19. Verzahnung ambulante/stationäre Versorgung

Auf Antrag von Dr. Th. Müller (Drucksache I-18) unter Berücksichtigung des Antrages von Frau Dr. Gitter (Drucksache I-18a) faßt der 102. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

Der Deutsche Ärztetag unterstützt eine engere Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgungsstrukturen auf der Grundlage der bereits von der verfaßten Ärzteschaft vorgelegten Konzepte.

Begründung:

Im gegenwärtigen System ambulanter und stationärer Versorgung verhindern oftmals Informationsverluste eine effektive Patientenbetreuung. Gleichfalls ist die Kontinuität der Behandlung bei damit verbundenen Arztwechseln oftmals erschwert. Eine engere Verzahnung ist daher sowohl aus medizinischen als auch ökonomischen Gründen zu fordern.