Suchterkrankungen bei Ärztinnen und Ärzten

Nach Schätzungen ist davon auszugehen, dass 7 % bis 8 % der deutschen Ärzte mindestens einmal im Leben an einer Suchterkrankung leiden. Behandlungsfehler unter Substanzeinwirkung sind selten. Der Vorstand der Bundesärztekammer sieht es als seine Aufgabe an, sich für ein Betreuungskonzept für betroffene Ärzte einzusetzen, welches sowohl aus einem Hilfsangebot (in der Regel stationäre Rehabilitation) als auch aus der möglichen Veranlassung berufsrechtlicher Maßnahmen besteht. In der Ständigen Konferenz "Ärztliche Versorgungswerke und Fürsorge" wurde das Anliegen aufgegriffen und mitgeteilt, dass in der Regel eine Kostenübernahme für Rehabilitationsmaßnahmen bei suchterkrankten Ärzten erfolgt. In den Ärztekammern gibt es darüber hinaus Ansprechpartner für betroffene Ärzte.