Diskriminierung psychisch Kranker in der Privaten Krankenversicherung

Auf Antrag von Dr. Lorenzen (Drucksache II-16) fasst der 109. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

In der Regel führt die Diagnose "Psychische Erkrankung" (darunter auch Suchterkrankung) dazu, dass die privaten Versicherer bei Antrag auf Aufnahme in die Versicherung Leistungen ausschließen oder Risikozuschläge erheben. Aus diesem Grund unterlassen die Patienten dringend notwendige Behandlung und verursachen so die Chronifizierung der Erkrankungen und z. T. erhebliche berufliche Schäden.

Die Delegierten des 109. Deutschen Ärztetages fordern, dass die Diskriminierung psychisch kranker Menschen durch die privaten Krankenversicherer beendet und statt dessen die Aufnahme in die Versicherung ermöglicht wird.