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Sie befinden sich hier: Home > Presse > Pressemitteilungen > 2012 > Juli > Korruption Korruptions-VorwürfeBÄK-Präsident kritisiert Kassenkampagnen gegen ÄrzteBerlin, 09. Juli 2012 Scharfe Kritik an den gesetzlichen Krankenkassen hat der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, geübt. „Wir betrachten mit großer Sorge, wie die gesetzlichen Krankenkassen mit vielen ungerechtfertigten Vorwürfen Kampagnen gegen die Ärzte machen“, sagte er in einem Interview mit der Rheinischen Post (09.07.2012). Die Kassen versuchten, die Ärzteschaft insgesamt als mafiös darzustellen. Als Beispiel nannte Montgomery die Veröffentlichung einer unfertigen Studie über Korruption im Gesundheitswesen. „Die Krankenkassen meinen, ihren guten Partner Ärzteschaft verprellen zu müssen, indem sie andauernd Vorwürfe erheben, Ärzte seien korrupt und kriminell. Die Krönung ist, dass eine Krankenkasse nun einen Fahnder eingestellt hat, der sich damit rühmt, er habe früher Terroristen gejagt und jage nun Ärzte.“ Montgomery warnte: „Wenn Krankenkassen sich darauf verlegen, Ärzte zu jagen, dürfen sie sich nicht wundern, dass die Ärzte auch auf deren zahlreiche Fehler hinweisen, zum Beispiel bei der Bewilligung von Patienten-Anträgen.“ © Bundesärztekammer · letzte Änderung 09.07.2012 |
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