Ebola: Robert Koch-Institut informiert über Umgang mit Verdachtsfällen

Stand: 05.12.2014

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt auf seiner Internetseite umfangreiches Informationsmaterial zu Ebola bereit. Auf der Internetseite finden sich unter anderem Antworten auf häufig gestellte Fragen, Informationen zu den Ebola-Fällen in den USA und Spanien sowie Hinweise zum Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen. Desweiteren informiert das RKI über Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial, Prävention und Bekämpfungsmaßnahmen sowie Therapie und Forschung auf diesem Gebiet.

Zur Bekämpfung der Epidemie vor Ort hatten das Bundesgesundheitsministerium, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Bundesärztekammer Ärzte und andere Gesundheitsberufe um Unterstützung aufgerufen. Die Bundesärztekammer hatte die Ärztekammern auf Landesebene sowie die Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgesellschaften gebeten, sich im Rahmen der humanitären Hilfe zu engagieren und in Ihren Zuständigkeitsbereichen einen entsprechenden Aufruf an freiwillige Helfer zu organisieren. Interessierte Helfer können sich über das Online-Bewerbungssystem DRK HRnet melden: drkhrnet.drk.de/Home

Auch der Weltärztebund hat sich auf seiner Generalversammlung in Durban intensiv mit der Ebola-Epidemie beschäftigt. Unter anderem ruft der Weltärztebund die internationale Gemeinschaft auf, über die Vereinten Nationen und ihre Organisationen umgehend dringend benötigte Schutzausstattungsmittel zur Verfügung zu stellen, um das Risiko einer Infektion für Helfer zu vermindern. Vor Ort müsse die öffentliche Kommunikation über grundlegende Methoden der  Infektionskontrolle verbessert werden. Zudem fordert der Weltärztebund alle Staaten auf, die Infektionskontrollmechanismen und auch die Rückverfolgungsmöglichkeiten von Infektionen zu stärken.