Frühzeitige Erkennung von psychischen Erkrankungen bei Kindern

Auf Antrag von Frau Künanz, Frau Dr. Bunte und Dr. Peters (Drucksache II-24neu) unter Berücksichtigung des Antrages von Dr. Boie (Drucksache II-24neua) fasst der 109. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

Länder und Kommunen werden aufgefordert, die Kinder- und Jugendgesundheitsdienste in den Kommunen zu stärken und ggf. finanzielle Mittel für Kooperationsmodelle mit Kinder- und Jugendpsychiatern sowie Kinder- und Jugendärzten und Allgemeinärzten, die hausärztlich tätig sind, zur Verfügung zu stellen. Begründung: Die frühzeitige Erkennung - und damit Initiierung der erforderlichen therapeutischen Maßnahmen - von Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Störungen ist gerade im Kindesalter wichtig. Hier bietet sich der Ausbau der Präsenz der Kinder- und Jugendgesundheitsdienste vor Ort in den Schulen an, ggf. in Kooperation mit Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten und Kinder- und Jugendpsychiaterinnen und -psychiatern, um auch Kinder und Jugendliche erreichen zu können, die vom Regelversorgungssystem nicht erreicht werden.