Patienteninformation 07.04.2015

„Früherkennung von Darmkrebs“

Auf zwei Seiten vermittelt die aktuelle Kurzinformation für Patienten, welche Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs empfohlen werden, welchen Nutzen sie haben können und welche Beeinträchtigung sie möglicherweise mit sich bringen. Interessierte erfahren in dem Informationsblatt „Früherkennung von Darmkrebs – Soll ich daran teilnehmen?“ außerdem, was bei der Entscheidung zu bedenken ist, und finden wichtige Fakten sowie praktische Tipps. Einige Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs gehören zum Angebot der Gesetzlichen Krankenversicherung: der Test auf verborgenes Blut im Stuhl und die große Darmspiegelung. Beide Angebote richten sich an Menschen ohne Beschwerden. Sie können in manchen Fällen helfen, den Tod durch Darmkrebs oder das Entstehen von Darmkrebs zu verhindern. Andererseits können falsche Testergebnisse unnötig beunruhigen. Und die Untersuchungen verursachen in seltenen Fällen Komplikationen, die behandelt werden müssen. Zudem werden weitere Tests als Selbstzahlerleistung angeboten, deren Nutzen bislang nicht ausreichend erwiesen wurde. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten" entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Zu ausgewählten Themen liegen Übersetzungen in Arabisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Türkisch vor. „Früherkennung von Darmkrebs – soll ich daran teilnehmen?“ [PDF] 
Schweigepflicht 31.03.2015

BÄK gegen Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht

Zu der Diskussion über eine mögliche Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Der. Frank Ulrich Montgomery: „Die bislang bekannt gewordenen Hintergründe des schrecklichen Flugzeugabsturzes vom vergangenen Dienstag dürfen nicht zu vorschnellen politischen und rechtlichen Entscheidungen verleiten. Die ärztliche Schweigepflicht ist ebenso wie das verfassungsrechtlich geschützte Patientengeheimnis ein hohes Gut und für alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ein Menschenrecht. Nach dem Berufsrecht der Ärztekammern haben Ärzte über das, was ihnen in ihrer Eigenschaft als Arzt anvertraut oder bekannt geworden ist - auch über den Tod des Patienten hinaus - zu schweigen. Dazu gehören auch schriftliche Mitteilungen des Patienten, Aufzeichnungen über Patienten, Röntgenaufnahmen und sonstige Untersuchungsbefunde. Gemäß § 203 Strafgesetzbuch können Ärzte sogar zu Freiheitsstrafen verurteilt werden, wenn sie ihre Schweigepflicht verletzen. Ärzte dürfen jedoch Auskunft geben, wenn sie von der Schweigepflicht entbunden worden sind oder soweit die Offenbarung zum Schutze eines höherwertigen Rechtsgutes vor schweren Schäden erforderlich ist, etwa wenn ein Patient gegenüber seinem Arzt konkrete Absichten äußert, schwerste Straftaten zu begehen. Wann dies den Bruch der Schweigepflicht rechtfertigt, kann nur aufgrund der konkreten Umstände des Einzelfalls unter Zugrundelegung der Vorschrift des § 34 StGB über den rechtfertigenden Notstand entschieden werden. Wir können aber davon ausgehen, dass das Interesse an der Abwehr konkreter Gefahren für Leib, Leben oder Gesundheit höherwertig ist gegenüber dem Geheimhaltungsinteresse des Patienten. Allerdings ist ein Arzt auch insoweit erst dann zur Offenbarung von Informationen berechtigt, wenn er ganz konkrete Anhaltspunkte hat, dass der Patient eine entsprechende Gefahrensituation herbeiführen wird. Dann kann der Arzt z.B. berechtigt sein, die Angehörigen eines Patienten vor einer von diesem ausgehenden Ansteckungsgefahr mit einer schweren Infektionskrankheit zu warnen oder die Verwaltungsbehörde zu benachrichtigen, wenn ein Patient als Kraftfahrer am Straßenverkehr teilnimmt, obwohl er aufgrund einer Erkrankung (z.B. Alkoholsucht) dabei sich und andere gefährdet. Erforderlich ist in beiden Fällen jedoch, dass der Arzt vorher auf den Patienten ohne Erfolg eingewirkt hat, um ihn von der Herbeiführung der Gefahrensituation abzuhalten.“
Weibliche Genitalverstümmelung 27.03.2015

Clever: Mit Betroffenen behutsam umgehen

Der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg und Menschenrechtsbeauftragte der Bundesärztekammer, Dr. Ulrich Clever, hat sich für einen behutsamen Umgang mit Frauen, die von Genitalverstümmelung betroffen sind, ausgesprochen. Der Gynäkologe sagte in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt (27.03.2015): "Manchmal kann man sich erst im Laufe der Zeit, mit wachsendem Vertrauen, dem Thema nähern. Und dann hat man das nächste Problem: Wie formuliert man das? Viele Frauen wollen nicht als verstümmelt gelten. Da muss man feinfühlig vorgehen." Clever betonte, dass die weibliche Genitalverstümmelung schwerwiegende körperliche und seelische Folgen wie Störungen beim Wasserlassen, beim Stuhlgang, bei der Sexualität oder bei Geburten habe.
Patienten 22.01.2015

„Erblicher Eierstockkrebs – Gentest Ja oder Nein?“

Berlin, 22.01.2015 Auf zwei Seiten vermittelt die Patienten-Kurzinformation Wissenswertes zu erblichem Eierstockkrebs und klärt über die Möglichkeit auf, seine Gene untersuchen zu lassen. Frauen, die einen Gentest erwägen, erfahren außerdem, was bei der Entscheidung zu bedenken ist, und finden wichtige Fakten sowie praktische Tipps. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten" entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Etwa drei von 100 bösartigen Tumoren der Frauen betreffen die Eierstöcke. Davon ist ungefähr jeder zehnte Eierstockkrebs erblich bedingt. Frauen mit familiärem Eierstockkrebs haben ein deutlich erhöhtes Risiko, sowohl Eierstock- als auch Brustkrebs zu bekommen. Sie erkranken häufig früher als üblich – also vor dem 50. Lebensjahr. Mit einem Gentest kann festgestellt werden, ob eine veränderte Erbanlage vorliegt. Den Frauen sollte im Voraus bewusst sein, dass sie ein beunruhigendes Testergebnis erhalten könnten und sie mit diesem Wissen leben müssten. Ein positiver Gentest heißt aber nicht zwingend, dass man auch erkrankt. Erblicher Eierstockkrebs [PDF] Weitere Patienteninformationen
Patienteninformation 14.11.2014

„Morbus Ormond – ein seltener Grund für Rückenschmerzen“

 Berlin, 14.11.2014 Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum „Morbus Ormond“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Der Morbus Ormond ist eine entzündliche Erkrankung, bei der sich Bindegewebe im hinteren Bauchraum übermäßig vermehrt. Die Ursache hierfür ist oft unklar. Etwa 1 bis 2 von 200.000 Menschen sind an Morbus Ormond erkrankt. Durch die Ausbreitung des Bindegewebes können Blutgefäße, Nerven oder Organe eingeengt werden. Nierenschäden sind eine typische Komplikation. Beschwerden treten meist erst auf, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Viele Betroffene verspüren Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Als Behandlungsmöglichkeiten kommen Kortison und gegebenenfalls unterstützende Medikamente  sowie eine Operation bei Organkomplikationen infrage. Die Behandlungsdauer ist abhängig von den Krankheitszeichen und einem möglichen Rückfall. Viele Patienten erreichen eine dauerhafte Besserung ihrer Beschwerden. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten. In einem Kooperationsprojekt erstellt das ÄZQ gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. zehn Kurzinformationen für Patienten zu ausgewählten seltenen Erkrankungen, um die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erhöhen. Morbus Ormond - ein seltener Grund für Rückenschmerzen [PDF] Weitere Patienteninformationen
EU-Kommission 25.09.2014

Patientenschutz nicht wirtschaftlichen Interessen unterordnen

Berlin, 25.09.2014 „Die geplante Ressortverteilung in der EU-Kommission lässt auf eine Strategie schließen, die vor allem marktgesteuert ist. Es entsteht der Eindruck, dass Patientenschutz und Patientensicherheit wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden.“ So kommentiert Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, das Vorhaben des designierten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, die Verantwortung für Arzneimittel und Gesundheitstechnologien in die Hände des Kommissariats für Binnenmarkt und Industrie zu legen. „Damit sendet die EU-Kommission ein falsches Signal an die europäischen Bürgerinnen und Bürger“, warnt Montgomery. In einem Schreiben an Jean-Claude Juncker spricht sich Montgomery entschieden gegen die neue Kompetenzverteilung aus: „Arzneimittelbelange und Fragen der Gesundheitstechnologien gehören in die Hände des Gesundheitskommissars.“ Dies gelte insbesondere in Anbetracht großer gesundheitspolitischer Herausforderungen wie der Wirtschaftskrise in Europa, der Alterung der Bevölkerung, des technologischen und medizinischen Fortschritts sowie neuer Gesundheitsgefahren. „Die Europäische Kommission spielt eine wichtige Rolle dabei, den Gesundheitsschutz auf hohem Niveau sicherzustellen. Daher braucht sie eine klare gesundheitspolitische Strategie, die sich an den Bedürfnissen der Patienten orientiert“, so Montgomery. Brief an Jean-Claude Juncker [PDF].pdf
Ebola-Epidemie 25.09.2014

Bundesregierung und Bundesärztekammer unterstützen DRK im Kampf gegen Ebola

Berlin, 25.09.2014 Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe , Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery und der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dr. Rudolf Seiters, haben in einer gemeinsamen Aktion Ärzte und andere Gesundheitsberufe um Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika aufgerufen. Neben der Entsendung eines sogenannten Ebola Treatment Centers nach Sierra Leone  bereitet das DRK eine Erkundungsmission nach Liberia vor, um die dortige Errichtung eines mobilen Krankenhauses zu prüfen. Mit der geplanten Entsendung des Krankenhauses sollen die Gesundheitsstrukturen vor Ort in der aktuellen Notlage entlastet und zugleich gestärkt werden. „Für den Aufbau der Krankenstationen werden dringend freiwillige Helfer gebraucht“, sagte  Gröhe. Er betonte, die Ebola-Epidemie gefährde nicht nur die Sicherheit und Stabilität in Westafrika. Sie nehme globale Dimensionen an. Auch Montgomery warnte, wenn es nicht gelinge, die Epidemie einzudämmen, stehe man  medizinisch gesehen vor einer globalen Katastrophe. Erforderlich sei nun ein nationaler Kraftakt, um medizinisches Personal nicht nur aus der Bundeswehr, sondern auch aus der Zivilgesellschaft für die betroffenen Regionen bereitzustellen. Die Ärzteschaft könne wichtige Hilfestellung bei der Auswahl und bei der Ausbildung des Personals leisten. Der Bundesärztekammer-Präsident betonte, dass es sich bei der gemeinsamen Initiative von Bundesregierung, DRK und Ärzteschaft nicht um eine einmalige Aktion handelt. „Wir brauchen ein langes und großes Engagement, um diese Krankheit vor Ort zu bekämpfen.“ Die Bundesärztekammer hat die Ärztekammern auf Landesebene sowie die Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgesellschaften gebeten, sich im Rahmen der humanitären Hilfe zu engagieren und in Ihren Zuständigkeitsbereichen einen entsprechenden Aufruf an freiwillige Helfer zu organisieren. Dringend benötigt werden ·    Ärzte (auch in Leitungsfunktionen),·    Hebammen, ·    Physiotherapeuten, ·    Kranken- und Gesundheitspflegepersonal,·    Pharmazeuten, ·    Labortechniker, ·    Röntgenfachkräfte.Aus Sicherheitsgründen sind gute bis sehr gute Englischkenntnisse notwendig. Das DRK weist darauf hin, dass das medizinische Personal eine Woche auf den Einsatz vorbereitet wird. Es erhält dann vor Ort noch ein länderspezifisches Briefing und soll nach aktueller Planung alle vier bis sechs Wochen rotieren. Zusätzlich müssen nach Einsatzende drei Wochen verstreichen, bevor eine erneute Behandlung von Patienten im Heimatland erfolgen darf. Interessierte Helfer, die das oben beschriebene Profil erfüllen, können sich über das Online-Bewerbungssystem DRK HRnet melden: https://drkhrnet.drk.de/Home Weitere grundlegende Informationen zu Auslandseinsätzen mit dem DRK, wie Anforderungen und Voraussetzungen, finden sich unter http://www.drk.de/ueber-uns/stellenboerse/drk-international-vacancies.html
Patienten 24.09.2014

Woran Sie eine barrierefreie Arztpraxis erkennen – neue Kurzinformation erschienen

Berlin, 24.09.2014 Barrieren und Hindernisse tauchen im Alltag an vielen Stellen auf und finden sich auch in Arztpraxen. Hierzu zählen beispielsweise Stufen, fehlende Beschilderung oder auch Schwierigkeiten bei der Verständigung. Um selbstbestimmt am Leben teilhaben zu können, benötigen daher viele Menschen Unterstützung. Dies trifft nicht nur auf Personen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, sondern beispielsweise auch auf Ältere, Eltern mit Kinderwagen oder Patienten mit vorübergehenden Einschränkungen wie einem Gipsbein zu. Von einer Arztpraxis mit wenigen oder keinen Barrieren profitieren also viele. Ein Hauptanliegen der Ärzte ist es daher, möglichst allen Menschen einen ungehinderten Zugang zu ihrer Praxis zu ermöglichen. Aus diesem Grund hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) jetzt eine Kurzinformation zu diesem wichtigen Thema herausgebracht. Unter der Überschrift „Woran Sie eine barrierefreie Arztpraxis erkennen“ erfahren Leser, was Barrierefreiheit bedeutet und wie Barrieren in Arztpraxen abgebaut werden können. Und sie finden Tipps, was Patienten dazu beitragen können, dass sich ein Praxisbesuch für alle möglichst hürdenfrei gestaltet. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das ÄZQ im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Woran Sie eine barrierefreie Praxis erkennen [PDF] Weitere Patienteninformationen
Presse 12.09.2014

Acht Kurzinformationen für Patienten aktualisiert

Berlin, 12.09.2014 Im September 2014 sind acht überarbeitete Kurzinformationen für Patienten zu den Themenschwerpunkten Kreuzschmerz, COPD/Asthma und Herzkrankheiten erschienen. Alle Kurzinformationen wurden auf Aktualität überprüft und angepasst, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorlagen. Folgende Kurzinformationen liegen nun auf dem neuesten Stand vor: Plötzlich Kreuzschmerz – Was kann ich tun? Aktiv gegen chronischen Kreuzschmerz Was passiert bei COPD? Verschlechterung bei COPD – Was kann ich tun? Richtig inhalieren bei Asthma und COPD Herzschwäche – Was für Sie wichtig ist Koronare Herzkrankheit – Was ist das? Koronare Herzkrankheit – Verhalten im Notfall Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt die KiP im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK). Diese stehen allen niedergelassenen Ärzten zum Ausdrucken kostenlos zur Verfügung, um sie bei Bedarf Patienten persönlich auszuhändigen. Auf zwei Seiten informieren die Kurzinformationen über Krankheitszeichen, Untersuchungsmethoden und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Patienten und Angehörige finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit einer Erkrankung. Patienteninformationen
Presse 06.08.2014

Endometriose - Was für Sie wichtig ist

Berlin, 06.08.2014 Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Endometriose – was für Sie wichtig ist“ über Krankheitszeichen, den oft langen Weg zur Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten. Betroffene Frauen finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Endometriose ist eine häufige Erkrankung. In Deutschland sind jedes Jahr etwa 40 000 Frauen neu betroffen. Bei ihnen wächst gebärmutterschleimhaut-ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle, etwa im Bauchraum, Eierstock oder Eileiter, seltener an der Blase oder am Darm. Die Endometriose-Herde sind gutartig, können sich aber vergrößern und ausbreiten. Dies kann zu Entzündungen und Verwachsungen führen. Viele Frauen haben keine oder nur geringe Beschwerden. Andere sind durch starke Schmerzen so beeinträchtigt, dass sie ihrer Arbeit oder ihrem Alltag kaum nachgehen können. Endometriose ist eine dauerhafte Krankheit, die bisher nicht geheilt werden kann. Es gibt mehrere wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Oft sind jedoch wiederholte Behandlungen notwendig, da Endometriose häufig wiederkehrt. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten" entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Zu ausgewählten Themen liegen Übersetzungen in Arabisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Türkisch vor.  KiP Endometriose - Was für Sie wichtig ist [PDF]  Weitere Patienteninformationen