Rechtsmedizinische Institute erhalten

Beschlussprotokoll des 107. Deutschen Ärztetages vom 18.-21. Mai 2004 in Bremen

Auf Antrag von Dr. Lipp (Drucksache VI-32) fasst der 107. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

Der Deutsche Ärztetag fordert die Länder auf, rechtsmedizinische Institute in ihrem Bestand und ihrer Vielfalt (Universitätsinstitute, Landesinstitute) zu erhalten.

Begründung:

Mit einer Reduzierung rechtsmedizinischer Institute und deren Dienstleistungen werden nicht hinnehmbare Einbußen in der Qualitätssicherung der forensischen Medizin und der akademischen Lehre in Kauf genommen. Es droht ein Wissens- und Kenntnisverlust (Unterscheidung natürlicher/nicht natürlicher Tod, sachkundige Ausstellung der Todesbescheinigung usw.) durch die Verminderung der akademischen Lehrkapazitäten.