I – 19 IGeL-Beurteilung - A ufgabe der ärztlichen Selbstverwaltung

Vorstandsüberweisung

Der Beschlussantrag von Frau Dr. Friedländer, Herrn Dr. Reinhardt, Frau Haus, Herrn Dr. Lipp, Herrn Dr. Lutz, Herrn Dr. Lücke, F rau Köhler und Herrn Dr. Baier (Drucksache I - 19) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer  überwiesen:

Der 115. Deutsche Ärztetag 2012 fordert die Bundesärztekammer auf, sich als Selbstverwaltungsorgan der Ärzteschaft an der Evaluation und Bewertung von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) zu beteiligen oder ei n eigenes Portal aufzubauen. Es ist ei ne innerärztliche Aufgabe, zu einer Transparenz im Angebot der IGeL bei zutragen.

Begründung :

Eine Bewertung von IGeL darf nicht aus dem Blickwinkel der Gremien der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bzw. des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) oder allein von der Interessenslage davon profitierender Gruppen erfolgen. Es muss unabhängig von de n Kriterien der G-BA-Bewertung eine transparente Darstellung der medizinischen Beurteilung, insbesondere mit Hinweisen auf Risiken und realistische Erwartungen der angebotenen Leistungen, erfolgen.

Dies ist eine Hilfe für Ärzte und Patienten i n der Entscheidung für Angebot und Inanspruchnahme von IGeL und macht ei ne staatliche Regulierung überflüssig.