2. Grundsätze der (Muster-)Weiterbildungsordnung

Zu Punkt IV der Tagesordnung: Eckpunkte zur Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung

Weiterentwicklung der (Muster-)Weiterbildungsordnung

Der Antrag von Frau Dr. Gitter, Prof. Dr. Kunze und Dr. Montgomery (Drucksache IV-18) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen:

 

Bei den Beratungen zur Weiterentwicklung der (Muster-)Weiterbildungsordnung ist an folgenden Grundsätzen festzuhalten:

  • Die Einheit des Arztberufes: Ziel der ärztlichen Ausbildung ist der wissenschaftlich und praktisch in der Medizin ausgebildete Arzt, der zur eigenverantwortlichen und selbstständigen ärztlichen Berufsausübung, zur Weiterbildung und zur ständigen Fortbildung befähigt ist.
  • Mit der Weiterbildung kann nach Erhalt der Berufserlaubnis begonnen werden. Die Weiterbildung findet im Rahmen einer angemessen bezahlten Tätigkeit als Ärztin/Arzt statt und ist "Nebenprodukt"" ärztlicher Berufsausübung. Der "Arzt in Weiterbildung" wird weiterhin entschieden abgelehnt.
  • Gestaltung und Überwachung der ärztlichen Weiter- und Fortbildung ist - auf der Grundlage entsprechender Gesetze - Aufgabe der Ärztekammern und somit der ärztlichen Selbstverwaltung.

Ärztliche Weiter- und Fortbildung ist unabdingbar für eine hohe Versorgungsqualität der Bevölkerung entsprechend dem medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt.