Patienteninformation 10.03.2016

„Unzufrieden mit der Figur – habe ich eine Essstörung?“

Berlin - Eine Essstörung ist eine ernsthafte Erkrankung, bei der das Verhältnis zum eigenen Körper und der Umgang mit dem Essen gestört sind. In Deutschland haben etwa 14 von 1000 Frauen und 5 von 1000 Männern eine Essstörung. Diese werden in drei Hauptformen unterteilt: Magersucht, Bulimie und unkontrollierte Essanfälle (Binge-Eating-Störung).  Die Kurzinformation „Unzufrieden mit der Figur – habe ich eine Essstörung?“ soll Betroffenen und deren Angehörigen helfen, eine mögliche Erkrankung zu erkennen und zu verstehen. Zudem werden Hinweise zu Anlaufstellen und Beratungsmöglichkeiten vermittelt. Die Betroffenen sorgen sich ständig um ihr Gewicht, kontrollieren ihr Essverhalten ausgeprägt oder verlieren völlig die Kontrolle darüber. Zudem lehnen sie ihren eigenen Körper häufig ab und ziehen sich oft von Familie und Freunden zurück. Wann auffälliges Essverhalten in eine krankhafte Form übergeht, ist nicht leicht zu erkennen. Essstörungen können erfolgreich mit Psychotherapie behandelt werden. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zum Ausdrucken bereit stehen. Unzufrieden mit der Figur - habe ich eine Essstörung? [PDF] Weitere Patienteninformationen
Therapie des Typ-2-Diabetes 04.02.2016

Neue Kurzinformation zu Behandlung des Typ-2-Diabetes

Berlin - Typ-2-Diabetes ist weit verbreitet. Charakteristisch für diese Krankheit ist ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel. Unbehandelt kann Diabetes Gefäße, Nerven und Organe schädigen. Die Therapie zielt darauf, Schäden zu vermeiden oder ein Fortschreiten zu verlangsamen, indem der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Eine Änderung des Lebensstils ist bei manchen Menschen bereits ausreichend, andere erhalten nach einiger Zeit Medikamente, um die Therapie zu unterstützen. Wichtig sind dabei die individuell vereinbarten Therapieziele: Es gilt kein starrer Blutzucker-Grenzwert für alle, vielmehr legen Arzt und Patient gemeinsam fest, welche Grenzwerte mit welchen Mitteln erreicht werden sollen. Auf zwei Seiten bietet das neue Informationsblatt "Therapie des Typ-2-Diabetes – Wie läuft die Behandlung ab?" einen Überblick über Ziele und Möglichkeiten der Behandlung. Außerdem erfahren Menschen mit Typ-2-Diabetes, aus welchen Stufen sich ihre Therapie zusammensetzt, und was sie selbst im Umgang mit ihrer Erkrankung tun können. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten. Diese stehen allen niedergelassenen Ärzten zum Ausdrucken kostenlos zur Verfügung, um sie bei Bedarf Patienten persönlich auszuhändigen. Kurzinformation für Patienten "Therapie des Typ-2-Diabetes - Wie läuft die Behandlung ab?" www.patienten-information.de/kurzinformationen/diabetes/diabetes-therapieMethodik und Quellen www.patienten-information.de/kurzinformationen/diabetes/diabetes-therapie/kurzinformationen/quellen-und-methodik/diabetes-therapieKurzinformationen für Patienten auf Patienten-Information.de  www.patinfo.org Weitere Patienteninformationen
Patienteninformation 22.01.2016

Patienteninformation: „Gebärmutterhalskrebs – was ist das?“

Berlin - Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Davon werden etwa zwei Drittel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Eine frauenärztliche Untersuchung sowie ein Zellabstrich (Pap-Test) können erste Hinweise auf den Krebs liefern. Auf zwei Seiten vermittelt die Kurzinformation „Gebärmutterhalskrebs – was ist das?“ wichtige Fakten zu Anzeichen, Diagnostik und Therapie von Gebärmutterhalskrebs. Zudem erhalten betroffene Frauen praktische Tipps, wie sie mit der Erkrankung umgehen können. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation oder Strahlen-Chemotherapie. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können Medikamente (Chemo- und Antikörpertherapie) das Krebswachstum zeitweise zurückdrängen. Die Behandlungen gehen mit unterschiedlichen Nebenwirkungen einher. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format zu über 50 Themen, die als PDF-Download zum kostenlosen Ausdrucken bereit stehen. „Gebärmutterhalskrebs – was ist das?“ Weitere Patienteninformationen
Patienteninformation 05.11.2015

„Angst – normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?“

Berlin - Angst gehört zum Leben. Jeder Mensch kennt dieses Gefühl. Es schützt in manchen Situationen und kann sogar lebensrettend sein. Bei einer Angststörung dagegen handelt es sich nicht um Angst vor einer echten Bedrohung. Wer davon betroffen ist, hat übersteigerte Angst oder fürchtet sich vor Dingen oder Situationen, die andere Menschen normal finden. In der Kurzinformationen für Patienten „Angst – normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?“ informiert das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) über normale und krankhafte Angst sowie über Behandlungsmöglichkeiten. Dazu gibt es Hinweise, was Betroffene selbst tun können, um einer Angststörungen zu begegnen. Durch die Angststörung können Lebensqualität und Alltag der Betroffenen stark beeinträchtigt werden. Folgen können zum Beispiel sein: Meiden der angstauslösenden Situation und damit Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit, Depressionen sowie Alkohol- oder Drogenmissbrauch.  Angststörungen können gut behandelt werden, hierzu eignen sich Medikamente oder Psychotherapie. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Angst - normales Gefühl oder doch eine seelische Störung? Weitere Patienteninformationen
Impfschutz 06.10.2015

BÄK ruft zur Grippeschutzimpfung auf

Die Bundesärztekammer hat dazu aufgerufen, der neuen Grippewelle vorzubeugen und sich gegen die saisonale Influenza impfen zu lassen. „Eine echte Virusgrippe ist keine harmlose Erkältungskrankheit. Vor einer schwer verlaufenden Erkrankung kann eine Grippeimpfung schützen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Vor allem sogenannte Risikogruppen - Schwangere, ältere und chronisch erkrankte Personen sowie medizinisches und pflegerisches Personal – sollten sich impfen lassen. Aber auch die Flüchtlinge und Helfer in den Notunterkünften seien besonders gefährdet, sich mit Grippe zu infizieren. „Die Menschen leben in den Erstaufnahmeeinrichtungen auf engstem Raum. Viele von ihnen sind nach langer Flucht geschwächt und oftmals fehlt der Impfschutz. Die Gefahr einer Ansteckung ist bei ihnen besonders hoch. Alle Flüchtlinge sollten deshalb sehr schnell geimpft werden können“, forderte Montgomery. „Leider lassen sich in Deutschland zu wenige Menschen gegen die Grippe impfen“, kritisierte der BÄK-Präsident. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag die Impfquote bei Personen über 60 Jahren im Winter 2013/2014 lediglich bei 49 Prozent und bei chronisch Kranken im Alter von 18 bis 59 Jahren bei nur 23 Prozent. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert für diese Risikogruppen eine Impfquote von mindestens 75 Prozent. Angesichts der Impflücken in der Bevölkerung bekräftigte der Ärztepräsident seine Forderung nach einer Impfpflicht. „Wir brauchen eine bessere Impfstrategie, zu der ich auch eine gute Aufklärung zähle. Um bestimmte, gefährliche Krankheiten wie beispielsweise die Masern zu bekämpfen, trete ich für eine bundesweite Impfpflicht für alle ein“, sagte Montgomery. „Man muss sich vergegenwärtigen, dass man mit Impfung nicht nur Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. Die Impfpflicht ist notwendig, damit die Gesellschaft insgesamt geschützt wird.“
Anhörung Sterbehilfe 23.09.2015

Montgomery: Suizidbeihilfe ist keine ärztliche Aufgabe

Berlin - Anlässlich der heutigen Expertenanhörung im Deutschen Bundestag über eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe in Deutschland erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery:„Es ist gut, dass sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit großer Ernsthaftigkeit und sehr intensiv mit einer möglichen gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe beschäftigen. Die Initiativen der verschiedenen Parlamentariergruppen zeigen, dass es einen großen Konsens gibt, Sterbehilfevereinen das Handwerk zu legen. Ebenso unstrittig ist es, die Palliativmedizin, die Schmerztherapie und die Hospizarbeit in Deutschland weiter auszubauen. Besonders hervorzuheben ist der Gesetzentwurf der Abgeordneten Michael Brand und Kerstin Griese. Der Entwurf sieht ein klares Verbot von Sterbehilfeorganisationen vor, verzichtet aber auf weitere gesetzliche Regelungen. Die sind auch gar nicht notwendig, denn die Berufsordnungen aller 17 Ärztekammern regeln einheitlich und bundesweit, dass es die Aufgabe von Ärzten ist, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern und Sterbenden Beistand zu leisten. Damit gilt schon jetzt für alle Ärztinnen und Ärzte in Deutschland: Sie sollen Hilfe beim Sterben leisten, aber nicht Hilfe zum Sterben.Diese Regelung ist Resultat eines intensiven Diskussionsprozesses innerhalb der Ärzteschaft, die sich lange vor der jetzt geführten politischen Diskussion mit der Rolle von Ärzten bei der Sterbebegleitung auseinandergesetzt hat. Die Bundesärztekammer legte 2010 eine Weiterentwicklung der Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vor. Auf die Regelungen zur Patientenverfügung folgte nach gründlicher Vorbereitung und in Zusammenarbeit mit Ethikern, Palliativmedizinern und Juristen 2011 eine Überarbeitung des § 16 der (Muster-)Berufsordnung. Der 114. Deutsche Ärztetag, das gewählte Parlament der Ärzte, hatte die Novelle mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen. Danach ist es Ärzten untersagt, Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten. In Verbindung mit den bundesweit geltenden Vorgaben aus § 1(2) der ärztlichen Berufsordnung gilt für alle Ärztinnen und Ärzte in Deutschland die Verpflichtung, Sterbenden beizustehen. Suizidbeihilfe hingegen ist keine ärztliche Aufgabe.“
Tag der Patientensicherheit 16.09.2015

Jonitz: „Patientensicherheit erfordert ausreichend Personal“

Berlin - „Die Sicherheit der Patienten steht für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland seit jeher an erster Stelle. Das zeigen nicht zuletzt die vielfältigen Maßnahmen, die die Ärzteschaft in führender Rolle sowohl auf politisch-strategischer, als auch auf inhaltlich-praktischer Ebene seit dem Ärztetagsbeschluss 2005 zur Patientensicherheit auf den Weg gebracht hat.“ Das sagte Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer, anlässlich des ersten internationalen Tages der Patientensicherheit am 17. September. Der Tag wird vom Aktionsbündnis Patientensicherheit ausgerufen und widmet sich in diesem Jahr insbesondere der Förderung der Hygiene und der Vermeidung von Infektionen.„Wir haben erfolgreiche Strategien zur Fehlerprävention und  Qualitätssicherung entwickelt und kümmern uns um entsprechende Fortbildungsangebote zum Fehler- und Risikomanagement, um nur einige Aktivitäten zu nennen.“ Dazu gehören natürlich auch die Förderung von Hygiene, die Unterstützung von praxisorientierten Aktivitäten wie die „Aktion Saubere Hände“ und der Ausbau des Infektionsschutzes. Jonitz begrüßte in diesem Zusammenhang den kürzlich vorgelegten Zehn-Punkte-Plan der Bundesregierung zur Bekämpfung resistenter Erreger. Weitere Anstrengungen seien aber erforderlich. Bund und Länder sollten mit der geplanten Krankenhausreform endlich bessere Rahmenbedingungen für gute Qualität in der Patientenversorgung schaffen. „Menschen behandeln Menschen, also helfen Vorschriften und Regeln nicht, wenn das Personal und die Ressourcen fehlen“, so Jonitz. Mittlerweile werde sogar in infektiologischen Risikobereichen wie Intensivstationen die von den Fachgesellschaften empfohlene Personalbesetzung in der Regel deutlich unterschritten. Dabei zeigte sich, dass eine hohe Arbeitsdichte das größte Risiko für nosokomiale Infektionen darstelle.Statt mit Hilfe fragwürdiger Messinstrumente vermeintlich schlechte Qualität zu sanktionieren, sei eine ausreichende Finanzierung der Personalkosten in den Krankenhäusern notwendig. „Und wir brauchen auch mehr Lehrstühle für Krankenhaus- und Umwelthygiene. Nur so können wir langfristig den Bedarf an qualifizierten Fachärzten für Hygiene und Umweltmedizin sowie für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie decken“, erklärte Jonitz. Die Bundesärztekammer hatte bereits 2011 nach der Novellierung des Infektionsschutzgesetzes eine strukturierte curriculare Fortbildung „Krankenhaushygiene“ aufgelegt. Diese Maßnahme war jedoch nur als Übergangslösung gedacht, um kurzfristig und flächendeckend genügend Ärztinnen und Ärzte in „Krankenhaushygiene“ zu qualifizieren. „Für eine dauerhafte Lösung müssen Bund und Länder jetzt nachlegen“, sagte Jonitz.Weitere Informationen zum Tag der Patientensicherheit im Netz unter www.tag-der-patientensicherheit.de
Patienteninformation 11.09.2015

„Doose-Syndrom – eine seltene Form der kindlichen Epilepsie“

Berlin - Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum „Doose-Syndrom“ über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Eltern finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit. Das Doose-Syndrom ist eine seltene Form der Epilepsie im Kindesalter – ungefähr 1 von 10 000 Kindern ist betroffen. Kennzeichnend für das Doose-Syndrom ist, dass verschiedene Anfallsformen auftreten. Die Muskeln können komplett verkrampfen oder schlagartig erschlaffen. Die Erkrankung beginnt meist im Alter von 1 bis 5 Jahren. In der Regel sind die Kinder zu Beginn der Krankheit körperlich und geistig altersgerecht entwickelt. Der Krankheitsverlauf ist von Kind zu Kind verschieden. Bei vielen Kindern „verwächst“ sich die Krankheit nach mehreren Jahren. Bei anderen treten Anfälle trotz Behandlung weiterhin auf und die geistige Entwicklung des Kindes wird beeinträchtigt. Als Behandlungsmöglichkeiten kommen Medikamente, Hormone und ketogene Diät infrage. Da jedes Kind unterschiedlich auf die Behandlung reagiert, sollte diese persönlich auf das betroffene Kind zugeschnitten sein. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten. In einem Kooperationsprojekt erstellt das ÄZQ gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. zehn Kurzinformationen für Patienten zu ausgewählten seltenen Erkrankungen, um die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erhöhen. Die Informationen stehen allen niedergelassenen Ärzten zum Ausdrucken kostenlos zur Verfügung, um sie bei Bedarf Eltern und Patienten persönlich auszuhändigen. Doose-Syndrom - eine seltene Form der kindlichen Epilepsie [PDF] Weitere Patienteninformationen
Patienteninformation 06.08.2015

MRSA und Co. – Was Sie über diese Erreger wissen sollten

Berlin - Infektionen durch Bakterien lassen sich meist gut mit Antibiotika behandeln. Einige Bakterien sind jedoch unempfindlich gegenüber vielen Antibiotika. Man spricht in diesem Fall von multiresistenten Erregern (MRE). Am bekanntesten ist der methicillinresistente Staphylococcus aureus – kurz: MRSA. Bei diesen Erregern wirken die meisten Antibiotika nicht. Die Medien haben in letzter Zeit häufig von den Gefahren berichtet, die von MRSA und anderen multiresistenten Erregern ausgehen. Viele Menschen sind dadurch beunruhigt. Sie fürchten, schwer zu erkranken. Grundsätzlich sind diese Bakterien jedoch nicht gefährlicher als andere. In der Kurzinformation „MRSA und Co. – Was Sie über diese Erreger wissen sollten“ erfahren Leser, wie multiresistente Erreger entstehen und wann diese Bakterien wirklich bedrohlich sind. Und sie finden Hinweise, wie sie sich selbst und andere schützen können. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zum Ausdrucken bereit stehen. Die Kurzinformation „MRSA und Co. – Was Sie über diese Erreger wissen sollten“ sowie Informationen zu über 50 weiteren Themen können Sie abrufen unter: Kurzinformation für Patienten "MRSA und Co. – Was Sie über diese Erreger wissen sollten" Methodik und Quellen Kurzinformationen für Patienten auf Patienten-Information.de MRSA & Co. - Was Sie über diese Erreger wissen sollten [PDF] Weitere Patienteninformationen...
Patienteninformation 26.06.2015

„Reisen mit Diabetes – worauf Sie achten sollten“

Berlin - Diabetes mellitus – mit dieser Diagnose ändert sich viel im Leben von Patienten: Sie müssen lernen, ihre Erkrankung mit ihrem Alltag und ihrer Freizeit zu vereinbaren. Dazu brauchen sie besonderes Wissen und praktische Fertigkeiten. Auch wenn die Betroffenen verreisen möchten, sind einige Besonderheiten zu beachten. Auf zwei Seiten vermittelt die Kurzinformation „Reisen mit Diabetes – worauf Sie achten sollten“ praktische Tipps, wie sich Patienten gut auf ihren Urlaub vorbereiten können und was bei einer Flugreise oder auf langen Autofahrten zu berücksichtigen ist. Ebenso erfahren sie, wie ein Klimawechsel, ungewohnte körperliche Belastungen oder eine veränderte Ernährung ihre Erkrankung beeinflussen können. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Zu ausgewählten Themen liegen Übersetzungen in Arabisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Türkisch vor. Reisen mit Diabetes - Worauf Sie achten sollten [PDF] Weitere Patienteninformationen...