Female Genital Mutilizing (FGM) in der Bundesrepublik

Der Antrag von Frau Dr. Schulenberg (Drucksache VII-34) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen:

Die Bundesärztekammer spricht sich dagegen aus, dass Töchter von Migrantinnen bei der Schuleingangsuntersuchung speziell hinsichtlich einer durchgeführten FGM untersucht werden.

Begründung:

Um den Straftatbestand einer in Deutschland oder während des Aufenthalts in Deutschland durchgeführten FGM bei Töchtern von Asylbewerberfamilien aufzudecken, planen einige Landesregierungen ein Gesetz, das eine Untersuchung dieser Mädchen zu diesem Zweck zulassen soll. Dieses bedeutet eine Diskriminierung und kann nur zur Folge haben, dass diese Mädchen nicht mehr zur Schuleingangsuntersuchung gelangen.