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Klinische Prüfungen

Patientenschutz muss an höchster Stelle stehen

Die Bundesärztekammer begrüßt im Grundsatz die neue Verordnung für klinische Prüfungen, die am 14. April 2014 vom Rat der Europäischen Union verabschiedet wurde, warnt aber gleichzeitig vor einer möglichen Aufweichung des Patientenschutzes. „Wir sehen in der Verordnung eine Reihe positiver Aspekte verwirklicht, beispielsweise das Verfahren der klinischen Prüfungen multinational auszurichten und zu entbürokratisieren. Davon kann insbesondere die unabhängige Forschung profitieren. Der Patientenschutz muss jedoch immer an höchster Stelle stehen“, erklärte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery.

Patientenschutz muss an höchster Stelle stehen

Europawahl

Mehr Mut zur Subsidiarität

Mehr Mut zur Subsidiarität - das ist der rote Faden des gesundheitspolitischen Forderungskatalogs, den die Bundesärztekammer anlässlich der Europawahl vorgelegt hat. „Die Stärke Europas liegt in seinen unterschiedlichen Kulturen. Europäische Politik kann und soll sich immer nur dann engagieren, wenn gemeinsame Rahmenbedingungen notwendig und sinnvoll sind“, erklärte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Originäre Zuständigkeiten der Mitgliedsstaaten in der Gesundheitspolitik müssten gegen unzulässige Harmonisierungsbestrebungen verteidigt werden. Die Ärzteschaft stellt sechs Forderungen an die europäische Politik:

Mehr Mut zur Subsidiarität

Ärztestatistik 2013

Ärzteschaft in der Generationenfalle

„Der Ärztemangel und der Mangel an Arztstunden sind keine Prognose mehr, sondern in vielen Regionen Deutschlands längst Realität. Und wir müssen davon ausgehen, dass sich dieser Mangel in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen wird.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), mit Blick auf die aktuelle Ärztestatistik der BÄK für das Jahr 2013. Montgomery wies darauf hin, dass schon allein aufgrund der Zunahme der Behandlungsintensität in einer alternden Gesellschaft heute mehr Ärztinnen und Ärzte gebraucht werden als früher. Zwischen 2004 und 2012 stieg die Zahl der ambulanten Behandlungsfälle in Deutschland um 136 Millionen und die der stationären um 1,8 Millionen auf 18,6 Millionen Fälle. "Hinzu kommt, dass Dank des medizinischen Fortschritts früher nicht bekannte oder mögliche Eingriffe, Untersuchungen und Therapiemethoden durchführbar geworden sind. Dies erfordert ebenso mehr Personal, wie die durch die wissenschaftliche Entwicklung bedingte zunehmende Spezialisierung der Medizin", so der BÄK-Präsident.

 Ärzteschaft in der Generationenfalle

Statement von BÄK-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery

„Keine Zweiklassenmedizin im Behandlungszimmer“

„Im Behandlungszimmer bemühen sich Ärzte immer um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten, ganz gleich, welchen Versichertenstatus sie haben. Dies zeigen auch die heute vorgestellten Umfrageergebnisse, nach denen vier von fünf Befragten unsere Gesundheitsversorgung als gut oder sogar sehr gut bezeichnen. Auch internationale Studien belegen immer wieder: Die Menschen in Deutschland werden im weltweiten Vergleich auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau versorgt – ganz gleich, ob Kassen- oder Privatpatient."

„Keine Zweiklassenmedizin im Behandlungszimmer“

Psychotherapie

Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie neu konstituiert

Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat am 17. März 2014 in seiner konstituierenden Sitzung für die vierte Amtsperiode (2014 - 2018) als Vorsitzende erneut Prof. Dr. phil. Günter Esser, Potsdam, und Prof. Dr. med. Manfred Cierpka, Heidelberg, gewählt.

Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie neu konstituiert

Soziale Medien

Bundesärztekammer gibt Hinweise für „Ärzte in sozialen Medien“

„Soziale Netzwerke können eine sinnvolle Ergänzung zum direkten Gespräch zwischen Arzt und Patient sein –  allerdings müssen bestimmte Regeln eingehalten werden“.  Das sagte Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Telematikausschusses der Bundesärztekammer, mit Blick auf die Handreichung „Ärzte in sozialen Medien“, die heute auf der BÄK-Internetseite veröffentlicht wurde. Bartmann stellte klar, dass die  ärztliche Schweigepflicht und der Datenschutz bei der Nutzung sozialer Medien immer beachtet werden müssen. Wichtig sei auch, die Grenze zur viel diskutierten Fernbehandlung einzuhalten.

Bundesärztekammer gibt Hinweise für „Ärzte in sozialen Medien“

Haftpflicht

Montgomery: Versicherungssteuer für Ärztehaftpflicht senken

„Es ist gut, dass sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für eine Begrenzung der Haftpflichtprämien für freiberufliche Hebammen einsetzen will. Ebenso wichtig ist es, auch für Gynäkologen und geburtsmedizinische Abteilungen der Krankenhäuser dauerhafte Lösungen zu finden.“ Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery mit Blick auf die heutigen Beratungen im Deutschen Bundestag zur Haftpflichtproblematik bei Hebammen und anderen Gesundheitsberufen.

Montgomery: Versicherungssteuer für Ärztehaftpflicht senken

Türkisches Gesundheitsgesetz

BÄK fordert: „Türkei muss ärztliche Hilfeleistungspflicht respektieren“

In einem Brief an den türkischen Premierminister Erdogan hat die Bundesärztekammer die Entscheidung des türkischen Gesundheitsministeriums kritisiert, gerichtlich gegen den Vorstand der Turkish Medical Association (TMA) vorzugehen. Der TMA wird vorgeworfen, während der Proteste im Gezi Park im vergangenen Jahr unerlaubterweise „medizinische Versorgungseinheiten“ für verletzte Demonstranten in Moscheen, Shopping Centern und Hotels organisiert zu haben.

BÄK fordert: „Türkei muss ärztliche Hilfeleistungspflicht respektieren“

Normung in der Medizin

BÄK warnt vor Aushebelung des ärztlichen Berufsrechts

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat seine Kritik an  Plänen zur Normung medizinischer Verfahren auf europäischer Ebene bekräftigt. Im Focus (10.03.2014) sagte der BÄK-Präsident, der EU sei es untersagt, in die Berufsordnung der Ärzte einzugreifen. Zuvor hatte Montgomery in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ, Heft 9 / 2014) gewarnt, dass die nationalen ärztlichen Berufsregeln und die nationale ärztliche Aus- und Weiterbildung  durch die Normungsbestrebungen ausgehebelt werden könnten. „Dagegen müssen wir uns wehren.  Sonst beschreibt eine solche Norm am Ende einen Mittelwert für Europa, und der hohe Wert der deutschen Medizin wird beschädigt.“

BÄK warnt vor Aushebelung des ärztlichen Berufsrechts

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