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Resolution der Zukunftsallianz für... 29.07.2013

Damit Halle Wissen schafft.

Halle, 29. Juli 2013 Die medizinische Fakultät Halle muss gestärkt werden Aus Sorge um unser Land, die Menschen und ihre medizinische Versorgung appellieren wir an alle verantwortlichen Politiker: Lassen Sie die Universitätsmedizin in Halle nicht sterben. Mit dem Abbau der Medizinischen Fakultät in Halle verlieren wir erst die Medizinstudenten und dann die Ärzte der nächsten Generation. Wer in Halle studiert und die Menschen kennengelernt hat, wird auch hier in der Region als Arzt arbeiten wollen. Ohne diese Anbindung wird der Ärztemangel wachsen, ohne unsere Spitzenmedizin wird die Versorgung schlechter. Die Menschen dieser Region aber wollen eine gute medizinische Versorgung, auch im Alter. Wer jetzt an Ausbildung spart, verspielt die Zukunft für Sachsen-Anhalt. Auch wenn jetzt nach den Empfehlungen des Wissenschaftsrates der Standort Magdeburg nicht zur Disposition steht, wer jetzt in Halle an der Ausbildung spart, verspielt die Zukunft einer ganzen Region. Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt fordert deshalb gemeinsam mit den Unterzeichnern dieser Resolution von der Landesregierung das klare Bekenntnis zur Spitzenmedizin in Halle und den dafür notwendigen Erhalt der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Vollfakultät mit vorklinischer und klinischer Ausbildung. Wir wollen keinen Ärztemangel, wir wollen medizinische Versorgungssicherheit Jährlich müssen ca. 200-230 Ärztinnen und Ärzte ( in Sachen-Anhalt) altersbedingt aus dem Beruf ausscheiden. Die Universitätsmedizin in Halle hat ein modernes und sehr beachtetes Curriculum mit modernen Strukturen für die Ausbildung entwickelt, welches es bundesweit nur an wenigen Stellen gibt. Hier ist sehr viel investiert worden und der Erfolg gibt uns Recht. Die Bleibequote der Absolventen liegt bei 60 Prozent und das ist entscheidend für die medizinische Versorgung unserer Region. Wir wollen keine Medizin von gestern, wir wollen den medizinischen Fortschritt Sachsen-Anhalt weist die höchste Erkrankungs- und Sterberate bei Herz-Kreislauferkrankungen auf. Aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung werden auch die Demenzerkrankungen deutlich zunehmen. Die Wissenschaft im Bereich der Epidemiologie auf diesem Gebiet ist in Halle bereits Forschungsschwerpunkt ( z.B. Herzinfarktregister, Nationale Kohortenstudie, Klinisches Krebsregister u.a.m. ). Die Universitätsmedizin Halle bietet ein großes Maß von Spezialsprechstunden an, die von keinem privatem Träger wegen der fehlenden Refinanzierung betrieben werden würden. Krebsmedizin und Forschung auf diesem Gebiet, das Krukenberg-Krebszentrum, das einzige Nierentransplantationszentrum Sachsen-Anhalts, der hochmoderne Hybrid-Op. Sachsen-Anhalts, u.v.a.m. seien stellvertretend genannt. Wir wollen keine Lücken, nicht in der Ausbildung und nicht bei den Zähnen Die Universitätsmedizin Halle bietet einen der besten zahnmedizinischen Studiengänge Deutschlands an. Diese Klinik hat nicht nur ein großes Einzugsgebiet, sie genießt in der Bevölkerung auch eine sehr hohe Akzeptanz . Die Zahnklinik kümmert sich um komplizierte Fälle, mit schwierigen Begleiterkrankungen und hat im Bereich der Kiefer - und Gesichtschirurgie einen exzellenten Ruf. Wir brauchen mehr Allgemeinmedizin und weniger Allgemeinplätze Die Universitätsmedizin Halle ist für die Versorgung unentbehrlich. Über die zentrale Notaufnahme werden schon jetzt die Aufgaben von mehr als 15 Hausärzten mit übernommen, die im Süden von Sachsen-Anhalt nicht mehr zur Verfügung stehen. In der Klasse Allgemeinmedizin und der Verbundweiterbildung Allgemeinmedizin werden die künftigen Landärzte ausgebildet. Die Klasse Allgemeinmedizin ist landesweit einzigartig. Wir wollen Ausbildung sichern und Arbeitsplätze erhalten Die Universitätsmedizin ist mit mehr als 4000 engagierten Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und einer der größten Ausbildungsbetriebe im Land Sachsen-Anhalt. Die Universitätsmedizin Halle ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im bevölkerungsreichen Süden Sachsen-Anhalts. Mehr als 180 Millionen Personalkosten fließen durch Konsum und Investitionen zurück in die lokale Wirtschaft. Viele Lehrkrankenhäuser der Region arbeiten in der Aus - und Weiterbildung von Medizinstudenten und Ärzten mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen und betreiben eine sehr enge und erfolgreiche Kooperation. Wir fordern den uneingeschränkten Erhalt der medizinischen Vorklinik und Klinik jetzt und in Zukunft: Ärztekammer Sachsen-AnhaltVorstand, Präsidentin Dr. Simone Heinemann-Meerz Zahnärztekammer Sachsen-AnhaltVorstand, Präsident Dr. Frank Dreihaupt Landesverband der Freien Berufe Sachsen - Anhalt e.V.Vorstand, Präsidentin Dipl.-Med. Dörte Meisel Freier Verband Deutscher ZahnärzteLandesverband Sachsen-Anhalt,Vorstand, Vorsitzender Dipl.-Stomat. Matthias Tamm Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KV SA)Vorstand Dr. John, Dr. Grüning, M.Tronnier Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt ( KZV SA)Vorstand, Vorsitzender Dipl.-Stomat. Dieter Hanisch Landeskrankenhausgesellschaft Sachsen-AnhaltVorstand, Vorstandsvorsitzender P. Löbus MIT Mittelstands - und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSUKreisverband Halle und SaalekreisVorstandDr. Johannes Bruns, Generalsekretär Deutsche Krebsgesellschaft e.V.Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Präsident Prof. Dr. Thomas DimpfProf. Tanja Fehm und Prof. Anton Scharlfür den Vorstand der AG Gynäkologische Onkologie e.V. Apothekerkammer Sachsen-AnhaltVorstand, Präsident Dr. Jens-Andreas Münch LandesapothekerverbandVorstand, Vorsitzender Mathias Arnold Deutsche HerzstiftungPräsident Prof. Meinertz KardiologenKollegium Mitteldeutschland e.V.Vorstand, Vorsitzende Dr. Jana Boer Hausarztverband Sachsen-Anhalt e.V.Vorstand, Vorsitzender Dipl.-Med. Andreas Petri Hartmannbund, Landesverband Sachsen-AnhaltVorsitzender Dipl.-Med. Bruno JungProf. Dr. Frank Ulrich MontgomeryPräsident der BundesärztekammerPräsident der Ärztekammer Hamburg DFV e.V. - Deutscher FacharztverbandVorsitzender Dr. Andreas Gassen Der Stadtrat und die Oberbürgermeisterin Jutta Fischerder Lutherstadt Eisleben Gemeinderat Seegebiet Mansfelder Land und Bürgermeister Jürgen Ludwig Ev. Kirchenkreis Halle-SaalkreisLeitung des KirchenkreisesSuperintendent Hans-Jürgen Kant Katholische Akademie des Bistums MagdeburgAkademiedirektor Dr. Reinhard Grütz Diakonie MitteldeutschlandOberkirchenrat Eberhard Grüneberg,Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland Prof. Dr. Christel TaubeTrägerin der Paracelsus-Medaille der Bundesärztekammer 2013 Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren Ärzte e.V.Bundesvorstand Landesärztekammer ThüringenVorstand, Präsident Dr. Mathias Wesser Prof. Dr. Jan SchulzePräsident der Sächsischen Landesärztekammer Volkssolidarität e.V.Landesverband Sachsen-AnhaltRegionalverband Halle-Saalkreis Arbeiter-Samariter-BundLandesverband Sachsen-Anhalt, Vorstand Arbeiter - Samariter - BundRegionalverband Halle/Bitterfeld e.V.Vorstand, Geschäftsführung Deutsches Rotes KreuzKreisverband Halle-Saalkreis-Mansfelder Land e.V.Vorstand Arbeiterwohlfahrt Regionalverband Halle-Merseburg e.V.Vorstand, Geschäftsführung Berufsverband der FrauenärzteLandesverband Sachsen-AnhaltVorstand NAV-Virchow-BundVerband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.,Vorstand Interessenverband der Unfallchirurgen Sachsen-AnhaltLandesvorsitz Dr. Lutz Lindemann-Sperfeld Club Soroptimist International Dessau-WörlitzPräsidentin Babette Markworth „Halloren“ Schokoladenfabrik AGVorstandsvorsitzender Klaus Lellé KATHI Rainer Thiele GmbHMarco Thiele - Geschäftsführender Gesellschafter Interdisziplinäres wissenschaftliches Zentrum„Medizin-Ethik-Recht“ an der MLUDirektorium, Prof. Dr. H. Lilie und dieStudierenden des Masterstudienganges Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e.V.Vorsitzender PD Dr. Dr. med. habil. R. Schück Diakonissenkrankenhaus Dessau GmbHÄrztlicher Direktor Prof. Dr. Udo Rebmann Die akademischen Lehrkrankenhäuser der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg: Ameos Klinikum Bernburg Asklepios Kliniken Weißenfels-Hohenmölsen BG-Kliniken Bergmannstrost Halle Carl-Thiem-Klinikum Cottbus Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis Diakoniewerk Halle Evangelisches Krankenhaus Paul-Gerhardt-Stift Wittenberg Gesundheitszentrum Bitterfeld-Wolfen Helios-Klinik Eisleben Helios-Klinik Sangerhausen Krankenhaus St. Elisabeth- und St. Barbara Halle Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau Krankenhaus Köthen Städtisches Klinikum Dessau Südharzklinikum Nordhausen Resolution der Zukunftsallianz für Gesundheit [PDF] (88,51 KB)...
Arztbibliothek 19.07.2013

Arztbibliothek informiert über die Gefahren von Sommerhitze

Berlin, 19. Juli 2013 Nicht für jeden verspricht die sonnige Jahreszeit nur Angenehmes: Auch in diesem Sommer können die Temperaturen wieder auf Werte klettern, die speziell für ältere und kranke Menschen ein gesundheitliches Risiko darstellen. Bei falschem Verhalten können dann Flüssigkeitsverlust, Kreislaufprobleme und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohliche Beeinträchtigungen der Organfunktionen drohen. Von daher ist es wichtig, über den richtigen Umgang mit hohen Sommertemperaturen informiert zu sein. Die Arztbibliothek unterstützt in ihrem neuen Thema des Monats die Aufklärung der Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Gefahren von Hitze. Hierzu wurde eine Auswahl passender Quellen zusammengestellt. Hier finden Sie Informationen über die Gefahren im Einzelnen, wie vor Austrocknung geschützt werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen. http://www.arztbibliothek.de/thema-des-monats
Gemeinsame Pressemitteilung der... 10.07.2013

Einigung auf neuen Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte

Berlin, 09.07.2013 In der 3. Tarifrunde am 9. Juli 2013 einigten sich die Tarifpartner der niedergelassenen Ärzte und der Medizinischen Fachangestellten auf einen neuen Gehaltstarifvertrag mit Laufzeit vom 01.04.2013 bis 31.03.2016. In zwei Stufen werden die Gehälter erhöht: ab 01.09.2013 um 4,5%, ab 01.04.2014 um 3%. Für die fünf Monate von April bis August 2013 gibt es im September eine Einmalzahlung in Höhe von 375 Euro für alle Vollzeitbeschäftigten, für Teilzeitbeschäftigte anteilig. Erstmals wird ab 2014 ein Eingangsstundenlohn für Berufsanfängerinnen von zehn Euro erreicht. Die Ausbildungsvergütungen steigen ab 1. September 2013 in allen drei Ausbildungsjahren um 30 Euro monatlich und zwar auf 640 Euro, 680 Euro und 730 Euro. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung von 150 Euro für April bis August. Jeweils zum 01.04.2014 und 2015 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen um weitere 30 Euro monatlich. Kernstück des Abschlusses ist eine geänderte Vergütungsstruktur. Dr. Cornelia Goesmann, Vorsitzende der Arbeitgebertarifpartei: “Der Gehaltstarifvertrag wurde so gestaltet, dass er den zukünftigen Anforderungen an die Patientenversorgung im ambulanten Bereich, den Einsatzbereichen von Medizinischen Fachangestellten und der hierfür notwendige Fortbildung gerecht wird.“ Dazu wurden zwei weitere Tätigkeitsgruppen geschaffen und die Einstufungskriterien überarbeitet. Die neue Struktur bildet das breit gefächerte Feld von Qualifizierungs-, Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für Medizinische Fachangestellte besser ab. Eine Regelung zur Besitzstandswahrung begleitet den Übergang in die neue Struktur.Der neue Tarifvertrag ist Ausdruck der wachsenden Bedeutung von Medizinischen Fachangestellten und der Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung in der ambulanten medizinischen Versorgung sowie ihrer unterstützenden und entlastenden Funktion für den Arzt. „Damit der Beruf in Zeiten des Fachkräftemangels für Schulabgänger/-innen weiterhin attraktiv bleibt, wurden ebenfalls die Ausbildungsvergütungen entsprechend angehoben“, so Margret Urban, Verhandlungsführerin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V.- Die Einspruchsfrist endet am 19. Juli 2013.Ansprechpartner:Frau Rosemarie BristrupArbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinische Fachangestelltedezernat1@baek.de   Frau Margret Urban2. Stellv. Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V., Ressort Tarifpolitikmurban@vmf-online.de Pressebüro des Verbandes medizinischer Fachberufe e. V.presse@vmf-online.de