Patienteninformation 27.09.2016

„Nierenkrebs – was für Sie wichtig ist“

Berlin - Jährlich erkranken in Deutschland etwa 16000 Menschen an Nierenkrebs. Davon werden etwa drei Viertel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können Medikamente, Operation oder Bestrahlung das Krebswachstum zeitweise aufhalten. Die neu erschienene Kurzinformation „Nierenkrebs – Was für Sie wichtig ist“ informiert auf zwei Seiten über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten von Nierenkrebs. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zum Ausdrucken bereitstehen. Nierenkrebs - Was für Sie wichtig ist [PDF] Weitere Patienteninformationen
ÄZQ 25.08.2016

ÄZQ: Patientenleitlinien ab sofort optimiert für Smartphones und Tablets

Berlin - Patientenleitlinien informieren zuverlässig und leicht verständlich über Krankheiten und ihre Behandlungsmethoden. Jetzt bietet das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Patienten und Interessierten einen noch leichteren Zugriff: Das Portal www.patienten-information.de wurde für die Darstellung auf Smartphones und Tablets optimiert. Zum Start des Angebots steht nun die Patientenleitlinie „Diabetes – Schäden an der Netzhaut: Vorbeugen und behandeln“ in der mobilen Version bereit. Die restlichen Leitlinien aus dem Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) werden folgen. Ein weiterer Service sind die Kurzinformationen für Patienten. Sie geben einen Überblick über verschiedene Krankheitsbilder und Gesundheitsthemen. Die evidenzbasierten Patientenleitlinien aus dem NVL-Programm übersetzen die Empfehlungen ärztlicher Leitlinien in eine allgemein verständliche Sprache. Sie informieren ausführlich über verschiedene Erkrankungen und machen Angaben zu Nutzen und Schaden der jeweiligen Maßnahmen. Träger des Programms sind die Bundesärztekammer (BÄK), die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
Patienteninformationen 19.08.2016

Drei Kurzinformationen für Patienten aktualisiert: Magenkrebs, Diabetes und Augen, Gesundheitsthemen im Internet

Berlin - Seit 2010 entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Kurzinformationen für Patienten zu verschiedenen Erkrankungen und übergeordneten Gesundheitsthemen. Grundlage ist das derzeit bestverfügbare medizinische Wissen kombiniert mit den Erfahrungen Betroffener. In regelmäßigen Abständen werden die Kurzinformationen auf Aktualität überprüft und angepasst, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. Folgende Kurzinformationen liegen nun auf dem neuesten Stand vor: Magenkrebs - Was für Sie wichtig ist [PDF]    Was hat Diabetes mit Ihren Augen zu tun? [PDF]Gute Informationen im Netz finden [PDF] Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten“ entwickelt das ÄZQ im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zur freien Verfügung bzw. zum Ausdrucken kostenlos bereitstehen. Weitere Patienteninformationen
Prävention 02.08.2016

BÄK unterstützt Kampagne "rauchfrei unterwegs"

Berlin - Die Bundesärztekammer unterstützt die Kampagne der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler "rauchfrei unterwegs". Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, Kinder und Jugendliche vor den Folgen des Passivrauchens im Auto zu schützen und Eltern für das Thema zu sensibilisieren. Gemeinsam wollen die Kooperationspartner bundesweit Informationsmaterialien verteilen und für eine breite Berichterstattung in Mitgliedermagazinen und sozialen Medien sorgen. Unter anderem werden alle deutschen Kinderarztpraxen gebeten, die Kampagne aktiv zu unterstützen.Weitere Partner der Aktion „rauchfrei unterwegs“ sind neben der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) auch die dazugehörigen pädiatrischen Gründungsgesellschaften und - verbände: der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ), Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter www.rauchfrei-info.de
Patienteninformation 28.07.2016

Hautkrebs: vorbeugen und früh erkennen – neue Information für Patienten

Berlin - Auf zwei Seiten informiert eine neu erschienene Kurzinformation, was Experten zum Schutz vor Hautkrebs empfehlen und was Früherkennung bringt. Leser finden hier wichtige Fakten über den Ablauf der Früherkennungsuntersuchung bei Hautkrebs sowie Erläuterungen zu ihrem Nutzen und Schaden. Gleichzeitig erhalten sie praktische Tipps zum Schutz vor Hautkrebs. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten. Das Besondere an diesen Informationen aus dem ÄZQ ist, dass sie auf Grundlage von aktuellen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen sowie den Erfahrungen und Wünschen Betroffener entwickelt werden. Sie sind damit in höchstem Maße inhaltlich zuverlässig sowie verständlich formuliert. Grundlage für diese Kurzinformation waren die S3-Leitlinie "Prävention von Hautkrebs“  sowie die dazugehörige Gesundheitsleitlinie in allgemeinverständlicher Sprache. Die Reihe "Kurzinformationen für Patienten (KiP)" entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zum Ausdrucken bereit stehen. Hautkrebs: Vorbeugen und früh erkennen [PDF]   Weitere Patienteninformationen
Tabakwerbung 06.07.2016

Montgomery: Tabakwerbeverbot schnellstmöglich umsetzen

Zur Aufschiebung der Bundestagsdebatte über das geplante Werbeverbot für Tabakerzeugnisse erklärt Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer: „Es gibt in Deutschland viele überflüssige Regelungen. Ein Verbot der Tabakwerbung zählt sicherlich nicht dazu. Wir müssen die Tabakwerbung endlich aus dem öffentlichen Raum verbannen. Jährlich sterben in Deutschland mehr als 120.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Rund 80 Prozent aller Lungenkrebstodesfälle werden darauf zurückgeführt. Wir wissen auch, dass gerade Kinder und Jugendliche besonders anfällig für eingängige Werbebotschaften sind. Es darf nicht sein, dass wir deren Leben und Gesundheit den wirtschaftlichen Interessen der Tabakindustrie unterordnen. Ich appelliere daher an die Abgeordneten der Großen Koalition, das geplante Verbot schnellstmöglich umzusetzen.“
Patienteninformationen 01.07.2016

Tuberkulose: Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin - Auf zwei Seiten informiert die kostenlose Kurzinformation „Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema“ über Risikogruppen, Krankheitszeichen, Meldepflicht und Behandlungsmöglichkeiten. Patientinnen und Patienten, die nicht deutsch sprechen, erhalten ab sofort auch Information zum Thema in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Tuberkulose ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Weltweit erkranken nach Schätzungen jedes Jahr etwa 9 Millionen Menschen. In Deutschland ist die Krankheit dank guter Versorgung und Hygiene selten geworden. Aber auch hier sind jährlich über 4000 Menschen betroffen. Tuberkulose (kurz: TB oder Tbc) ist eine ansteckende Krankheit. Sie wird durch Bakterien hervorgerufen und von Mensch zu Mensch übertragen. Die Bakterien befallen überwiegend die Lunge. Bei etwa jedem Zehnten bricht die Krankheit aus und muss behandelt werden. Ein Arzt ist gesetzlich verpflichtet, eine behandlungsbedürftige Tuberkulose dem Gesundheitsamt zu melden. Betroffen sind vor allem enge Kontaktpersonen von Patienten mit einer ansteckenden Lungentuberkulose und Menschen mit geschwächten Abwehrkräften. Die Übersetzungen sind in der Reihe "Kurzinformationen für Patienten" erschienen. Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK) hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) zu über 60 Themen Informationsblätter erstellt. Sie beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Zu ausgewählten Themen liegen Übersetzungen vor. Patienteninformationen
Patienteninformation 09.06.2016

Marfan-Syndrom – eine seltene erbliche Erkrankung des Bindegewebes

Berlin - Das Marfan-Syndrom ist eine erblich bedingte Erkrankung, welche etwa 1 bis 2 von 10.000 Menschen betrifft. Durch einen genetischen Fehler wird das Bindegewebe nicht normal gebildet. Da Bindegewebe fast überall im Körper vorkommt, sind viele verschiedene Organe und Körperstrukturen betroffen. Am häufigsten finden sich Veränderungen an Herz, Blutgefäßen, Knochen und Augen. Die Betroffenen sind häufig hoch gewachsen, mit schmalen, langen Gliedmaßen und sehr dehnbaren Gelenken. Typischerweise ist die Hauptschlagader, die Aorta, von Erweiterungen betroffen. Im schlimmsten Fall kann es zum Reißen des Gefäßes kommen. Dies ist ein Notfall. Welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen und welche Vorsichtsmaßnahmen Betroffene mit Marfan-Syndrom berücksichtigen sollten, werden in der neu erschienenen Patienteninformation „Marfan-Syndrom: Was ist das?“ verständlich erläutert. Auf zwei Seiten informiert die Kurzinformation über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Betroffene finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten. In einem Kooperationsprojekt erstellt das ÄZQ gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. Kurzinformationen für Patienten zu ausgewählten seltenen Erkrankungen, um die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erhöhen. Die Informationen stehen allen niedergelassenen Ärzten zum Ausdrucken kostenlos zur Verfügung, um sie bei Bedarf Betroffenen persönlich auszuhändigen. Marfan-Syndrom: Was ist das? Weitere Patienteninformationen
Patienten 03.06.2016

Montgomery: „Organspende heißt Leben schenken"

Berlin - „Mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland sehen die Organspende positiv, aber nur 32 Prozent haben einen Organspendeausweis. Dies muss für uns alle Ansporn und Motivation sein, weiter für dieses wichtige Thema zu werben. Wer nach seinem Tod Organe spendet, schenkt anderen Menschen Leben." Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery vor dem Tag der Organspende am morgigen Samstag. Montgomery wies darauf hin, dass auf der Warteliste mehr als 10.000 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan hoffen, gleichzeitig pro Jahr aber nur knapp 3.000 Organe transplantiert werden. „Den Menschen auf der Warteliste läuft die Zeit davon. Sie sind darauf angewiesen, dass sich jeder einzelne ernsthaft mit dem Thema Organspende auseinandersetzt. Wer in einem Organspendeausweis dokumentiert, ob er für eine Spende bereit ist oder nicht, nimmt auch seinen Angehörigen eine schwierige Entscheidung ab“, so Montgomery. Mit Blick auf die erfolgreiche Aufarbeitung des Transplantationsskandals stellte der Bundesärztekammer-Präsident klar: „Die Transplantationsmedizin in Deutschland war noch nie sicherer als heute.“ Dies zeige auch der aktuelle Bericht der Bundesregierung über die nach dem Skandal eingeleiteten Reformmaßnahmen. Darin werde den Kontrollgremien der Selbstverwaltung eine effektive und professionelle Arbeitsweise attestiert.
Patienteninformation 27.05.2016

Neue Patienteninformation: Durchblutungsstörungen der Beine – Was Sie wissen sollten

Berlin - Bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) sind die Blutgefäße, die Arterien, der Beine verengt. In seltenen Fällen sind auch die Arme betroffen. Die Arterien versorgen den Körper mit Blut, welches den lebenswichtigen Sauerstoff transportiert. Erhalten die Beine nicht mehr genügend Sauerstoff, treten Beschwerden auf. Üblicherweise kommt es zuerst zu Schmerzen bei körperlicher Belastung, später auch in Ruhe. Im schlimmsten Fall stirbt Gewebe ab. Die PAVK ist eine fortschreitende Erkrankung. Sie ist nicht heilbar, aber durch verschiedene Maßnahmen aufzuhalten. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Durchblutungstörungen der Beine – Was Sie wissen sollten“ über Krankheitszeichen, Ursachen und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten der PAVK. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Durchblutungsstörungen der Beine - Was Sie wissen sollten [PDF] Weitere Patienteninformationen