Sicherheit von Gesundheitsdaten

Informationstechnologie ist in der Patientenversorgung nicht mehr wegzudenken. Der Schutz von Patientendaten ist dabei sehr wichtig, um ein intaktes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient sicherzustellen. Unter dem Begriff "Sicherheit von Patientendaten" wird allgemein ihre Vertraulichkeit, also ihre Geheimhaltung verstanden. Genauso wichtig sind aber auch Aspekte, wie die Authentizität und die Integrität von Patientendaten. Um die Sicherheit von Patientendaten zu gewährleisten müssen diese sowohl in der elektronischen Kommunikation als auch bei ihrer Speicherung und Verarbeitung in der Arztpraxis geschützt werden. Die Voraussetzung dafür ist eine vertrauenswürdige, geschützte IT-Infrastruktur in der Arztpraxis.

Empfehlungen zur Ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis

Der Umgang mit Informationen von und über Patientinnen und Patienten ist immanenter Bestandteil ärztlicher Tätigkeit. Nicht nur im Zuge der fortschreitenden „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ (vgl. Pressemitteilung des 120. Deutschen Ärztetages 2017 zur Digitalisierung) sind Ärztinnen und Ärzte daher gehalten, den Schutz von Patienteninformationen sicherzustellen. Neben der ärztlichen Schweigepflicht, die der Wahrung des Patientengeheimnisses dient, sind Bestimmungen des Datenschutzrechtes zu beachten.

Datenschutzfragen zur Telemedizin

An der Fachtagung "Datenschutz in der Medizin" am 03.02.2015 in Hamburg hat die Bundesärztekammer in einem Vortrag praktische Empfehlungen zur IT-Sicherheit und zum Technischen Datenschutz in telemedizinischen Szenarien vorgestellt.

Datenschutzfragen zur Telemedizin, Vortrag an der Fachtagung Datenschutz in der Medizin - Update 2015, Hamburg, 03.02.2015 [PDF]