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Sterbehilfe-Debatte bei Beckmann

Montgomery: „Pille für den Exit ist der falsche Weg“

„Der Weg zum Arzt, um sich die Pille für den Exit zu holen, ist in meinen Augen der falsche Weg. Wir wollen den Menschen Alternativen bieten, und die gibt es in den meisten Fällen.“ Mit diesen Worten wandte sich der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, in der ARD-Sendung „Beckmann“ (18.09.) gegen die Forderung nach einem ärztlich assistierten Suizid. „Wenn wir Patienten über die modernen Therapiemöglichkeiten aufklären, verlieren sehr viele von ihnen ihren Suizidwunsch. Einem großen Teil kann mit Schmerztherapie, Palliativmedizin und Hospizen geholfen werden“, so Montgomery weiter.

Montgomery: „Pille für den Exit ist der falsche Weg“

Patienteninformation

Acht Kurzinformationen für Patienten aktualisiert

Im September 2014 sind acht überarbeitete Kurzinformationen für Patienten zu den Themenschwerpunkten Kreuzschmerz, COPD/Asthma und Herzkrankheiten erschienen. Alle Kurzinformationen wurden auf Aktualität überprüft und angepasst, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorlagen. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt die KiP im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK).

Acht Kurzinformationen für Patienten aktualisiert

Assistierter Suizid

Montgomery: „Hilfe zum Leben leisten“

„Das Berufsethos verpflichtet den Arzt, Hilfe zum Leben zu leisten, nicht Hilfe zum Sterben.“ Darauf verweist der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, in einem Gastbeitrag im Berliner Tagesspiegel (07.09.2014). Leider seien gute medizinische Möglichkeiten zur Begleitung Sterbender wie Schmerztherapien, Palliativmedizin oder Hospize zu wenig bekannt. „Unsere ärztliche Erfahrung sagt: Sehr viele Schwerkranke, die nur noch den Tod als Ausweg sehen, entscheiden sich für das Leben, wenn ein Arzt ihnen diese Alternativen aufzeigt.“

Montgomery: „Hilfe zum Leben leisten“

Krankenhäuser

Montgomery fordert große Krankenhausreform

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die im Koalitionsvertrag angekündigte Initiative für eine weitreichende Finanzreform im Kliniksektor „versanden“ zu lassen. „Eine große Reform wäre für alle Beteiligten etwas Gutes. Wir befürchten aber, dass am Ende nur ein kleines Reförmchen herauskommen wird“, sagte er in einem Interview mit der Ärzte Zeitung (05.09.2014). Der BÄK-Präsident nannte drei zentrale Herausforderungen: „Der erste Punkt ist der gravierende Personalmangel und die damit verbundene enorme Belastung der Beschäftigten im Krankenhaus. Wir brauchen konkrete Personalentwicklungs-Konzepte.“

Montgomery fordert große Krankenhausreform

Gemeinsame Resolution

Krankenhausbündnis fordert von AG-Bund-Länder qualitätssichernde Krankenhausfinanzierung

In einer gemeinsamen Resolution an die Politik in Bund und Ländern fordern Deutsche Krankenhausgesellschaft, Bundesärztekammer und Deutscher Pflegerat sowie weitere Verbände, die „…Finanzierung der Krankenhäuser auf eine bedarfsgerechte und berechenbare Grundlage zu stellen…“. Zur Begründung führen die drei Spitzenverbände der Träger und Berufe des Krankenhauswesens an, dass die „…Ansprüche an die medizinische Leistungsfähigkeit in den Kliniken, die Qualität und die Patientensicherheit wachsen, aber immer mehr Krankenhäuser ihre laufenden Kosten nicht decken können und mit absolut unzureichenden Investitionsmitteln konfrontiert sind.“

Krankenhausbündnis fordert von AG-Bund-Länder qualitätssichernde Krankenhausfinanzierung

Ärztlich assistierter Suizid

Statement Prof. Dr. Montgomery zu heute vorgestelltem Gesetzesvorschlag

Zu dem heute (26.08.) von einer Gruppe von Juristen, Ethikern und Palliativmedizinern vorgestellten Gesetzesvorschlag zu rechtlichen Regelungen des assistierten Suizids erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: "Bei allen Vorschlägen, die jetzt in die gesellschaftliche und politische Diskussion zur Sterbehilfe eingebracht werden, ist immer zu prüfen, ob die Intention des § 216 Strafgesetzbuch (Tötung auf Verlangen) wie auch die besondere Vertrauensstellung des Arztes gegenüber seinen Patientinnen und Patienten gewahrt bleibt. Nach der Berufsordnung haben Ärztinnen und Ärzte die Aufgabe, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern sowie Sterbenden Beistand zu leisten. Die Mitwirkung des Arztes bei der Selbsttötung ist hingegen keine ärztliche Aufgabe."

Statement Prof. Dr. Montgomery zu heute vorgestelltem Gesetzesvorschlag

Transplantation

Statement der Prüfungs- und der Überwachungskommission zu den Prüfprogrammen Herz, Leber, Niere und Niere/Pankreas

Die Prüfungs- und die Überwachungskommission von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband haben im Rahmen ihrer laufenden Prüfungen der Transplantationsprogramme Herz, Leber, Niere und Niere/Pankreas seit Oktober 2013 in deutschen Kliniken 37 Programme geprüft. Dabei wurde auch das Herztransplantationsprogramm des Deutschen Herzzentrums Berlin geprüft. Hier sind die Vor-Ort-Prüfungen abgeschlossen, das Gesamtprüfungsverfahren jedoch noch nicht. Die Ergebnisse werden nach Abschluss des Verfahrens in einem Bericht zusammengestellt.  Der Bericht wird nachfolgend den entsprechenden Institutionen zugeleitet sowie auch öffentlich gemacht. Auskünfte und Informationen im laufenden Verfahren sind nicht möglich.

Statement der Prüfungs- und der Überwachungskommission zu den Prüfprogrammen Herz, Leber, Niere und Niere/Pankreas

Humanitäre Hilfseinsätze

Helfer in Gefahr

„Sie kamen in Gruppen herein, fünf, zehn oder 15 Männer mit Waffen. Sie sagten, wenn wir ihnen nicht alles geben, Handys, Geld, Wasser, würden sie uns erschießen. Uns alle, alle die im Krankenhaus waren. Und einige wurden erschossen.“ Ronyo Adwok war Patient im Krankenhaus von Malakal im Südsudan, als dieses im Februar angegriffen und geplündert wurde. 14 Tote fanden die Helfer von Ärzte ohne Grenzen später auf dem Gelände, elf Patienten waren in ihren Betten erschossen worden. In einer Titelgeschichte (Heft 33/34) geht das Deutsche Ärzteblatt der stetigen Zunahme von Gewalt gegen humanitäre Helfer in Kriegs- und Krisenregionen nach. Die Ursachenforschung gestaltet sich dabei so komplex wie die Konflikte, in denen die Helferinnen und Helfer arbeiten. 

Helfer in Gefahr

Beihilfe zum Suizid

Montgomery: Wir sind nicht Techniker des Todes, sondern Helfer zum Leben

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich in zwei Interviews entschieden gegen eine Erlaubnis der ärztlichen Beihilfe zum Selbstmord ausgesprochen. „Wir möchten nicht die Profis für den Tod sein. Wir sind die Profis für das Leben“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (11.08.). Statt den klinisch sauberen, qualitätsgesicherten Tod zu vermitteln, sollten Ärztinnen und Ärzte aufklären und ein würdevolles Sterben in Kliniken und Hospizen ermöglichen.

Montgomery: Wir sind nicht Techniker des Todes, sondern Helfer zum Leben

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