3. Förderung des ärztlichen Nachwuchses

Auf Antrag von Herrn Dr. med. Rechl, Herrn Dr. med. Kaplan und Herrn Dr. med. Jonitz (Drucksache III - 10) unter Berücksichtigung des Änderungsantrags von Frau Dr. med. Buckisch-Urbanke (Drucksache III - 10a) fasst der 111. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

Der Deutsche Ärztetag fordert die Landesregierungen auf, gemeinsam mit den Landesärztekammern, den Kassenärztlichen Vereinigungen und weiteren Kooperationspartnern (z. B. Universitäten, Krankenkassen, Kommunen und Banken) ein umfangreiches Konzept zur Förderung des ärztlichen Nachwuchses zu entwickeln, um dem drohenden Ärztemangel entgegenzuwirken.

Dieses Konzept umfasst die Ausbildung, die Verbundweiterbildung und die Förderung der Niederlassung.

Begründung:

Während ein Großteil der niedergelassenen Ärzte älter als 50 Jahre ist, entscheiden sich immer weniger junge Mediziner für den Beruf des Arztes. Um einen drohenden Ärztemangel insbesondere in den ländlichen Regionen zu verhindern, müssen möglichst bald geeignete Maßnahmen zur Förderung des ärztlichen Nachwuchses ergriffen werden.