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Sie befinden sich hier: Home > Presse > Pressemitteilungen > 2008 > April 2008 > Sterbebegleitung Warnung vor "Selbsttötungsindustrie"Berlin, 05.04.2008 In der Debatte um Sterbehilfe in Deutschland hat die Bundesärztekammer gesetzliche Schritte verlangt, um das Entstehen einer "Selbsttötungsindustrie" zu verhindern. "Der Gesetzgeber ist hier gefragt", sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, dem "Wiesbadener Kurier“ (05.04.2008). Damit reagiert er auf die Ankündigung von Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch, eine "Sterbehilfemaschine" anbieten zu wollen, mit der sich Suizidwillige tödliches Gift selbst spritzen können. Hoppe sieht in dem Vorhaben von Kusch einen Versuch, "aus Beihilfe zum Suizid ein Geschäft zu machen". Die meisten Suizidwilligen wollten "eigentlich Beistand, Begleitung, bessere ärztliche Betreuung, Schmerztherapie, ein offenes Ohr". Der Wunsch zu sterben würde schnell verschwinden, wenn man den Menschen auf diese Weise hilft. © Bundesärztekammer · letzte Änderung 07.04.2008 |
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