Aufgaben der Ärztekammern

Die Ärztekammern nehmen als übertragende hoheitliche Aufgabe die Aufsicht über die Ärzte ihres Bereiches wahr. Ihnen gehören nach dem Gesetz alle Ärzte im Bereich des jeweiligen Landes als Pflichtmitglieder an. Des weiteren bestehen ihre Aufgaben darin, die ärztliche Ausbildung und Fortbildung zu fördern, für einen sittlich und wissenschaftlich hochstehenden Ärztestand zu sorgen, die ärztlichen Berufspflichten und die Weiterbildung zu ordnen und an der Gesetzgebung auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitswesens mitzuwirken.

Die Aufgaben (landesgesetzlich geregelt) im einzelnen:

  • Satzungen: u.a. Satzung der Ärztekammer, Berufsordnung, Weiterbildungsordnung und Abnahme
  • entsprechender Prüfungen
  • Überwachung der Berufsausübung der Ärzte
  • Wahrung beruflicher Belange
  • Förderung der beruflichen Fortbildung
  • Förderung von Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • Errichtung von Ethikkommissionen
  • Stellungnahmen und Vermittlung von Gutachtern
  • Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes
  • Vermittlung bei Streitigkeiten unter Ärzten sowie zwischen Arzt und Patient


ferner:

  • Berufsständisches Versorgungswerk für Ärzte und deren Familienmitglieder
  • Fürsorgeeinrichtungen für in Not geratene Kammermitglieder
  • Gutachter- und Schlichtungsstellen zur Klärung von Behandlungsfehlern
  • Fachausschüsse
  • Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten.
  • Organisation des ambulanten Notfalldienstes
  • Herausgabe eines offiziellen Mitteilungsorgans
  • Erteilung von Auskünften gegenüber der Öffentlichkeit
  • Ärztestatistik
  • Melde- und Beitragswesen für alle Mitglieder der Ärztekammer