Bundesärztekammer

Sprungmarken

Schriftgrößenauswahl

AAA

EnglishFrançais

Zielgruppenauswahl



Sie befinden sich hier:

Home

Proteste in der Türkei

Solidarität mit der türkischen Ärzteschaft

Berlin, 19. Juni 2013 – „Der unangemessene Polizeieinsatz in Istanbul und anderen türkischen Städten beunruhigt viele Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Insbesondere das Vorgehen der Polizeikräfte, verletzten Demonstranten den Zugang zu medizinischer Versorgung vorzuenthalten oder medizinisches Personal, das verletzten Demonstranten zu Hilfe kommt, festzunehmen, ist aus Sicht der Bundesärztekammer völlig inakzeptabel.“ Das sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery.

Solidarität mit der türkischen Ärzteschaft

Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie

Experten diskutierten Strategien zur Verbesserung der Patientensicherheit bei der Arzneimitteltherapie

 Werden Patienten durch eine Arzneitherapie geschädigt, ist häufig nicht das Arzneimittel, sondern eine nicht vor Fehlern schützende Organisation des Behandlungsprozesses verantwortlich. Unzureichende Arzneimitteltherapiesicherheit findet man insbesondere an den Schnittstellen der Behandlung. Darauf verwiesen Experten auf dem 4. Deutschen Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft vom 13. bis 14. Juni 2013 in Berlin. „Deshalb ist es so wichtig, dass die Bundesregierung den erstmals 2007 vorgelegten Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland erneuert hat“, sagte Prof. Dr. Daniel Grandt, Kongresspräsident und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Saarbrücken.

Experten diskutierten Strategien zur Verbesserung der Patientensicherheit bei der Arzneimitteltherapie

Behandlungsfehler

Crusius: „Ärzte machen Fehler, wir sind aber keine Pfuscher“

„Fehler passieren, auch in der Medizin. Wir kehren diese Fehler aber nicht unter den Tisch, sondern wir lernen aus ihnen und wir setzen uns dafür  ein, dass den betroffenen Patienten schnellstmöglich geholfen wird.“ Das sagte Dr. Andreas Crusius, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen, bei der Vorstellung der Behandlungsfehler-Statistik für das Jahr 2012 in Berlin. Crusius stellte  klar, dass sich die Zahl der festgestellten Behandlungsfehler, gemessen an der Gesamtzahl von rund 18 Millionen Behandlungsfällen in den  Krankenhäusern und mehr als 540 Millionen allein im vertragsärztlichen Bereich, im Promillebereich bewege. Dies auch dann, wenn man die bei  den Krankenkassen, bei den Haftplichtversicherern und bei den Gerichten registrierten Fälle mit hinzu rechne.

Crusius: „Ärzte machen Fehler, wir sind aber keine Pfuscher“

Neue Patienteninformation

„Morbus Osler – mehr als nur Nasenbluten“

Morbus Osler ist eine seltene, erbliche Erkrankung, die oft auch als hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT) bezeichnet wird. Nach Schätzungen ist etwa einer von 5000 Menschen daran erkrankt. Bei Morbus Osler sind manche Blutgefäße krankhaft erweitert und sehr verletzlich. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Patienteninformation „Morbus Osler – mehr als nur Nasenbluten“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten.

„Morbus Osler – mehr als nur Nasenbluten“

Weltblutspendetag

Blutspende ist Akt gelebter Solidarität

In Deutschland spenden etwa fünf Prozent der Bevölkerung Blut. Doch das ist zu wenig und führt immer wieder zu Engpässen in der Versorgung. Denn Blut wird nicht nur für Schwerverletzte benötigt. Auch für die Behandlung von Krebspatienten, für den Einsatz bei Operationen und zur Herstellung verschiedener Medikamente ist das gespendete Blut dringend erforderlich. Deshalb unterstützen das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin und die Bundesärztekammer zum Weltblutspendetag am 14. Juni den Aufruf nach verstärkter freiwilliger und unentgeltlicher Blutspende als Akt der gelebten Solidarität. Gerade in der nahenden Sommerferienzeit werden Blutspenden regelmäßig knapp.

Blutspende ist Akt gelebter Solidarität

4. Deutsche Kongress für Patientensicherheit

„Die Sicherheit der Arzneimitteltherapie systematisch verbessern“

„Die Arzneimitteltherapie kann Leben retten, sie ist aber immer auch ein Hochrisikoprozess, bei dem es zu Medikationsfehlern und in der Folge zu Nebenwirkungen kommen kann. Entscheidend ist deshalb, dass Ärzte in Klinik und Praxis, Apotheker, Pflegende und Patienten an Maßnahmen beteiligt werden, die potentielle Fehler bei der Arzneimitteltherapie verhindern können.“ Das sagte Prof. Dr. Daniel Grandt , Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Saarbrücken und Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), im Vorfeld des 4. Deutschen Kongresses für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie in Berlin. 

„Die Sicherheit der Arzneimitteltherapie systematisch verbessern“

Freie Berufe

Gesundheitsminister Andreas Storm: Versorgungswerke haben sich bewährt

Bei einer Erweiterung des versicherten Personenkreises in der gesetzlichen Rentenversicherung etwa um sogenannte Soloselbstständige brauchen sich die freien Berufe keinen Sorgen um den Bestand ihrer Versorgungswerke zu machen, erklärte der Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes, Andreas Storm, nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Ständigen Konferenz ärztlicher Versorgungswerke, Dr. Josef Mischo, und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. (ABV), Hartmut Kilger.

Gesundheitsminister Andreas Storm: Versorgungswerke haben sich bewährt

116. Deutscher Ärztetag

Bilanz

Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages, Dr. Martina Wenker, Dr. Max Kaplan, beide Vizepräsidenten, und Dr. Franz-Joseph Bartmann, Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein und Vorsitzender der Weiterbildungsgremien der Bundesärztekammer, fassen die Erfolge des diesjährigen Ärztetages zusammen.

Bilanz

116. Deutscher Ärztetag – Zusammenfassung II

116. Deutscher Ärztetag beendet

Der Ärztetag sprach sich dafür aus, die Zusammenarbeit von Hausärzten und Betriebsärzten bei der beruflichen Wiedereingliederung zu stärken. Um Verbesserungen auf diesem Gebiet zu erreichen, sollen gemeinsame Fortbildungsmaßnahmen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement angeboten werden. Der Ärztetag begrüßte zudem die Resolution der Konferenz zur Sicherung des arbeitsmedizinischen Nachwuchses des Ausschusses für Arbeitsmedizin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales und unterstützt das geplante Aktionsbündnis zur Förderung des arbeitsmedizinischen Nachwuchses.

116. Deutscher Ärztetag beendet

116. Deutscher Ärztetag – Zusammenfassung I

116. Deutscher Ärztetag beendet

Der 116. Deutsche Ärztetag in Hannover hat die Bundesregierung aufgefordert, unverzüglich Regelungen gegen einen weiteren Anstieg der zuletzt dramatisch angewachsenen Haftpflichtversicherungsprämien für Ärzte zu treffen. Konkret sprach sich der Ärztetag für eine Absenkung der Versicherungssteuer für ärztliche Haftpflichtversicherungen von derzeit 19 Prozent auf 11 Prozent aus. Im Rahmen der Daseinsvorsorge habe der Gesetzgeber verschiedene Versicherungen durch eine ermäßigte Versicherungssteuer in Höhe von elf Prozent gefördert. Zudem seien die gesetzlichen Regelungen zur Anpassung der Vergütungen, Erlösbudgets und Gesamtvergütungen für ärztliche Leistungen so zu ergänzen, dass bei Notwendigkeit auch eine unterjährige Berücksichtigung der Entwicklung der Prämien für ärztliche Haftpflichtversicherungen möglich wird.

116. Deutscher Ärztetag beendet

Bookmarkservice

zum Anfang der Seite

Kontext-Informationen der Seite


Beschlussprotokoll des 116. Deutschen Ärztetages 2013 in Hannover

zum Beschlussprotokoll

116. Deutscher Ärztetag in Hannover (28. - 31.05.2013)
116. Deutscher Ärztetag in Hannover (28. - 31.05.2013)
Mobile Website der BÄK für Smartphones

 
m.baek.de. - die mobile Website der Bundesärztekammer für Smartphones

BÄK interaktiv
Unsere Meldungen auf Twitter
Unsere Videoclips auf Youtube
Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen"

Die in der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen zusammengeschlossenen Verbände stellen in der Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen" ihre Berufe dar. Zugleich ermöglicht die Datenbank einen Vergleich der verschiedenen Berufe.

Richtlinien zur Organtransplantation
Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“

Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission haben eine unabhängige Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“ zur (auch anonymen) Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet.

Deutsches Ärzteblatt
Arzneimittelkommission
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

Wiederholung der Hauptnavigation

Bundesärztekammer

Ärztetag

Ärztestatistik

BÄK-Infodienste

Gesundheitspolitik

Medizin & Ethik

Richtlinien, Leitlinien, Empfehlungen

Landesärztekammern