Symposium der Mittel- und Osteuropäischen Ärztekammern (ZEVA)

Seit 1994 treffen sich jährlich Vertreter aller Mittel- und Osteuropäischen Kammern. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben sich neben den Ärztekammern der Republik Österreichs und der Bundesrepublik Deutschland in fast allen Mittel- und Osteuropäischen Staaten Ärztekammern als Körperschaften öffentlichen Rechts gebildet. Die jährlichen Treffen werden dazu genutzt, Erfahrungen über gleichgelagerte Aufgaben und Funktionen auszutauschen und Memoranden zu verfassen, die den Kammern als Unterstützung bei dem Aufbau ihrer Selbstverwaltung und Emanzipation von ihren Regierungen dienen sollen.

Das beim 7. Symposium der mittel- und osteuropäischen Ärztekammern in Cesky Krumlov, Tschechien, im 26. - 28. Mai 2000 verabschiedete Memorandum von Böhmisch Krumau über "Die öffentlichen Aufgaben und die berufliche Vertretung durch Ärztekammern (Zahnärztekammern)" dient dabei als Grundlage.