Mehr Zeit für die Patientenversorgung

Beschlussprotokoll des 107. Deutschen Ärztetages vom 18.-21. Mai 2004 in Bremen

Auf Antrag von Frau Dr. Gitter (Drucksache VI-46) fasst der 107. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

Ein Drittel der täglichen Arbeitszeit muss heute von Ärztinnen und Ärzten für bürokratische Aufgaben verwandt werden. Diese Zeit steht für die Patientenversorgung nicht mehr zur Verfügung. Dies ist in Zeiten von knappen Finanzmitteln, Ärztemangel und steigenden Qualifikationsanforderungen eine inakzeptable Verschwendung von Ressourcen.

Der 107. Deutsche Ärztetag fordert daher:

  • Entlastung von Ärztinnen und Ärzten von bürokratischen Aufgaben durch Änderung der einschlägigen Gesetze und Verordnungen zur Dokumentation von Krankenhausleistungen und Fallpauschalen (DRGs), die alleine der Kostenabrechnung dienen.
  • Unterstützung der Ärztinnen und Ärzte durch medizinische Dokumentationsassistenten/-assistentinnen und Stationssekretäre/-sekretärinnen.