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Texte und Berichte: „Misshandlung Minderjähriger“

Berlin, 1998 - 2. Auflage

Ziel des von der Bundesärztekammer vorgelegten Konzeptes ist die Verbesserung der präventiven, diagnostischen, therapeutischen und sozialmedizinischen Kenntnisse der Ärzte zum Thema Kindesmißhandlung. Möglichkeiten der Kooperation mit Eltern, Jugendämtern und Strafverfolgungsbehörden werden vorgestellt.

Vom 94. Deutschen Ärztetag 1991 aufgefordert, wurde vom 95. Deutschen Ärztetag 1992 in Köln das vorliegende Konzept beschlossen. Im Rahmen der Ärztlichen Präventionstage 1998 erfolgte mit allen Autoren eine Überarbeitung.

Ziel des Konzeptes ist die Verbesserung der präventiven, diagnostischen, therapeutischen und sozialmedizinischen Kenntnisse der Ärzte. Zudem werden Möglichkeiten der Kooperation mit Eltern, Jugendämtern und Strafverfolgungsbehörden aufgezeigt.

Themen u. a.:

  • Formen der Kindesmißhandlung
  • Diagnostische Kriterien
  • Ärztliches Vorgehen bei Mißhandlungsverdacht - bzw. nachweis
  • Multiprofessionelle Kooperation (u. a. ärztliche Schweigepflicht)


Herausgeber: Bundesärztekammer
2. Auflage 1998, 50 Seiten, Schutzgebühr EURO 7,70

Inhaltverzeichnis

Vorwort

I. Einleitung

II. Ursachen und Erklärungsansätze für die Mißhandlung von Kindern und Minderjährigen

III. Formen der Kindesmißhandlung

Körperliche Mißhandlung

Vernachlässigung

Emotionale Mißhandlung

Sexuelle Mißhandlung

IV. Epidemiologische Aspekte

Zur Situation in Deutschland

Internationaler Vergleich

Schichtspezifische Häufigkeit

V. Diagnostische Kriterien

Körperliche Mißhandlungszeichen bei "aktiver Kindesmißhandlung"

Mißhandlungszeichen bei "passiver Kindesmißhandlung"

Sozial-emotionale Störungen als kennzeichnendes Verhalten nach Mißhandlungen

Diagnostische Hinweise auf sexuelle Mißhandlung

Kennzeichnendes Verhalten mißhandelnder Eltern

VI. Risikofaktoren der Kindesmißhandlung

Anamnestische Merkmale des betroffenen Kindes

Anamnestische Merkmale der Eltern bzw. des Mißhandlers

Anamnestische Merkmale der Familie als Ganzes

VII. Ärztliches Vorgehen bei Mißhandlungs-Verdacht bzw. -Nachweis

VIII. Probleme der multiprofessionellen Kooperation

Das Problem der ärztlichen Schweigepflicht

Probleme zwischen Kinderschutz und Therapie

Konflikte und Stellvertreterkonflikte zwischen Professionellen

IX. Persönliche Probleme von Ärzten im Umgang mit Kindesmißhandlung

Das Umgehen mit Aggressionen

Das Problem der Identifikation mit dem Opfer

Das Umgehen mit der Hilflosigkeit

Schwierigkeiten in der Diagnose

Mangel an Rechtskenntnissen

Die Notwendigkeit, mit nicht-ärztlichen Stellen zusammenarbeiten zu müssen

Der Wunsch nach Verleugnung

X. Defizite und Forderungen

XI. Katalog wünschenswerter Verbesserungen beim Umgang mit dem Problem der Kindesmißhandlung

XII. Literatur

XIII. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

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