Presse 03.07.2014

„Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema“

Berlin, 03.07.2014 Tuberkulose ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Weltweit erkranken nach Schätzungen jedes Jahr etwa 9 Millionen Menschen. In Deutschland ist die Krankheit dank guter Versorgung und Hygiene selten geworden. Aber auch hier sind jährlich über 4000 Menschen betroffen. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation für Patienten „Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema“ über Risikogruppen, Krankheitszeichen, Meldepflicht und Behandlungsmöglichkeiten. Gefährdete Personen und Betroffene finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Tuberkulose (kurz: TB oder Tbc) ist eine ansteckende Krankheit. Sie wird durch Bakterien hervorgerufen und von Mensch zu Mensch übertragen. Die Bakterien befallen überwiegend die Lunge. Bei etwa jedem Zehnten bricht die Krankheit aus und muss behandelt werden. Ein Arzt ist gesetzlich verpflichtet, eine behandlungsbedürftige Tuberkulose dem Gesundheitsamt zu melden. Betroffen sind vor allem enge Kontaktpersonen von Patienten mit einer ansteckenden Lungentuberkulose und Menschen mit geschwächten Abwehrkräften. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten" entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Zu ausgewählten Themen liegen Übersetzungen in Arabisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Türkisch vor. Tuberkulose - auch hierzulande ein aktuelles Thema [PDF] Weitere Patienteninformationen
Pressemitteilung der... 02.12.2013

Hilfe für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus

Berlin, 04.12.2013 Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus gehören in Deutschland zur gesellschaftlichen Realität. Die Zahl der Menschen ohne Papiere hierzulande  liegt Schätzungen zufolge noch immer zwischen 200.000 und 600.000. Oft gehen diese „Menschen ohne Papiere“ bei einer Erkrankung erst sehr  spät zum Arzt; aus Angst, entdeckt und abgeschoben zu werden. Nicht selten endet dies im medizinischen Notfall. Vor diesem Hintergrund hat die  Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Berlin und unter Mitwirkung des Büros für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin das  Faltblatt „Patientinnen und Patienten ohne legalen Aufenthaltsstatus in Krankenhaus und Praxis“ erstellt. Es soll Ärzten für die Behandlung von  Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus bezüglich der rechtlichen Situation und bei Fragen der Kostenerstattung eine Orientierungshilfe geben.  Das Faltblatt wurde redaktionell überarbeitet und ergänzt. So finden sich in der Neuauflage auch Hinweise zur Regelung der ärztlichen  Schweigepflicht gegenüber den Sozialämtern und Ausländerbehörden. "Patientinnen und Patienten ohne legalen Aufenthaltsstatus in Krankenhaus und Praxis" [PDF]