11. Qualitätssicherung Allergologie

Der Antrag von Dr. Otto (Drucksache II-9) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen:

 

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Begründung:

Nach Erfahrungen mit Leitlinien zum ambulanten Operieren und zur Allergologie drängt sich der Eindruck auf, daß als Experten eher "virtuelle" Spezialisten als kompetente, das betreffende Gebiet auch praktisch Ausübende hinzugezogen wurden. Alle einschlägigen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsverbände sollten ebenfalls zur Beratung geladen werden.

Begründung:

In den Leitlinien für Allergologie, die in der jetzigen Form eher Leidlinien sind, wird verlangt für jeden Pricktest eine Notfallausrüstung vorzuhalten

 

a) Intubation + O2 + Beatmung

b) EKG-Monitoring

c) Defibrillator

Dabei sind Leitlinien und b) und c) nach Ansicht bekannter Repräsentanten der Allergologie wie Prof. Schulze-Weringhaus und Prof. Ring eindeutig überfrachtet. Sie fürchten, daß damit die praktische Allergologie nur noch von Notfallärzten und Anästhesisten betrieben werden kann.