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Koalition gegen Schönheitswahn

Das Thema „Schönheitsoperationen im Fernsehen“ hat für ein hohes Potenzial an Diskussionsstoff in der Gesellschaft gesorgt. Die Ärzteschaft hat sich von diesem Schönheits-OP-Trend öffentlich distanziert und die Vermarktung schönheitschirurgischer Leistungen in den Medien als „unerträglichen“ Tabubruch kritisiert. Auf Initiative der Bundesärztekammer ist am 25.09.2004 die Koalition gegen den Schönheitswahn gegründet worden. Aus Sorge um die Folgen eines völlig überzogenen Schönheitsideals haben die Vertreter aus Politik, Kirchen und Gesellschaft – darunter auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Karl Kardinal Lehmann – an Medien und Öffentlichkeit appelliert, verantwortungsbewusster in der Darstellung so genannter schönheitschirurgischer Eingriffe vorzugehen. „Gemeinsam gegen den Schönheitswahn“ lautet ihre Botschaft. Ein Arbeitsergebnis der Koalition ist die DVD „Wa(h)re Schönheit“, die mit Unterstützung des Deutschen Lehrerverbandes erstellt wurde.

Die Initiative hat seit ihrer Gründung breite Zustimmung erfahren. Die Berichterstattung in den Medien über die Gefahren von Schönheitsoperationen gerade bei jungen Menschen ist kritischer geworden. Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hat die Aktivitäten der Koalition gegen den Schönheitswahn einstimmig begrüßt. Auch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) begrüßte den Zusammenschluss ausdrücklich. Die Koalition gegen den Schönheitswahn und ihre Vertreter aus Politik, Kirchen, Gesellschaft und Wissenschaft vermitteln ein großes Maß an Glaubwürdigkeit und Kompetenz. Neben der gesellschaftlichen Anerkennung verfügt die Initiative über einen hohen Vertrauensbonus. Deshalb ist es der Koalition auch nicht schwer gefallen, im Laufe der Zeit weitere Verbündete zu mobilisieren.

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