für die Ausbildung im Betrieb bildet der Ausbildungsrahmenplan (sachliche und zeitliche Gliederung) bzw. der daraus resultierende betriebliche Ausbildungsplan. Der berufsschulische Teil der dualen Ausbildung richtet sich nach dem geltenden Rahmenlehrplan.
    • Die Gestaltung des bundesweit gültigen Rahmenlehrplans fällt unter die Kulturhoheit der Länder und kann daher von Bundesland zu Bundesland etwas variieren (Beschluss der KMK vom 11.05.2001.
  12. Art des Gesetzes:
    • Bundesgesetz
  13. Letzte Änderung der gesetzl. Grundlage:
    04.07.2001
  14. Berufsverband:
    Logo
    Verband medizinischer Fachberufe e. V.
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