2. Optimierung der Organspende – Ein Ja zur freiwilligen Widerspruchslösung

Der Antrag von Frau PD Dr. Birnbaum (Drucksache II-02) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen:

Nach einer Untersuchung der Deutschen Stiftung Organtransplantation-Nordost werden nur etwa 20 % der transplantationsfähigen Organe auch tatsächlich transplantiert.

Etwa 2/3 der befragten Angehörigen lehnt laut Zustimmungslösung ab.

Hauptgrund: Die Entscheidung des Organspenders selbst sei nicht bekannt. Das Thema Organspende ist in der Familie nie diskutiert worden.

Das Vorliegen einer freiwilligen Widerspruchsentscheidung befreit alle am Entscheidungsprozess-Organspende-Beteiligten aus der stets vorliegenden psychischen Drucksituation. Die Werbung zur Organspende ist eine ärztliche Aufgabe und sollte nicht der Politik und den Medien überlassen werden.