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Montgomery: Kölner Urteil für Ärzte unbefriedigend und für Kinder gefährlich

Berlin, 01.07.2012

„Das Urteil des Kölner Landgerichts ist für die Ärzte unbefriedigend und für die betroffenen Kinder sogar gefährlich“, erklärte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery zur juristischen Entscheidung über die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen.  „Es besteht nun die große Gefahr, dass dieser Eingriff von Laien vorgenommen wird und so - allein schon wegen der oft unzureichenden hygienischen Umstände - zu erheblichen Komplikationen führen kann.“

Die Richter des Kölner Landgerichts hatten entschieden, dass die religiöse Beschneidung von nicht einwilligungsfähigen Jungen  Körperverletzung sei und werteten das Recht auf körperliche Unversehrtheit höher als die Religionsfreiheit der Eltern. „Es bleibt zu hoffen, dass die diesbezüglich notwendige Kultursensibilität letztinstanzlich Berücksichtigung findet“, sagte Montgomery.

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