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Gesetzesentwurf für die Herstellung einer Tarifeinheit

Montgomery: Tarifeinheit ist ein Frontalangriff auf die Rechte der Arbeitnehmer

Zum dem von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgestellten Gesetzesentwurf für die Herstellung einer Tarifeinheit erklärt Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer: „Dieser Entwurf ist ein Frontalangriff auf die Rechte der Arbeitnehmer. Die Arbeitgeber reiben sich schon die Hände, denn schneller wurden die Rechte von Angestellten noch nie ausgehöhlt. Es ist ein Verfassungsbruch, wenn der Staat bestimmten Gruppen von Arbeitnehmern das Recht verwehrt, eine unabhängige und eigenständige Tarifpolitik zu betreiben."

Montgomery: Tarifeinheit ist ein Frontalangriff auf die Rechte der Arbeitnehmer

Pressemitteilung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und des Aktionsplans zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland

Bundeseinheitlicher patientenorientierter Medikationsplan

Bereits zum vierten Mal trafen sich am 28.10.2014 Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), der Bundesoberbehörden, der Verbände der Softwareindustrie, der Bundesvereinigungen deutscher Apothekerverbände und der Krankenhausapotheker, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Vertreter der Länder, Vertreter von Krankenkassen, Patientenvertreter sowie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zu einem Workshop, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen: den bundeseinheitlichen patientenorientierten Medikationsplan technisch und inhaltlich weiter zu entwickeln. [...]
Ein wesentlicher Aspekt im Maßnahmenkatalog ist die Implementierung des Medikationsplans. Die Arzneimitteltherapie vor allem bei multimorbiden Patienten wird häufig dadurch beeinträchtigt, dass die Gesamtmedikation gar nicht oder nur unzureichend bekannt ist. Einerseits ist es damit Ärzten, Apothekern und Pflegekräften nicht möglich, Doppelmedikationen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Kontraindikationen, notwendige Dosisanpassungen usw. bei der Arzneimitteltherapie umfassend zu berücksichtigen. Andererseits wird vor allem die Therapietreue (Adhärenz) des Patienten beeinträchtigt, wenn dieser nicht zuverlässig darüber informiert ist, welche Arzneimittel er wie und wann einnehmen soll.

Bundeseinheitlicher patientenorientierter Medikationsplan

Aufruf der ärztlichen Spitzenverbände

„Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

Die unterzeichnenden ärztlichen Spitzenverbände haben am 16. Oktober 2014 auf Einladung der Bundesärztekammer Maßnahmen im Kampf gegen Ebola beraten. Gemeinsam haben sie zu einer internationalen Kraftanstrengung zur Eindämmung der Epidemie in Westafrika aufgerufen. Die Erfahrungen aus den betroffenen Gebieten zeigen, dass der Mangel an fachkundigen Helfern, an Materialien aber auch eine unzureichende Vorbereitung und Ausbildung der Helfer die Seuchenbekämpfung vor Ort erschweren. Im Kampf gegen Ebola sind deshalb kurz-, mittel- und langfristig wirksame Interventionen notwendig.  

„Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

EU-Gesundheitskommissariat

Montgomery begrüßt Einlenken von EU-Kommissionspräsident Juncker

„Wir können stolz darauf sein, es erreicht zu haben, dass Arzneimittel und Medizinprodukte nicht an die Wirtschaftsabteilung der Kommission verlagert wurden. Diese lebensnotwendigen Güter sind keine Waren wie alle anderen.“ So wertete Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), im Deutschen Ärzteblatt (31.10.) eine entsprechende Entscheidung des designierten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. Neben der Bundesärztekammer hatten zahlreiche weitere Institutionen des Gesundheitswesens den ursprünglich geplanten Neuzuschnitt des EU-Gesundheitskommissariats scharf kritisiert.

Montgomery begrüßt Einlenken von EU-Kommissionspräsident Juncker

Normung im Gesundheitswesen

GVG veröffentlicht Positionspapier

„Die Normung von Gesundheitsdienstleistungen auf europäischer Ebene greift in die Kompetenz der Mitgliedstaaten zur Festlegung und Gestaltung ihrer Gesundheitssysteme ein. Sie ist daher unzulässig und deshalb zu unterlassen!" Das fordern zahlreiche Akteure aus dem Gesundheitswesen in einem gemeinsamen Positionspapier zur „Normung heilkundlicher Dienstleistungen“, das im Ausschuss Europäische Union der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e. V. (GVG) entwickelt wurde. Der für das Thema zuständige EU-Ausschuss der GVG, in dem auch die Bundesärztekammer mitwirkt, befasst sich mit sozialpolitischen Entwicklungen auf europäischer Ebene und deren Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Sozialpolitik.

GVG veröffentlicht Positionspapier

Hartmannbund-Stiftung

Arztkinder in Not – Jede Spende hilft!

Seit mehr als einem halben Jahrhundert kümmert sich die Hartmannbundstiftung „Ärzte helfen Ärzten“* um in Not geratene Arztfamilien mit einem zentralen Gedanken – kollegiale Hilfe zu leisten. Die Unterstützung von Arztkindern, deren Eltern sich auf Grund von Notsituationen oder persönlichen Schicksalsschlägen in finanziell prekärer Lage befinden ist der Schwerpunkt der Stiftungsarbeit.

Arztkinder in Not – Jede Spende hilft!

Kurzinformationen für Patienten

Dauerhaft starke Schmerzen – wann helfen Opioide?

Opioide sind erprobte Medikamente, die seit vielen Jahren zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt werden. Sie hemmen gezielt die Schmerzübertragung, vor allem in Gehirn und Rückenmark. Werden Opioide korrekt eingesetzt, können Schmerzen gut gelindert und die Lebensqualität wieder erhöht werden.  Darüber informiert die aktuelle Ausgabe der Kurzinformationen für Patienten „Dauerhaft starke Schmerzen – wann helfen Opioide?“

Dauerhaft starke Schmerzen – wann helfen Opioide?

Ebola-Epidemie

Bundesregierung und Bundesärztekammer unterstützen DRK im Kampf gegen Ebola

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe , Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery und der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dr. Rudolf Seiters, haben in einer gemeinsamen Aktion Ärzte und andere Gesundheitsberufe um Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika aufgerufen. Neben der Entsendung eines sogenannten Ebola Treatment Centers nach Sierra Leone  bereitet das DRK eine Erkundungsmission nach Liberia vor, um die dortige Errichtung eines mobilen Krankenhauses zu prüfen. Mit der geplanten Entsendung des Krankenhauses sollen die Gesundheitsstrukturen vor Ort in der aktuellen Notlage entlastet und zugleich gestärkt werden.

Bundesregierung und Bundesärztekammer unterstützen DRK im Kampf gegen Ebola

Ebola

Montgomery: „Mehr Helfer für Ebola-Bekämpfung vor Ort notwendig“

„Wir sollten versuchen, in Westafrika so viel wie möglich zu helfen, damit Ebola erst gar nicht zu uns kommt.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk (20.10.2014). Die Grundprobleme der Krankheit seien die lange Inkubationszeit sowie die Symptomarmut. Dies mache die Diagnostik schwierig. Wichtig sei vor allem, dass sich die Helfer vor Ort professionell verhalten. Notwendig seien hochprofessionelle Helfer, die wissen, was sie tun, so Montgomery.

Montgomery: „Mehr Helfer für Ebola-Bekämpfung vor Ort notwendig“

Chinesische Gesundheitsministerin in Berlin

BÄK informiert über Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung in Deutschland

Die Gesundheitssysteme Deutschlands und Chinas können durch einen verstetigten Informationsaustausch über gesundheitspolitische Fragen profitieren. Darauf verwies die chinesische Gesundheitsministerin, Dr. Li Bin, bei einem Besuch der Bundesärztekammer in Berlin. Gemeinsam mit Experten aus ihrem Ministerium informierte sich die Politikerin über die Strukturen des deutschen Gesundheitswesens. Ihr besonderes Interesse galt dabei dem System der ärztlichen Selbstverwaltung. Das Treffen fand im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen sowie des 1. Deutsch-Chinesischen Gesundheitsdialogs statt.

BÄK informiert über Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung in Deutschland

Montgomery im Interview

„Wir brauchen eine Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat im Kampf gegen Ebola zu einer internationalen Kraftanstrengung aufgerufen. „ Es bedarf einer großen Gemeinschaftsaktion von WHO, Nationalstaaten und Hilfsorganisationen, um diesen Krankheitsausbruch unter Kontrolle zu bekommen“, sagt er in einem Interview in der kommenden Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes (DÄ, Heft 42/2014). Der BÄK-Präsident verweist in diesem Zusammenhang auf eine Resolution des Weltärztebundes, in der die nationalen Regierungen zu einem  entschlossenen und international  koordinierten Handeln bei der Ebola-Bekämpfung aufgefordert werden.

„Wir brauchen eine Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

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Informationen zu Ebola

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt auf seiner Internetseite Informationsmaterial zu Ebola bereit, unter anderem Antworten auf häufig gestellte Fragen, Informationen zu den Ebola-Fällen in den USA und Spanien sowie Hinweise zum Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen. Desweiteren informiert das RKI über Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial, Prävention und Bekämpfungsmaßnahmen sowie Therapie und Forschung weiter

Fortbildungsveranstaltungen der AkdÄ
Mobile Website der BÄK für Smartphones

 
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Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen"

Die in der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen zusammengeschlossenen Verbände stellen in der Datenbank "Fachberufe im Gesundheitswesen" ihre Berufe dar. Zugleich ermöglicht die Datenbank einen Vergleich der verschiedenen Berufe.

Richtlinien zur Organtransplantation
Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“

Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission haben eine unabhängige Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“ zur (auch anonymen) Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet.

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