Zu Punkt III der Tagesordnung: (Muster-)Weiterbildungsordnung

59. Einführung einer Zusatz-Weiterbildung Röntgendiagnostik in der Nuklearmedizin

Der Beschlussantrag von Herrn Dr. Kaiser und Herrn Prof. Dr. Dr. habil. Hahn (Drucksache III - 44) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen:

Eine Zusatz-Weiterbildung Röntgendiagnostik in der Nuklearmedizin mit einer Weiterbildungszeit von 18 Monaten sollte eingeführt werden, wobei die Gesamtweiterbildungszeit für das Gebiet Nuklearmedizin und die Zusatz-Weiterbildung auf 72 Monate summiert werden sollte.

Begründung:
Die technologische und wissenschaftliche Weiterentwicklung der bildgebenden Diagnostik führt verstärkt zum Einsatz von Hybridgeräten, so beispielhaft von SPECT/CT und PET/CT, die Erfahrungen und Kenntnisse sowohl in der Nuklearmedizin als auch in der Radiologie erfordern. Über die Einführung der Zusatzbezeichnungen soll gewährleistet werden, dass Fachärzte über die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten im jeweils komplementären Gebiet verfügen. Da die Verfahren SPECT/CT und PET/CT das Vorliegen umfangreicher Vorkenntnisse in den jeweiligen Gebieten voraussetzen, eignen sie sich nicht für eine Basisweiterbildung, die am Anfang der Weiterbildung stehen sollte.