Zu Punkt V der Tagesordnung: Tätigkeitsbericht der Bundesärztekammer

7. Gemeinsames Vorgehen der Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen zum Einsatz des eArztausweises

Beschlussantrag von Frau Dr. Groß M.A., Herrn Dr. Eßer, Herrn Dr. Dreyer, Herrn Prof. Dr. Griebenow und Herrn Dr. Hülskamp (Drucksache V - 55) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen:

Die zurückliegenden Deutschen Ärztetage haben mit ihren bestätigenden Beschlüssen zum elektronischen Arztausweis (eArztausweis) eine verlässliche Grundlage für das Handeln der Ärztekammern geschaffen.

Der 113. Deutsche Ärztetag stellt fest, dass Anwendungsszenarien des eArztausweises z. Z. insbesondere im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) entstehen; zuallererst ist dies die elektronische Online-Abrechnung der KVen. Hierbei finden verschiedene Instrumente mit unterschiedlichem Sicherheitsniveau (Username/Password, Grid-Karte, Standard-Signaturkarte, eArztausweis) für die Identifikation des abrechnenden Arztes Verwendung.

Der 113. Deutsche Ärztetag bittet die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen, ihre jeweiligen Aufgaben und Projekte – Herausgabe von eArztausweisen und Angebot von Online-Aktivitäten – zu synchronisieren, mit dem Ziel, den eArztausweis als das einheitliche elektronische Instrument für die sichere elektronische Kommunikation der Ärztinnen und Ärzte zu etablieren.

Geschieht dies nicht, werden niedergelassene Ärztinnen und Ärzte an verschiedenen, ggf. kostenpflichtigen Verfahren teilnehmen müssen, ohne dass bestehende Synergien genutzt werden.