17. Internet-Verfügbarkeit während des Deutschen Ärztetags

Der Antrag von Dr. Miller und Dr. Fabian (Drucksache V-87) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen:

Auch im Verhandlungssaal des Deutschen Ärztetags sind den Delegierten ausreichend Internetzugänge zur Verfügung zu stellen. Nachdem die Realisierbarkeit eines Kabelgebundenen Netzwerks aus Kostengründen nicht gegeben ist, soll ein Funknetzwerk (W-LAN) eingerichtet werden. Die Kosten sind zu ermitteln und ins Budget für die Durchführung des Deutschen Ärztetags einzuplanen.

Begründung:

Der Rechner mit Internetzugang ist zum alltäglichen Arbeitsmittel für immer mehr Kollegen geworden, das sie auch und gerade während der Arbeit auf dem Ärztetag nicht missen können. Die meisten Kollegen verfügen hierzu über einen tragbaren Computer, die wenigsten aber über einen direkten Netzzugang z. B. via UMTS. Die Internetarbeitsplätze im Delegiertenzentrum sind bei weitem zu wenig und bedingen, dass der Kollege dann nicht an den Beratungen teilnehmen kann.

Erfahrungen mit den Internetzugängen, die letztlich eine Vernetzung der Kollegen während des Ärztetags darstellen, könnten genutzt werden, um ggf. in späteren Jahren auch Materialien, wie z. B. den Tätigkeitsbericht, Referate oder Zahlenmaterial auf diesem Weg direkt im Saal zur Verfügung zu stellen. Die papiergebundene Schriftform der Anträge in den Beratungen steht für die Antragsteller aus ganz grundsätzlichen Überlegungen heraus absehbar nicht zur Disposition.