Notfallmedizin

Die Notfallmedizin umfasst die Erkennung und sachgerechte Behandlung drohender oder eingetretener medizinischer Notfälle, die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen sowie die Herstellung und Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit der Patienten.

Medizinische Notfälle können sich sowohl prä- als auch innerklinisch ereignen.

2016 wurde das Papier „Eckpunkte Notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung in Klinik und Praxis 2007“ von Fachexperten sowie den an der notfallmedizinischen Versorgung beteiligten wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Institutionen unter Federführung eines Autorenteams aktualisiert und erweitert. Das „Eckpunktpapier 2016“ berücksichtigt die gesamte notfallmedizinische Prozesskette vom Eintritt des Notfalls und dem Notrufeingang in der Rettungsleitstelle, über die notärztliche/rettungsdienstliche Versorgung, bis zur Weiterbehandlung im Krankenhaus und dient damit als Leitfaden für die integrierte Bedarfsplanung einer erreichbarkeitsorientierten Notfallversorgung. Ergänzend wurden, neben den Besonderheiten bei der Versorgung pädiatrischer Patienten, Kernempfehlungen zum ersten Glied der Rettungskette (Risikoaufklärung, Erste Hilfe und Notruf) aufgeführt.

Aktuelle Eckpunkte Notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung

Eckpunktepapier 2016 zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung in der Prähospitalphase und in der Klinik

Hintergrundinformationen 

Eckpunkte Notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung in Klinik und Präklinik [PDF]
Stand: November 2007

Im Jahr 2007 haben Fachleute diverser Fachgesellschaften und Organisationen Eckpunkte ermittelt, die von der Politik und den Verwaltungen beim Auf-, Ausbau oder Erhalt von aufeinander abgestimmten Strukturen der medizinischen Notfallversorgung der Bevölkerung in Deutschland zu berücksichtigen sind.

Die Leitlinien müssen eingehalten werden [PDF]
Deutsches Ärzteblatt, Jg. 105, Heft 38, 19. September 2008