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Pressemitteilung der Bundesärztekammer

Montgomery: Menschen über Blutspende informieren

Berlin, 13.06.2012

„Ein Pieks und zehn Minuten Blutentnahme können Leben retten“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery zum Weltblutspendetag (14.06.2012). Zwei von drei Menschen sind in ihrem Leben auf fremdes Blut oder auf Medikamente angewiesen, die aus Blut hergestellt werden. Doch nur rund drei Prozent der Menschen in Deutschland spenden Blut. „Die Menschen müssen informiert werden, wie einfach und unkompliziert Blutspenden ist“, erklärte der Ärztepräsident.

In Deutschland werden täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt. Weil Blut nicht künstlich hergestellt werden kann und nur begrenzt haltbar ist, werden ständig neue Blutspenden benötigt. „Es fehlt an jungen Blutspendern. Die Bevölkerung wird immer älter und es scheiden mehr Blutspender aus als neue nachkommen“, sagte Montgomery. Daher müssten verstärkt auch junge Erwachsene auf die Bedeutung der Blutspende aufmerksam gemacht werden. Montgomery forderte auch Ärztinnen und Ärzte auf, ihre Patientinnen und Patienten vermehrt auf das Thema Blutspende anzusprechen.

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