Patienteninformation 02.06.2017

Stottern: Wenn Sprechen schwerfällt

Berlin - Jeder hat ab und zu Sprachprobleme: Man findet nicht die richtigen Worte, verhaspelt oder wiederholt sich. Stottern unterscheidet sich von diesen normalen „Schwierigkeiten“. In der neuen Kurzinformation des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) erfahren Betroffene und deren Angehörige, was Stottern ist, an wen Sie sich wenden können und wie es wirksam behandelt werden kann. Stotternde Menschen haben Mühe, flüssig zu sprechen. Das kann seelisch belasten und den Alltag beeinflussen. Auch Eltern sind oft verunsichert, wenn ihr Kind stottert. Sie erfahren in dem Informationsblatt, dass Stottern keine seelische Störung ist und genetische Ursachen eine wichtige Rolle spielen. Stottern tritt bei Kindern oft plötzlich auf und verschwindet in den meisten Fällen von selbst wieder. Hingegen bleibt bei Erwachsenen die Redeflussstörung fast immer bestehen. Die Kurzinformation beschreibt, welche Verfahren tatsächlich helfen und was man besser lassen sollte. Zudem gibt sie Betroffenen und ihren Gesprächspartnern praktische Hinweise, wie sie mit dem Stottern besser umgehen können. Die kurzen und leicht verständlichen Informationsblätter entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer. Sie beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden nach einer transparenten Methodik entwickelt. Stottern: Wenn Sprechen schwerfällt [PDF] Weitere Patienteninformationen
Patienteninformation 15.05.2017

Kurzinformation für stillende Frauen: Was tun bei Milchstau und Brustentzündung?

Berlin - Die Zeit mit einem Baby ist schön und aufregend zugleich. Mutter und Kind müssen sich erst an das gemeinsame Leben gewöhnen. Nicht immer ist das so einfach, wie man es sich vorgestellt hatte. Das kann zu Problemen beim Stillen führen, beispielsweise zu Entzündungen in der Brust. Wie sich diese entwickeln können und was dagegen hilft, erfahren Interessierte ausführlich und praxisnah in der neuen Patienteninformation „Wenn sich die Brust beim Stillen entzündet“. Während der gesamten Stillzeit kann es zu Milchstau oder Brustentzündung (Mastitis) kommen. Dabei treten Beschwerden wie Schmerzen in der Brust auf. Während bei einem Milchstau die Symptome auf die Brust beschränkt bleiben, nehmen die Schmerzen bei Brustentzündung zu. Der ganze Körper reagiert mit. Es treten Beschwerden vergleichbar einer Grippe auf, zum Beispiel Fieber, Gliederschmerzen und Schüttelfrost. Bei beiden Erkrankungen können Stillende bereits viel selbst tun. Dazu gehören: wenn möglich weiter stillen, sich professionelle Hilfe von einer Hebamme oder Stillberaterin holen, eine richtige Stillposition und Stilltechnik haben sowie sich schonen und ausruhen. Bei einer Brustentzündung mit Fieber ist ein Arztbesuch wichtig, da ein Antibiotikum notwendig sein kann. Die Kurzinformationen für Patienten entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer. Sie beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden zusammen mit Experten und Patientenvertretern nach einer festgelegten Methodik entwickelt. Wenn sich die Brust beim Stillen entzündet [PDF] Weitere Patienteninformationen
Patienteninformationen 20.04.2017

Multiresistente Erreger: Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin - Infektionen durch Bakterien lassen sich meist gut mit Antibiotika behandeln. Einige Bakterien sind jedoch unempfindlich gegenüber vielen Antibiotika. Man spricht in diesem Fall von multiresistenten Erregern (kurz: MRE). Die Medien haben in letzter Zeit häufig von den Gefahren berichtet, die von multiresistenten Erregern wie MRSA ausgehen. Viele Menschen sind dadurch beunruhigt. Sie fürchten, schwer zu erkranken. Patienten, die nicht deutsch sprechen, erhalten ab sofort die Kurzinformation „MRSA und Co. – Was Sie über diese Erreger wissen sollten“ in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Sie erfahren, wie diese Erreger entstehen und wann diese Bakterien wirklich bedrohlich sind. Und sie finden Hinweise, wie sie sich selbst und andere schützen können. Das Besondere daran ist, dass alle übersetzten Texte von ehrenamtlichen Muttersprachlern überprüft wurden. Die Übersetzungen sind in der Reihe „Kurzinformationen für Patienten“ erschienen. Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK) hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) bislang zu 60 Themen Informationsblätter erstellt. Sie beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Zu ausgewählten Themen liegen Übersetzungen vor – darunter auch Arabisch. Übersetzungen unter Patienteninformationen – Multiresistente Erreger
Patienteninformation 06.04.2017

Palliativversorgung: Fürsorgliche Begleitung am Lebensende

Berlin - Nur wenige Menschen denken bei guter Gesundheit über das Sterben und ihre letzte Lebenszeit nach. Möglicherweise verbinden sie Ängste damit, wie abhängig von Maschinen oder Entscheidungen anderer sie sein könnten. Die nun vorliegende Kurzinformation „Fürsorgliche Begleitung: Medizin am Lebensende“ vermittelt anschaulich, welche Möglichkeiten der Unterstützung es am Lebensende gibt. Sterbende und Schwerkranke sollen ihre verbleibende Lebenszeit in Würde und Geborgenheit verbringen. Das ist Aufgabe der Palliativversorgung. Vor allem geht es darum, Beschwerden wie Schmerzen wirksam zu lindern, unnötige Belastungen durch Untersuchungen und Behandlungen zu vermeiden und Betroffene psychosozial und spirituell zu begleiten. Behutsam wird dabei erwogen, welche Maßnahmen helfen – und welche nicht. Wie dies geschieht, wer daran beteiligt ist und wo Sterbende betreut werden können, beschreibt die Kurzinformation. Die Information gibt zudem Hinweise, wie jeder einzelne mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht seinen letzten Lebensabschnitt gestalten kann. Dies betrifft Festlegungen zum Einsatz lebensverlängernder Maßnahmen, aber auch die Frage, wer Entscheidungen treffen darf, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Die Kurzinformationen für Patienten entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer. Sie beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden zusammen mit Experten und Patientenvertretern nach einer festgelegten Methodik entwickelt. Fürsorgliche Begleitung: Medizin am Lebensende [PDF] Weitere Patienteninformationen
Patienteninformation 31.03.2017

Patienteninformation „Darmkrebs im frühen Stadium“ in mehreren Sprachen

Berlin - Ärzte können ihren Patientinnen und Patienten, die nicht deutsch sprechen, Informationen zu Darmkrebs jetzt auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch mit an die Hand geben. Auf zwei Seiten vermittelt die Kurzinformation „Diagnose Darmkrebs – was kommt auf mich zu?“ wichtige Fakten zu Diagnostik, Krankheitsverlauf  und Behandlung von Darmkrebs im frühen Stadium. Zudem erhalten Betroffene praktische Tipps, wie sie mit der Erkrankung umgehen können. Ergibt sich der Verdacht auf Darmkrebs, soll der Arzt eine Darmspiegelung durchführen. Weitere Untersuchungen klären, wie weit sich der Krebs ausgebreitet hat. Darmkrebs im frühen Stadium liegt vor, wenn der Krebs nicht in andere Organe gestreut hat. Dann ist er oft heilbar. Die Übersetzungen sind in der Reihe "Kurzinformationen für Patienten" erschienen. Das Besondere daran ist, dass alle übersetzten Texte von ehrenamtlichen Muttersprachlern überprüft werden. Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK)  hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Informationsblätter zu mehr als 60 Themen erstellt. Sie beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Übersetzungen unter Patienteninformationen - Krebs
Patienteninformationen 03.03.2017

Kurzinformationen zum „Fibromyalgiesyndrom“ und zur „rheumatoiden Arthritis“ aktualisiert

Berlin - Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat die Patienteninformationen zum „Fibromyalgiesyndrom“ und zur „rheumatoiden Arthritis“ aktualisiert. In regelmäßigen Abständen überprüft das ÄZQ die Kurzinformationen auf Aktualität und passt sie an, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist durch unterschiedliche Beschwerden, wie chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen, Erschöpfung und Schlafstörungen, gekennzeichnet. Etwa 2 von 100 Menschen sind betroffen. Obwohl die Schmerzen quälend und belastend sein können, führt das FMS nicht zu Schäden an Muskeln, Gelenken oder Organen. Die Lebenserwartung ist normal. Die rheumatoide Arthritis ist eine dauerhafte Entzündung vieler Gelenke. Schätzungen zufolge ist etwa 1 von 100 Menschen betroffen. Ohne Behandlung breitet sich die Entzündung zunehmend aus. Mit dem frühen Beginn einer Behandlung sollen schwere Folgen möglichst verhindert werden, wie schlecht bewegliche Hände oder zerstörte Gelenke. Das ÄZQ entwickelt seit 2010 im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten zu verschiedenen Erkrankungen und übergeordneten Gesundheitsthemen. Grundlage ist das derzeit bestverfügbare medizinische Wissen kombiniert mit den Erfahrungen Betroffener. Das ÄZQ erstellt dafür zweiseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zur freien Verfügung oder zum Ausdrucken kostenlos bereitstehen. "Rheuma" - Wenn die Gelenke schmerzen [PDF] Fibromyalgiesyndrom – Wenn Muskeln und Glieder dauerhaft schmerzen [PDF] Weitere Patienteninformationen
Patienteninformation 13.01.2017

Testosteron: Wechseljahre bei Männern - gibt es das?

Berlin - Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Mit zunehmendem Alter sinkt es bei Männern. Das ist normal. Trotzdem wurde in den letzten Jahren das Krankheitsbild der „männlichen Wechseljahre“ erfunden. Dagegen sollen Testosteron-Präparate helfen. Die Hersteller versprechen mehr Jugendlichkeit, Manneskraft sowie ein besseres und längeres Leben. In der jetzt veröffentlichten Kurzinformation für Patienten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin „Wechseljahre bei Männern – gibt es das?“ erfahren die Leser, dass Testosteron-Mittel bei älteren Männern nicht das Leben verlängern und Nebenwirkungen haben können. Außerdem gibt die Information Tipps, was Männer selbst gegen mögliche Altersbeschwerden tun können. Das kostenlose Informationsblatt vermittelt wichtige Fakten zum Männerhormon Testosteron. Es fasst aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Nutzen und Schaden von Testosteron-Mitteln verständlich und kompakt zusammen. Die Kurzinformationen für Patienten entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer. Sie beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden zusammen mit Experten und Patientenvertretern nach einer festgelegten Methodik entwickelt. Wechseljahre bei Männern - gibt es das? [PDF] Weitere Patienteninformationen
Patienteninformationen 21.12.2016

Fremdsprachige Patienteninformationen zu „Angststörungen“ und „Diabetes und Augen“

Berlin -  Ärzte können ihren Patienten, die nicht deutsch sprechen, Informationen zu „Angststörungen“ und „Diabetes und Augen“ jetzt auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch mit an die Hand geben. Leicht verständlich und kompakt vermittelt die Kurzinformation „Angst – normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?“ den Unterschied zwischen normaler und krankhafter Angst und welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen können. Zudem erhalten Betroffene Hinweise, was sie selbst tun können, um einer Angststörung zu begegnen. Die überarbeitete deutsche Version der Kurzinformation „Was hat Diabetes mit Ihren Augen zu tun?“ steht seit August 2016 online. Jetzt wurden auch die sechs fremdsprachigen Versionen aktualisiert. Grundlage ist die Patientenleitlinie „Diabetes: Schäden an der Netzhaut vorbeugen und behandeln“ des Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien. Die Übersetzungen sind in der Reihe "Kurzinformationen für Patienten" erschienen. Das Besondere daran ist, dass alle übersetzten Texte von ehrenamtlichen Muttersprachlern überprüft werden. Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK)  hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Informationsblätter zu mehr als 60 Themen erstellt. Sie beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Zu den Patienteninformationen
Depressionen 08.12.2016

Neue Version der Patientenleitlinie "Unipolare Depression" veröffentlicht

Berlin - Eine neue Version der Patientenleitlinie „Unipolare Depression“ hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) veröffentlicht. Auf der Grundlage der ausführlichen Patientenleitlinie wurde zusätzlich eine Kurzinformation für Patienten erarbeitet. Das zweiseitige Informationsblatt gibt einen Überblick über Depressionen während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Zudem liegen zwei weitere Informationsblätter zum Thema Depression jetzt auf dem neuesten Stand vor. Nach der Aktualisierung der kombinierten S3-Leitlinie/Nationalen VersorgungsLeitlinie "Unipolare Depression" ist jetzt auch die dazugehörige Patientenleitlinie überarbeitet und erweitert worden. Dort erfahren Interessierte, wie eine Depression diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten für wen in Frage kommen. Die Patientenversion der Leitlinie übersetzt die aktuellen Empfehlungen der Expertengruppe in eine allgemeinverständliche Sprache. Außerdem bietet sie Menschen mit Depressionen und deren Angehörige wichtige Informationen zum Umgang mit der Krankheit und Unterstützung beim Gespräch mit dem Arzt oder Psychotherapeuten. Zu den Neuerungen der Patientenleitlinie gehört beispielsweise ein Kapitel über leicht zugängliche Behandlungsangebote. Depressionen sind weltweit häufige Erkrankungen. Allein in Deutschland sind innerhalb eines Jahres rund 6,2 Millionen Menschen betroffen. Gleichzeitig ist die Dunkelziffer hoch: Oft werden depressive Erkrankungen nicht festgestellt, weil Betroffene keine fachliche Hilfe suchen oder die Krankheit nicht erkannt wird. Dabei stehen heute evidenzbasierte Therapieverfahren zur Verfügung, mit denen sich Depressionen in den meisten Fällen gut behandeln lassen. Die Leitlinie "Unipolare Depression" wurde von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) als S3-Leitlinie initiiert und koordiniert und wird gemeinsam von den beteiligten Organisationen inklusive Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften und der DGPPN als kombinierte S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie herausgegeben. Diese Leitlinie bildet die Grundlage für die Patientenleitlinie. Die Patientenleitlinie und weitere Materialien stehen für jeden kostenfrei zum Download zur Verfügung. Patientenleitlinie "Unipolare Depression" [PDF]Methodenreport zur Patientenleitlinie "Unipolare Depression" [PDF]S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare DepressionProgramm für Nationale VersorgungsLeitlinienPatienteninformation: Einfach nur traurig - oder depressiv? [PDF]Patienteninformation: Depression - Ratgeber für Angehörige [PDF]Patienteninformation: Depression - Schwangerschaft und Geburt [PDF]Weitere Patienteninformationen
Patienteninformation 17.11.2016

Nephrotisches Syndrom bei Kindern – wenn Nieren nicht richtig arbeiten

Berlin - Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten der seltenen Erkrankung nephrotisches Syndrom im Kindesalter. Eltern betroffener Kinder finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit. Am idiopathischen nephrotischen Syndrom (kurz: INS) erkranken jedes Jahr in Deutschland rund 250 Kinder. Das INS tritt in Schüben auf. Aus ungeklärter Ursache verlieren die Nieren dann Eiweiße über den Urin, wodurch es zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) im Körper kommt, vor allem im Gesicht und an den Beinen. Zudem sind die Kinder anfällig für Infekte, da ihnen Eiweiße (Antikörper) fehlen, die sonst Krankheitserreger abwehren. Medikamente, die das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken, sind eine wirksame Behandlung. Tritt die Erkrankung erstmalig auf, so empfehlen Experten derzeit, Kortison-ähnliche Medikamente zwölf Wochen lang einzunehmen. Häufig kommt es aber zu Rückfällen. Ziel der Behandlung ist es dann, die Rückfälle zu verringern und zugleich die Nebenwirkungen der Medikamente so gering wie möglich zu halten. Das INS verschwindet meist, wenn die Betroffenen erwachsen werden. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten. In einem Kooperationsprojekt erstellt das ÄZQ gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. Kurzinformationen für Patienten zu ausgewählten seltenen Erkrankungen, um die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erhöhen. Nephrotisches Syndrom: Wenn Nieren von Kindern nicht richtig arbeiten [PDF] Weitere Patienteninformationen