Grussworte an den 102. Deutschen Ärztetag 1999 in Cottbus
 
 
1.

 

Grußwort des Vertreters der Belarussischen Ärzteassoziation
Prof. Dr. med. habil. Igor Korol 
2.

 

Grußwort der Christlich-Demokratischen Union Brandenburg
Herr Schönbohm, Senator a. D., CDU-Landesvorsitzender 
3. Grußwort der Gesundheitspolitischen Sprecherin
Gudrun Schaich-Walch (SPD)
4.
 
 

 

Grußwort des Vorsitzenden der Fraktion des Deutschen Bundestages Arbeitsgruppe Gesundheit
Wolfgang Lohmann (CDU/CSU) 
5.

 

Grußwort des Vorsitzenden der Freien Demokratischen Partei
Dr. Wolfgang Gerhardt, MdB 

 
 
 

Grußwort des Vertreters der Belarussischen Ärzteassoziation
Prof. Dr. med. habil. Igor Korol

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Namen der weißrussischen Ärzteassoziation möchte ich Sie herzlich begrüßen.

Man kann heute oft lesen und hören: "Die deutsche Medizin gehört zu den besten der Welt". Das sind keine großen Worte, vielmehr die simple Wahrheit.

Der 102. Deutsche Ärztetag bietet eine Möglichkeit, die Herausforderungen von morgen vorzubereiten. Als Gäste des Deutschen Ärztetages haben wir die Möglichkeit, den ständigen Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Vertretern von Ärzteorganisationen der verschiedensten Länder zu intensivieren.

Die weißrussische Ärzteschaft wünscht dem 102. Deutschen Ärztetag ertragreiche Diskussionen und eine erfolgreiche Arbeit bei der Entwicklung von Strategien für das nächste Jahrtausend.
 
 

Grußwort der Christlich-Demokratischen Union Brandenburg
Herr Schönbohm, Senator a.D.
CDU-Landesvorsitzender

Sehr geehrter Herr Präsident,

die Christlich-Demokratische Union Brandenburg wünscht dem heute in Cottbus beginnenden 102. Deutschen Ärztetag einen erfolgreichen Verlauf. Die märkische Union steht auch künftig fest an der Seite der Patienten und der Ärzteschaft.

Die Delegierten des 14. Landesparteitages der CDU Brandenburg sprachen sich am vergangenen Samstag in Potsdam einstimmig gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Gesundheitsstrukturgesetz 2000 aus. Die CDU Brandenburg appelliert an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, den Gesetzentwurf in der vorliegenden Form zurückzuweisen. Den Beschluß unseres Parteitages darf ich Ihnen und den Teilnehmern des 102. Deutschen Ärztetages mit diesem Schreiben beifügen.

Ich selbst wäre sehr gerne Ihrer Einladung nach Cottbus gefolgt. Aufgrund von Terminüberschneidungen ist mir dies leider nicht möglich. Die CDU Brandenburg wird heute durch das Mitglied des Landesvorstandes und gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Herrn Dr. med. Peter Wagner, MdL vertreten sein.

Ich wünsche dem Ärztetag gutes Gelingen und allen Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt in der Lausitz.

Beschluß des 14. Landesparteitages der CDU Brandenburg am 29.05. 1999 in Potsdam

Begründung zum Beschluß:
Die von der Koalition aus SPD und Bündnis 90 / Die Grünen angestrebte Gesundheitsreform ist in Wahrheit nichts anderes als ein erneuter untauglicher und zudem noch rigoroser Versuch der Kostendämpfung im Gesundheitswesen, der durch seine rigide Sparpolitik in bedrohlicher Weise die Interessen der Patienten gefährdet.

Durch das Fehlen eines umfassenden bundesweiten Risikostrukturausgleiches der Krankenkassen wird die immer noch bestehende Sozialmauer zwischen der Gesundheitsversorgung Ost und der Gesundheitsversorgung West nur zementiert bzw. unerträglich erhöht.

Der Gesetzentwurf ist das eklatante Gegenteil zu den Versprechungen, die der jetzige Bundeskanzler Gerhard Schröder vor seiner Wahl lauthals verkündet hat.
 

Grußwort der Gesundheitspolitischen Sprecherin
Gudrun Schaich-Walch (SPD)

Sehr geehrter Herr Prof. Hoppe,

zu Ihrer Wahl als Präsident der Bundesärztekammer meinen herzlichen Glückwunsch. Ich wünsche Ihnen viel Kraft, Geschick und Erfolg bei der Bewältigung Ihrer Aufgabe.

Sie treten das Amt in einer turbulenten Zeit an, die durch Dissonanzen zwischen der Ärzteschaft und der Politik gekennzeichnet ist. Ich hoffe, daß uns gemeinsam ein Neuanfang gelingt. Ich biete Ihnen eine faire, offene und sachliche Zusammenarbeit an auf dem Weg zur Erreichnung des gemeinsamen Ziels, der Sicherung einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung für alle.
 
 

Grußwort des Vorsitzenden der Fraktion des Deutschen Bundestages
- Arbeitsgruppe Gesundheit -
Wolfgang Lohmann (CDU/CSU)

Sehr geehrter Herr Präsident Dr. Hoppe,

im Nahmen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliere ich Ihnen zu Ihrem überwältigenden Ergebnis bei der heutigen Wahl zum Präsidenten der Bundesärztekammer auf das herzlichste.

Für Ihre Amtszeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg, Gesundheit und eine glückliche Hand. Gerade letztere werden Sie brauchen, da Sie Ihr Amt ausgerechnet in einer Zeit heftiger Auseinandersetzungen zwischen der Ärzteschaft und rot/grüner Politiker über die Gesundheitsreform 2000 antreten.

Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wünsche ich mir die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre. Ärzteschaft und CDU/CSU haben nach anfänglichen "Schwierigkeiten" in zentralen Punkten weitgehende Übereinstimmung erzielen können. Auf dieser guten Basis sollten wir den bewährten Dialog fortsetzen.

Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, Sie zu einem Gespräch mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Gesundheit einzuladen. Die Koalition hat uns mit dem Referentenentwurf genug Diskussionsstoff geliefert. Da der Ärzteschaft bei dieser Gesundheitsreform aus Sicht der Koalition die Rolle des Hauptgegners zuzukommen scheint, hielte ich eine gemeinsame Positionierung zur Verhinderung solcher Pläne für sinnvoll. Die Ärzteschaft ist auf Partner in der Politik angewiesen.
 
 

Grußwort des Vorsitzenden der Freien Demokratischen Partei
Dr. Wolfgang Gerhardt, MdB

Sehr geehrter Herr Präsident,

zu Ihrer Wahl gratuliere ich Ihnen ganz herzlich, auch im Namen der freien Demokratischen Partei. Sie übernehmen ein wichtiges Amt in einer schwierigen Zeit. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und freue mich darauf, die gute Zusammenarbeit fortzusetzen.


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