Diskriminierung durch Arbeitgeber

Der Antrag von Dr. Lorenzen (Drucksache II-17) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen:

In der Regel führt die Diagnose "Psychische Erkrankung" (darunter auch Suchterkrankung) dazu, dass die betroffenen Patienten nicht verbeamtet oder neu eingestellt werden. Aus diesem Grund unterlassen die Patienten dringend notwendige Behandlung und verursachen so die Chronifizierung der Erkrankungen und z. T. erhebliche berufliche Schäden.

Die Delegierten des 109. Deutschen Ärztetages fordern, dass die Diskriminierung psychisch kranker Menschen durch die Arbeitgeber beendet wird und ihnen statt dessen die Behandlung durch spezielle bzw. strukturierte Behandlungskonzepte angeboten werden.