Deutscher Ärztetag

Der Deutsche Ärztetag ist die Hauptversammlung der Bundesärztekammer, das »Parlament der Ärzteschaft«, und findet einmal jährlich an wechselnden Orten statt. Die 17 deutschen Ärztekammern entsenden insgesamt 250 Delegierte zum Deutschen Ärztetag.

Zu den Aufgaben des Deutschen Ärztetages gehört es, länderübergreifende Regelungen zum Berufsrecht (z. B. die Muster-Berufsordnung und die Muster-Weiterbildungsordnung) zu erarbeiten und zu verabschieden sowie die Positionen der Ärzteschaft zu aktuellen gesundheits- und sozialpolitischen Diskussionen der Gesellschaft zu artikulieren und sie der Öffentlichkeit zu vermitteln.

Der Deutsche Ärztetag tagt seit 1873 in der Regel jährlich (außer 1912, 1915-17, 1920, 1922/23 und 1932-47). Überdies fanden in der Nachkriegsgeschichte aus besonderem Anlass insgesamt fünf Außerordentliche Deutsche Ärztetage statt. Präsident des Deutschen Ärztetages und damit Sitzungsleiter ist seit 2011 Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, zugleich Präsident der Bundesärztekammer.

Zusammenstellung der Delegierten für Deutsche Ärztetage
Die Zahl der Delegierten ist auf 250 begrenzt; jede Landesärztekammer stellt 2 Delegierte als Basisvertretung, die Verteilung der restlichen 216 Delegierten erfolgt nach dem d"Hondtschen Verfahren nach der Zahl der Mitglieder der Landesärztekammern.

Weitere Fotoimpressionen finden Sie bei den entsprechenden Ärztetagen.