11. Doping bei Sportwettkämpfen

Auf Antrag von PD Dr. Lindhorst (Drucksache V-71) fasst der 110. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

Der 110. Deutsche Ärztetag 2007 verurteilt das systematische Doping zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen in jeglicher Form sportlicher Wettkämpfe. Es ist eine ethisch zweifelhafte und überflüssige Maßnahme, menschliche Gesundheit und schwere Schäden bis hin zur Todesfolge durch Doping zu riskieren. Insbesondere die Idee, durch systematische ärztliche Unterstützung von Dopingmaßnahmen angeblich die Sicherheit der Dopenden erhöhen zu können, darf nicht als Rechtfertigung für ärztlich gesteuertes Doping dienen, da dadurch Doping grundsätzlich als ethisch vertretbar eingeschätzt wird und so eine Risikospirale entsteht, die nie zum Stillstand des Dopings führen kann und damit einen Wettlauf mit unnötigen Risiken fördert.