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Organspende

DSO ehrt Organspender und deren Angehörige

Jährlich werden rund 80 Menschen in Hessen nach ihrem Tod zu Organspendern, bundesweit sind es über 800. Wenn es keinen bekannten oder dokumentierten Entschluss des Verstorbenen zur Organspende gibt, ist die Unterstützung durch die Angehörigen von besonderer Bedeutung. Denn meist sind es sie, die den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen kennen. Im Zweifelsfall können die Angehörigen die Entscheidung zur Organspende nach ihren eigenen Wertvorstellungen treffen. „Dabei denken sie in einem Moment tiefer Trauer daran, anderen Menschen zu helfen. Für diesen Ausdruck der Solidarität gebührt den Organspendern und ihren Angehörigen Dank und Anerkennung“, sagte Dr. jur. Stephan Hölz, Leiter der Abteilung Gesundheit des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. „Die öffentliche Wertschätzung für Organspender und ihre Familien muss in unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit werden“, erklärte Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer.

DSO ehrt Organspender und deren Angehörige

Patienteninformation

Woran Sie eine barrierefreie Arztpraxis erkennen

Barrieren und Hindernisse tauchen im Alltag an vielen Stellen auf und finden sich auch in Arztpraxen. Hierzu zählen beispielsweise Stufen, fehlende Beschilderung oder auch Schwierigkeiten bei der Verständigung. Um selbstbestimmt am Leben teilhaben zu können, benötigen daher viele Menschen Unterstützung. Dies trifft nicht nur auf Personen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, sondern beispielsweise auch auf Ältere, Eltern mit Kinderwagen oder Patienten mit vorübergehenden Einschränkungen wie einem Gipsbein zu. Von einer Arztpraxis mit wenigen oder keinen Barrieren profitieren also viele. Ein Hauptanliegen der Ärzte ist es daher, möglichst allen Menschen einen ungehinderten Zugang zu ihrer Praxis zu ermöglichen. Aus diesem Grund hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) jetzt eine Kurzinformation zu diesem wichtigen Thema herausgebracht.

Woran Sie eine barrierefreie Arztpraxis erkennen

Patienteninformation

Acht Kurzinformationen für Patienten aktualisiert

Im September 2014 sind acht überarbeitete Kurzinformationen für Patienten zu den Themenschwerpunkten Kreuzschmerz, COPD/Asthma und Herzkrankheiten erschienen. Alle Kurzinformationen wurden auf Aktualität überprüft und angepasst, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorlagen. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt die KiP im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK).

Acht Kurzinformationen für Patienten aktualisiert

Patienteninformation

Endometriose - Was für Sie wichtig ist

Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Endometriose – was für Sie wichtig ist“ über Krankheitszeichen, den oft langen Weg zur Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten. Betroffene Frauen finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Endometriose ist eine häufige Erkrankung. In Deutschland sind jedes Jahr etwa 40 000 Frauen neu betroffen. Bei ihnen wächst gebärmutterschleimhaut-ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle, etwa im Bauchraum, Eierstock oder Eileiter, seltener an der Blase oder am Darm. Die Endometriose-Herde sind gutartig, können sich aber vergrößern und ausbreiten. Dies kann zu Entzündungen und Verwachsungen führen.

Endometriose - Was für Sie wichtig ist

Patienteninformation

„Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema“

Tuberkulose ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Weltweit erkranken nach Schätzungen jedes Jahr etwa 9 Millionen Menschen. In Deutschland ist die Krankheit dank guter Versorgung und Hygiene selten geworden. Aber auch hier sind jährlich über 4000 Menschen betroffen. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation für Patienten „Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema“ über Risikogruppen, Krankheitszeichen, Meldepflicht und Behandlungsmöglichkeiten. Gefährdete Personen und Betroffene finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung.

„Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema“

Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen

Vom Behandlungsdruck zum Behandlungsfehler

"Wird von Behandlungsfehlern gesprochen, drängen sich Bilder von der vergessenen Schere im Bauch oder dem verwechselten Bein bei einer Amputation auf. Wenn solche Fehler passieren, ist das Leid der Betroffenen sehr groß. Jeder dieser Fehler ist ein Fehler zuviel und natürlich müssen sie aufgeklärt werden. Diese Fehler aber sind äußerst selten und schon gar nicht beispielhaft für die bei den Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen registrierten Behandlungsfehler. Wir begutachten vor allem medizinische Komplikationen, wir suchen nach dem Ursachenkomplex." Darauf verwies Dr. Andreas Crusius, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Bundesärztekammer, bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik für das Jahr 2013 in Berlin.

Vom Behandlungsdruck zum Behandlungsfehler

Neuauflage des Faltblattes der Bundesärztekammer

Hilfe für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus

Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus gehören in Deutschland zur gesellschaftlichen Realität. Die Zahl der Menschen ohne Papiere hierzulande liegt Schätzungen zufolge noch immer zwischen 200.000 und 600.000. Oft gehen diese „Menschen ohne Papiere“ bei einer Erkrankung erst sehr spät zum Arzt; aus Angst, entdeckt und abgeschoben zu werden. Nicht selten endet dies im medizinischen Notfall. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Berlin und unter Mitwirkung des Büros für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin das Faltblatt „Patientinnen und Patienten ohne legalen Aufenthaltsstatus in Krankenhaus und Praxis“ erstellt.

Hilfe für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus

IGeL-Ratgeber

Patienten und Ärzte umfassend über Selbstzahlerleistungen informieren

Der Umgang mit sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) wird mit zunehmender Schärfe öffentlich diskutiert. Um diese Diskussion zu versachlichen und zugleich ausgewogen über Selbstzahlerleistungen zu informieren, haben Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung heute den überarbeiteten IGeL-Ratgeber „Selbst zahlen?“ vorgestellt. Der gemeinsam mit dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin entwickelte Ratgeber wird von allen Ärzteverbänden unterstützt.

Patienten und Ärzte umfassend über Selbstzahlerleistungen informieren

Arzneimittelsicherheit

Sichere Arzneimitteltherapie – acht wichtige Regeln, die Patienten bei der Anwendung von Arzneimitteln beachten sollten

Arzneimittel können Leben retten und Leiden lindern. Doch die Arzneimitteltherapie birgt auch Risiken. Nach internationalen Studien sind schwere Arzneimittelzwischenfälle und Medikationsfehler ein relevantes Gesundheitsproblem, an dem in den Industrieländern vermutlich mehr Menschen versterben als im Straßenverkehr. Neben den Maßnahmen, die in den Arztpraxen und Krankenhäusern selbst getroffen werden können und sollen, kann auch eine verstärkte Einbeziehung und Mitarbeit der betroffenen Patientinnen und Patienten die Risiken der Arzneimitteltherapie vermindern. Ein gemeinsames Merkblatt wichtiger Organisationen und Interessenvertretungen im Gesundheitswesen soll dies unterstützen.

Sichere Arzneimitteltherapie – acht wichtige Regeln, die Patienten bei der Anwendung von Arzneimitteln beachten sollten

Checkliste für gute Arztpraxis

Hilfe bei der Suche nach guter Arztpraxis

Jeder Patient möchte von seinem Arzt nicht nur qualifiziert behandelt, sondern auch mit all seinen Bedürfnissen und Sorgen wahrgenommen werden. Wer auf der Suche nach einer Arztpraxis ist, die das bietet, kann die Checkliste „Woran erkennt man eine gute Arztpraxis?“ zu Rate ziehen. Sie ist jetzt in dritter, überarbeiteter Auflage erschienen.

Checkliste: Woran erkennt man eine gute Arztpraxis? [PDF]

Patientenverfügung

Ärzte empfehlen Beratungsgespräch vor Erstellung einer Patientenverfügung

 Die Ärzteschaft empfiehlt Patienten, vor Abfassung einer vorsorglichen Willenserklärung das Gespräch mit einem Arzt des Vertrauens zu suchen. „Zwar kann der Arzt dem Patienten die oftmals schwierige und als belastend empfundene Entscheidung über das Ob und Wie einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung nicht abnehmen, wohl aber über medizinisch mögliche und indizierte Behandlungsmaßnahmen informieren, auf die mit Prognosen verbundenen Unsicherheiten aufmerksam machen und allgemein über Erfahrungen mit Patienten, die sich in vergleichbaren Situationen befunden haben, berichten“, heißt es in den heute vorgestellten „Empfehlungen der Bundesärzte­kammer und der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärzte­kammer zum Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patienten­verfügung in der ärztlichen Praxis“.

Ärzte empfehlen Beratungsgespräch vor Erstellung einer Patientenverfügung

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