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BÄKground

Neue Ausgabe des BÄK-Informationsdienstes erschienen

Zum Jahresende kommt noch einmal Bewegung in die Gesundheitspolitik. So stellte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe den Referentenentwurf seines Versorgungsstärkungsgesetzes vor. BÄKground, der Informationsdienst der Bundesärztekammer, beschäftigt sich in seiner neuen Ausgabe ausführlich mit diesem zentralen gesundheitspolitischen Projekt der Großen Koalition. Die Ärzteschaft begrüßt zwar einige positive Ansätze, spart aber insgesamt nicht mit Kritik. Besonders umstritten sind die Pläne zum Aufkauf von Arztpraxen in überversorgten Regionen, die Terminservicestellen und der Kompetenzzuwachs des Gemeinsamen Bundesausschusses.  Nach langen Verhandlungen stellte die Bund-Länder-Arbeitsgruppe nun auch die Eckpunkte für einen Umbau der Krankenhauslandschaft vor. Im BÄKground-Interview kritisiert BÄK-Präsident Prof. Dr. Montgomery den Mangel an konzeptionellen Lösungsvorschlägen.

Neue Ausgabe des BÄK-Informationsdienstes erschienen

Allgemeinmedizin

Evaluation des vierten Berichts zur Weiterbildung vorgelegt

Die Zahl der geförderten Allgemeinmediziner in Weiterbildung ist im vergangenen Jahr angestiegen. Eine solche Weiterbildungsinitiative allein reicht jedoch nicht aus, um eine ausreichende Anzahl von Hausärzten für die Versorgung im ländlichen Raum zu erhalten. Im ambulanten Bereich haben im Jahr 2013 im Vergleich zum Start des Programms im Jahr 2010 etwa 32 Prozent mehr Ärzte eine Förderung erhalten (gestiegen von 3.258 auf 4.299 Ärzte). Von diesen waren rund 29 Prozent in Teilzeit tätig.

Evaluation des vierten Berichts zur Weiterbildung vorgelegt

Ärztliche Versorgung von Flüchtlingen

Clever: „Ein Bedarf besteht für alle Facharztbereiche“

Der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg und Menschenrechtsbeauftragte der Bundesärztekammer, Dr. Ulrich Clever, hat bessere Bedingungen für die ärztliche Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland gefordert. Es sei problematisch, wenn Flüchtlinge in bereits medizinisch unter­versorgte Regionen untergebracht werden, zum Beispiel in abgelegen Industriegebieten. „Hier kann nicht optimal versorgt werden“, sagte Clever in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt (12.12.2014). Bedarf bestünde für alle Facharztbereiche. Die Krankheiten, bedingt durch Entbehrungen jeglicher Art und das über einen meist langen Zeitraum, seien vielzählig. „Wichtig sind in diesem Zusammenhang vor allem auch Dolmetscher. Ideal wäre, wenn auch mit Blick auf psychotherapeutische Behandlungen Muttersprachler für die Übersetzung zur Verfügung stünden.“

Clever: „Ein Bedarf besteht für alle Facharztbereiche“

Sterbebegleitung

„Ärzte leisten Hilfe beim Sterben, aber nicht zum Sterben“

Die Berufsordnungen der Ärztekammern formulieren einheitlich und bundesweit, dass es die Aufgabe von Ärzten ist, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern und Sterbenden Beistand zu leisten (§1(2) MBO). Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die gegenwärtige Debatte über eine mögliche gesetzliche Regelung der Sterbehilfe in Deutschland bekräftigen die Ärztekammern, dass die Tötung des Patienten, auch wenn sie auf dessen Verlangen erfolgt, sowie die Beihilfe zum Suizid nicht zu den  Aufgaben des Arztes gehören. Die Ärztekammern begrüßen ausdrücklich die in Politik und Öffentlichkeit geführte Diskussion über Sterbebegleitung und die damit verbundenen Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen.

„Ärzte leisten Hilfe beim Sterben, aber nicht zum Sterben“

Bund-Länder-Eckpunkte zur Krankenhausreform

Montgomery: "Der Berg kreißt und gebiert eine Maus"

Zu den Eckpunkten der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausreform erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Dass sich Bund und Länder mit dem Umbau unseres Krankenhaussystems beschäftigen, zeugt zumindest von einem gewissen Bewusstsein für die drängenden Probleme in unseren Kliniken. Ernüchternd sind jedoch die Ergebnisse und lassen an den antiken Ausspruch denken: Der Berg kreißt und gebiert eine Maus. Da tagen Bund und Länder monatelang im Geheimen und heraus kommt ein dünnes Eckpunktepapier, das außer den aus dem Koalitionsvertrag längs bekannten Ankündigungen kaum etwas substanziell Neues zu bieten hat. Wenn  aus der Krankenhausreform noch etwas werden soll, müssen Bund und Länder inhaltlich nachlegen."

Montgomery: "Der Berg kreißt und gebiert eine Maus"

Sucht

Schlaf- und Beruhigungsmittel bergen hohes Abhängigkeitsrisiko

Patienten und Ärzte stärker für die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu sensibilisieren, ist das Ziel einer gemeinsamen Aufklärungskampagne von BARMER GEK, Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und Bundesärztekammer (BÄK). In Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig. „Vielen Menschen ist das Suchtpotenzial der zur Wirkstoffgruppe der sogenannten Benzodiazepine gehörenden Präparate nicht bewusst. Mitunter reicht es schon, die Medikamente drei bis vier Wochen einzunehmen, um eine Abhängigkeit zu entwickeln“, so Andrea Jakob-Pannier, Suchtpräventionsexpertin bei der BARMER GEK. "Schon nach zwei Wochen beginnt der Körper, sich an ein Medikament zu gewöhnen. Viele haben dann das Gefühl, das Medikament sei nicht mehr stark genug und erhöhen die Dosis“, erläutert Dr. Raphael Gaßmann von der DHS. Deshalb fordert Dr. Christoph von Ascheraden, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer: „Die Einnahme von Benzodiazepinen sollte immer nur unter ärztlicher Kontrolle und nur zur Überbrückung von Krisensituationen erfolgen. Nach längerer Einnahme sollten die Medikamente niemals abrupt abgesetzt werden.“

Schlaf- und Beruhigungsmittel bergen hohes  Abhängigkeitsrisiko

Welt-AIDS-Tag

Aufklärung gibt Vertrauen

Anlässlich des Welt-AIDS-Tags rufen Bundesärztekammer (BÄK) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zu einem vorurteilsfreien Umgang mit HIV-Infizierten auf. „Aufgabe von Ärzten ist es, ihre Patienten nach einer Diagnose aufzufangen und sie medizinisch zu betreuen. Ärzte wirken aber auch präventiv und klären über Ansteckungsrisiken auf. So gehen sie gegen Verharmlosung und gesellschaftliche Vorurteile an“, erklärt Dr. Martina Wenker, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer.

Aufklärung gibt Vertrauen

Krankenhäuser

Montgomery: Wir müssen das Fallpauschalensystem weiterentwickeln

Für eine Weiterentwicklung des Fallpauschalensystems hat sich der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, ausgesprochen. „Krankenhäuser und Kostenträger brauchen bei ihren Budgetverhandlungen mehr Ermessensspielräume, damit die Sicherstellung der wohnortnahen Krankenhausbehandlung in strukturschwachen Gebieten ebenso berücksichtigt werden kann, wie die Finanzierung von Extremkostenfällen. Und der Orientierungswert muss endlich methodisch sauber ermittelt werden, damit die Personal- und Sachkostenentwicklungen im Krankenhausbereich realistisch widergespiegelt werden können", sagte er in einem Interview mit der B.Z. am Sonntag (30.11.2014).

Montgomery: Wir müssen das Fallpauschalensystem weiterentwickeln

Ärztemangel

Montgomery: Mehr Studienplätze in der Humanmedizin notwendig

Vor einer weiteren Verschärfung des Ärztemangels hat der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, gewarnt. Speziell bei der hausärztlichen Versorgung und bei den grundversorgenden Fachärzten wie Augenärzten und Gynäkologen zeichneten sich Engpässe ab, sagte er in der Rheinischen Post (27.11.2014). Montgomery forderte eine Reform des Medizinstudiums: "Vor allem brauchen wir mehr Studienplätze in der Humanmedizin, um wieder ausreichend Ärzte für die Patientenversorgung zur Verfügung zu haben."

Montgomery: Mehr Studienplätze in der Humanmedizin notwendig

Prävention

BÄK für stärkere Einbindung von Ärzten

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat eine stärkere strukturelle Einbindung von Ärztinnen und Ärzten in die mit dem Präventionsgesetz geplanten Leistungen zur Gesundheitsförderung gefordert.  In einer Stellungnahme zu dem Gesetz weist die BÄK darauf hin, dass Ärzte in der Prävention eine zentrale Rolle spielen. Sie erreichen Patienten aller gesellschaftlichen Schichten gleichermaßen und können diese auf eine Veränderung von Verhaltensweisen und zur Wahrnehmung gesundheitsförderlicher Angebote ansprechen.

BÄK für stärkere Einbindung von Ärzten

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen gewährleisten

Eine ausreichende kurative und präventive gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingsfamilien in Deutschland besteht nicht. Darauf verweisen Bundesärztekammer (BÄK), Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) anlässlich des morgigen 25. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention. Die UN-Kinderrechtskonvention nennt jedoch „das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit“ als ein Grundrecht jedes Kindes. Das Recht eines Kindes auf körperliche Unversehrtheit umfasst darüber hinaus nach Meinung der pädiatrischen Experten auch den Schutz vor durch Impfung zu verhütende Erkrankungen.

Medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen gewährleisten

Zielvereinbarungen in Chefarztverträgen

BÄK für Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften

Die Bundesärztekammer und der Verband der leitenden Krankenhausärzte haben sich für eine Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften nach § 136a SGB V ausgesprochen und dem Gesetzgeber einen entsprechenden Formulierungsvorschlag für eine Gesetzesnovelle unterbreitet. Die 2013 in das Sozialgesetzbuch V aufgenommene Vorschrift hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft dazu verpflichtet, in ihren Beratungs- und Formulierungshilfen für Verträge der Krankenhäuser mit leitenden Ärzten im Einvernehmen mit der Bundesärztekammer Empfehlungen abzugeben, die sicherstellen, dass Zielvereinbarungen, welche auf finanzielle Anreize abstellen, ausgeschlossen sind.

 BÄK für Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften

Sterbehilfe-Debatte im Bundestag

Montgomery: Hilfe zum Leben leisten

"Es ist gut, dass sich der Bundestag viel Zeit genommen hat, um sich intensiv mit dem sensiblen Thema der Sterbehilfe zu beschäftigen. Denn hier stoßen unterschiedliche ethische Einstellungen, religiöse Überzeugungen und individuelle Erfahrungen aufeinander. Die Redebeiträge aber auch die bereits im Vorfeld bekannt gewordenen Initiativen der verschiedenen Parlamentariergruppen haben gezeigt, dass es einen großen Konsens gibt, Sterbehilfevereinen das Handwerk zu legen. Ebenso unstrittig ist es, die Palliativmedizin, die Schmerztherapie und die Hospizarbeit in Deutschland weiter auszubauen. "

Montgomery: Hilfe zum Leben leisten

Patienteninformation

„Morbus Ormond – ein seltener Grund für Rückenschmerzen“

Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum „Morbus Ormond“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Der Morbus Ormond ist eine entzündliche Erkrankung, bei der sich Bindegewebe im hinteren Bauchraum übermäßig vermehrt. Die Ursache hierfür ist oft unklar. Etwa 1 bis 2 von 200.000 Menschen sind an Morbus Ormond erkrankt.

„Morbus Ormond – ein seltener Grund für Rückenschmerzen“

Herbert-Lewin-Preis

Auslobung eines Forschungspreises zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus

Das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundes­vereinigung schreiben nunmehr zum fünften Mal einen Preis für wissen­schaftliche Arbeiten zu dem Thema „Aufarbeitung der Geschichte der Ärztinnen und Ärzte in der Zeit des National­sozialismus“ aus. Mit dem Herbert-Lewin-Preis sollen Arbeiten ausgezeichnet werden, die sich mit der Rolle der Ärzteschaft während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Die Bundeszahnärztekammer wird zukünftig ebenfalls die Auslobung des Preises unterstützen.

 Auslobung eines Forschungspreises zur Rolle der Ärzteschaft  in der Zeit des Nationalsozialismus

Weltärztebund

50. Jubiläum der Deklaration von Helsinki

In der Stadt, in der sie vor einem halben Jahrhundert verabschiedet worden war, wurde heute der 50. Jahrestag des Bestehens der Deklaration von Helsinki feierlich begangen. In Anwesenheit des Staatspräsidenten Finnlands, Sauli Niinistö, sowie der finnischen Gesundheitsministerin, Laura Räty, kamen Vertreter der Mitgliedsverbände des Weltärztebundes, darunter auch der Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, und Medizinethiker aus zahlreichen Ländern zusammen, um die Geschichte und Entwicklung der Deklaration zu würdigen und ihre heutige und zukünftige Bedeutung für die klinische Forschung am Menschen zu diskutieren.

50. Jubiläum der Deklaration von Helsinki

GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

BÄK legt Stellungnahme vor

Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert wirksame gesetzgeberische Maßnahmen im Kampf gegen den Ärztemangel. In ihrer schriftlichen Stellungnahme zu dem von der Koalition vorgelegten Referentenentwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz weist die BÄK darauf hin, dass die darin angelegten Maßnahmen teilweise dringend einer Überarbeitung bedürfen. Nur so könne das selbstgesteckte Ziel der Koalition, die Rahmenbedingungen der Versorgung an die sich wandelnden gesellschaftlichen Strukturen anzupassen, tatsächlich erreicht werden. Grundsätzlich sei zu hinterfragen, ob der Entwurf dem deutlichen Bekenntnis des Koalitionsvertrages zur ärztlichen Freiberuflichkeit entspreche oder dieses in Teilen sogar konterkariere.

BÄK legt Stellungnahme vor

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