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Aufruf der ärztlichen Spitzenverbände

„Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

Die unterzeichnenden ärztlichen Spitzenverbände haben am 16. Oktober 2014 auf Einladung der Bundesärztekammer Maßnahmen im Kampf gegen Ebola beraten. Gemeinsam haben sie zu einer internationalen Kraftanstrengung zur Eindämmung der Epidemie in Westafrika aufgerufen. Die Erfahrungen aus den betroffenen Gebieten zeigen, dass der Mangel an fachkundigen Helfern, an Materialien aber auch eine unzureichende Vorbereitung und Ausbildung der Helfer die Seuchenbekämpfung vor Ort erschweren. Im Kampf gegen Ebola sind deshalb kurz-, mittel- und langfristig wirksame Interventionen notwendig.  

„Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

Normung im Gesundheitswesen

GVG veröffentlicht Positionspapier

„Die Normung von Gesundheitsdienstleistungen auf europäischer Ebene greift in die Kompetenz der Mitgliedstaaten zur Festlegung und Gestaltung ihrer Gesundheitssysteme ein. Sie ist daher unzulässig und deshalb zu unterlassen!" Das fordern zahlreiche Akteure aus dem Gesundheitswesen in einem gemeinsamen Positionspapier zur „Normung heilkundlicher Dienstleistungen“, das im Ausschuss Europäische Union der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e. V. (GVG) entwickelt wurde. Der für das Thema zuständige EU-Ausschuss der GVG, in dem auch die Bundesärztekammer mitwirkt, befasst sich mit sozialpolitischen Entwicklungen auf europäischer Ebene und deren Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Sozialpolitik.

GVG veröffentlicht Positionspapier

Ebola

Montgomery: „Mehr Helfer für Ebola-Bekämpfung vor Ort notwendig“

„Wir sollten versuchen, in Westafrika so viel wie möglich zu helfen, damit Ebola erst gar nicht zu uns kommt.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk (20.10.2014). Die Grundprobleme der Krankheit seien die lange Inkubationszeit sowie die Symptomarmut. Dies mache die Diagnostik schwierig. Wichtig sei vor allem, dass sich die Helfer vor Ort professionell verhalten. Notwendig seien hochprofessionelle Helfer, die wissen, was sie tun, so Montgomery.

Montgomery: „Mehr Helfer für Ebola-Bekämpfung vor Ort notwendig“

Chinesische Gesundheitsministerin in Berlin

BÄK informiert über Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung in Deutschland

Die Gesundheitssysteme Deutschlands und Chinas können durch einen verstetigten Informationsaustausch über gesundheitspolitische Fragen profitieren. Darauf verwies die chinesische Gesundheitsministerin, Dr. Li Bin, bei einem Besuch der Bundesärztekammer in Berlin. Gemeinsam mit Experten aus ihrem Ministerium informierte sich die Politikerin über die Strukturen des deutschen Gesundheitswesens. Ihr besonderes Interesse galt dabei dem System der ärztlichen Selbstverwaltung. Das Treffen fand im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen sowie des 1. Deutsch-Chinesischen Gesundheitsdialogs statt.

BÄK informiert über Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung in Deutschland

Montgomery im Interview

„Wir brauchen eine Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat im Kampf gegen Ebola zu einer internationalen Kraftanstrengung aufgerufen. „ Es bedarf einer großen Gemeinschaftsaktion von WHO, Nationalstaaten und Hilfsorganisationen, um diesen Krankheitsausbruch unter Kontrolle zu bekommen“, sagt er in einem Interview in der kommenden Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes (DÄ, Heft 42/2014). Der BÄK-Präsident verweist in diesem Zusammenhang auf eine Resolution des Weltärztebundes, in der die nationalen Regierungen zu einem  entschlossenen und international  koordinierten Handeln bei der Ebola-Bekämpfung aufgefordert werden.

„Wir brauchen eine Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

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