News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Presse 27.11.2014

Montgomery: Mehr Studienplätze in der Humanmedizin notwendig

Berlin, 27.11.20014 Vor einer weiteren Verschärfung des Ärztemangels hat der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, gewarnt. Speziell bei der hausärztlichen Versorgung und bei den grundversorgenden Fachärzten wie Augenärzten und Gynäkologen zeichneten sich Engpässe ab, sagte er in der Rheinischen Post (27.11.2014). Montgomery forderte eine Reform des Medizinstudiums: "Vor allem brauchen wir mehr Studienplätze in der Humanmedizin, um wieder ausreichend Ärzte für die Patientenversorgung zur Verfügung zu haben." Notwendig seien auch angemessenere Auswahlverfahren bei der Studienplatzvergabe, die dafür sorgten, dass diejenigen ausgewählt werden, die hinterher auch in der Versorgung der Bevölkerung arbeiten wollen. Montgomery forderte zudem, dass die Studenten schon zu Beginn ihres Studiums an die Tätigkeit von Hausärzten herangeführt werden. "Voraussetzung dafür ist, dass bis 2017 an allen medizinischen Fakultäten in Deutschland ordentliche Lehrstühle für Allgemeinmedizin eingeführt werden."
Presse 25.11.2014

Prävention: BÄK für stärkere Einbindung von Ärzten

Berlin, 25.11.2014 Die Bundesärztekammer (BÄK) hat eine stärkere strukturelle Einbindung von Ärztinnen und Ärzten in die mit dem Präventionsgesetz geplanten Leistungen zur Gesundheitsförderung gefordert.  In einer Stellungnahme zu dem Gesetz weist die BÄK darauf hin, dass Ärzte in der Prävention eine zentrale Rolle spielen. Sie erreichen Patienten aller gesellschaftlichen Schichten gleichermaßen und können diese auf eine Veränderung von Verhaltensweisen und zur Wahrnehmung gesundheitsförderlicher Angebote ansprechen. Die im Gesetz vorgesehene stärkere Ausrichtung der Vorsorgeuntersuchungen auf die Erfassung und Bewertung gesundheitlicher Risiken und Belastungen sowie die Ausweitung der Kinder- und Jugenduntersuchungen bis zum 18. Lebensjahr werden begrüßt. Die inhaltliche Neugestaltung der  Gesundheitsuntersuchungen für Erwachsene sowie ihre Frequenz sollten jedoch nicht ausschließlich dem G-BA überlassen bleiben, da diese damit im Ergebnis eher zurückgefahren als ausgeweitet werden könnten. Zusätzliche ärztliche Leistungen sind bei der Honorierung mit zu berücksichtigen.Statt einer bloßen Präventionsempfehlung, wie im Gesetz angelegt, fordert die BÄK ein umfassendes ärztliches Präventionsmanagement, das sowohl eine Exploration gesundheitlicher Belastungen, eine ärztliche Beratung und Begleitung von Präventionsmaßnahmen als auch die Bewertung ihrer Wirksamkeit umfasst. Die BÄK bezeichnet es zudem als nicht nachvollziehbar, dass die Entwicklung einer nationalen Präventionsstrategie ohne die verfasste Ärzteschaft erfolgen soll. Die vorgesehene Stärkung der Prävention in Lebenswelten wird von der Bundesärztekammer begrüßt. „Es muss allerdings sichergestellt werden, dass für die entsprechenden Leistungen ein Wirksamkeitsnachweis vorliegt beziehungsweise dieser aufgrund bestehender Studien zu erwarten ist“, heißt es in der Stellungnahme. Auch dürften diese Leistungen keine bereits bestehenden Leistungen der allgemeinen Daseinsvorsorge der öffentlichen Hand ersetzen. Stellungnahme der Bundesärztekammer zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) – Referentenentwurf vom 20.10.2014 [PDF] Stand: 21.11.2014
Gemeinsame Presseerklärung von ... 19.11.2014

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen gewährleisten

Berlin, 19.11.2014 Eine ausreichende kurative und präventive gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingsfamilien in Deutschland besteht nicht. Darauf verweisen Bundesärztekammer (BÄK), Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) anlässlich des morgigen 25. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention. Die UN-Kinderrechtskonvention nennt jedoch „das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit“[1] als ein Grundrecht jedes Kindes. Das Recht eines Kindes auf körperliche Unversehrtheit umfasst darüber hinaus nach Meinung der pädiatrischen Experten auch den Schutz vor durch Impfung zu verhütende Erkrankungen. Die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien ist jedoch reduziert auf Notfallerkrankungen, also lediglich auf die Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände. Die Bundesärztekammer und die Experten aus der Kinder- und Jugendmedizin fordern daher eine generelle - und nicht nur den Notfall betreffende - Regelung für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen.[2] Die Vereinfachung eines Zugangs zur medizinischen Versorgung durch Ausgabe einer Krankenversicherungskarte für Asylsuchende (sog. Bremer Modell) ist ein Lösungsansatz.[3] Es muss auch Kindern und Jugendlichen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus eine gute Gesundheitsversorgung ermöglicht werden. Die Anonymität dieser Patientengruppe ohne legalen Aufenthaltsstatus muss hierbei in Krankenhaus und Praxis gewährleistet werden.[4] [1] Artikel 24 Absatz 1 der UN-Kinderrechtskonvention  [2] Stellungnahme vom 22.09.2014 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes und des Sozialgerichtsgesetzes Stn_BAeK_Asylbewerberleistungsgesetz.pdf  [3] http://www.gesundheitsamt.bremen.de/sixcms/media.php/13/3_GBE_Gesundheitsversorgung_Asylsuchender.pdf [4] http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Faltblatt_Patienten-ohne-Aufenthaltsstatus_30112013.pdf
Ärzte 18.11.2014

Zielvereinbarungen in Chefarztverträgen: BÄK für Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften

Berlin, 19.11.2014 Die Bundesärztekammer und der Verband der leitenden Krankenhausärzte haben sich für eine Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften nach § 136a SGB V ausgesprochen und dem Gesetzgeber einen entsprechenden Formulierungsvorschlag für eine Gesetzesnovelle unterbreitet. Die 2013 in das Sozialgesetzbuch V aufgenommene Vorschrift hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft dazu verpflichtet, in ihren Beratungs- und Formulierungshilfen für Verträge der Krankenhäuser mit leitenden Ärzten im Einvernehmen mit der Bundesärztekammer Empfehlungen abzugeben, die sicherstellen, dass Zielvereinbarungen, welche auf finanzielle Anreize abstellen, ausgeschlossen sind. Zwar hatte die DKG im Einvernehmen mit der Bundesärztekammer im Mai 2013 entsprechende Empfehlungen veröffentlicht. Auswertungen  von Arbeitsverträgen zeigen jedoch, dass viele Krankenhausträger weiterhin Verträge aufsetzen, die diesen Empfehlungen nicht gerecht werden. Aus diesem Grund haben die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Bundesärztekammer unter Mitwirkung des Verbandes der leitenden Krankenhausärzte die  Empfehlungen überarbeitet. Danach sollen nunmehr auch keine Zielvereinbarungen mehr geschlossen werden, die sich auf Leistungskomplexe bzw. Leistungsaggregationen oder Case-Mix-Volumina erstrecken. Vor dem Hintergrund dieser Neufassung halten die Bundesärztekammer und der Verband der leitenden Krankenhausärzte jedoch darüber hinaus auch eine Änderung der Vorschrift des § 136a SGB V selbst für erforderlich, die diese Änderungen und Ergänzungen aufgreift. Empfehlung von DKG und BÄK zu leistungsbezogenen Zielvereinbarungen [PDF] Formulierungsvorschlag der BÄK und des VLK für Neufassung § 136a SGB V - Förderung der Qualität durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft [PDF]
Patienteninformation 14.11.2014

„Morbus Ormond – ein seltener Grund für Rückenschmerzen“

 Berlin, 14.11.2014 Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum „Morbus Ormond“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Der Morbus Ormond ist eine entzündliche Erkrankung, bei der sich Bindegewebe im hinteren Bauchraum übermäßig vermehrt. Die Ursache hierfür ist oft unklar. Etwa 1 bis 2 von 200.000 Menschen sind an Morbus Ormond erkrankt. Durch die Ausbreitung des Bindegewebes können Blutgefäße, Nerven oder Organe eingeengt werden. Nierenschäden sind eine typische Komplikation. Beschwerden treten meist erst auf, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Viele Betroffene verspüren Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Als Behandlungsmöglichkeiten kommen Kortison und gegebenenfalls unterstützende Medikamente  sowie eine Operation bei Organkomplikationen infrage. Die Behandlungsdauer ist abhängig von den Krankheitszeichen und einem möglichen Rückfall. Viele Patienten erreichen eine dauerhafte Besserung ihrer Beschwerden. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten. In einem Kooperationsprojekt erstellt das ÄZQ gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. zehn Kurzinformationen für Patienten zu ausgewählten seltenen Erkrankungen, um die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erhöhen. Morbus Ormond - ein seltener Grund für Rückenschmerzen [PDF] Weitere Patienteninformationen
Gemeinsame Pressemitteilung 12.11.2014

Herbert-Lewin-Preis: Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus

Berlin, 12.11.2014 Ausschreibung Das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundes­vereinigung schreiben nunmehr zum fünften Mal einen Preis für wissen­schaftliche Arbeiten zu dem Thema „Aufarbeitung der Geschichte der Ärztinnen und Ärzte in der Zeit des National­sozialismus“ aus. Mit dem Herbert-Lewin-Preis sollen Arbeiten ausgezeichnet werden, die sich mit der Rolle der Ärzteschaft während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Die Bundeszahnärztekammer wird zukünftig ebenfalls die Auslobung des Preises unterstützen. Teilnehmerkreis An der Ausschreibung können teilnehmen: Zahn-/Ärztinnen und Zahn-/Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten als Einzelpersonen Kooperationen oder Gemeinschaften von Zahn-/Ärztinnen und Zahn-/Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Studierende der Zahn- oder Humanmedizin an zahn- und humanmedizinischen Fakultäten oder medizinhistorischen Instituten tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Jede teilnehmende Person und jede Arbeitsgruppe kann sich mit je einer Arbeit bewerben. Unterlagen Die Arbeiten müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Sie können sowohl in Papierform (in sechsfacher Aus­fertigung) als auch in elektronischer Form abgegeben werden. Es werden nur Arbeiten berücksichtigt, die ab dem 01.01.2010 erstellt oder veröffentlicht wurden. Bereits bei vorangegangenen Ausschreibungen dieses Preises eingereichte Arbeiten können nicht erneut berücksichtigt werden. Alle abgegebenen Unterlagen und Arbeiten verbleiben bei der Bundesärztekammer und werden nicht zurückgegeben. Bewerbungsanschrift: BundesärztekammerHauptgeschäftsführungElke Böthin M.A. Herbert-Lewin-Platz 110623 Berlin E-Mail: elke.boethin@baek.de Einsendeschluss:                 Die wissenschaftlichen Arbeiten müssen bis zum 18.06.2015 bei der Bundesärztekammer eingegangen sein. Jury Die Bewertung der eingereichten Arbeiten und die Ermittlung der Preisträger werden von einer unabhängigen Jury vorgenommen, deren Mitglieder vom Bundesministerium für Gesundheit, der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Bundeszahnärztekammer dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie dem Bundesverband Jüdischer Ärzte und Psychologen in Deutschland benannt wurden. Namentlich sind dies: Prof. Dr. med. Volker Hess, Prof. Dr. phil. Robert Jütte, Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. phil. Dominik Groß, Prof. Dr. med. Leo Latasch und Dr. med. Roman M. Skoblo. Die Jury tagt nicht öffentlich. Die Entscheidung der Jury ist für alle teilnehmenden Personen verbindlich und kann nicht angefochten werden. Preisvergabe Der Preis ist mit insgesamt 12.500 Euro dotiert. Er kann von der Jury auf mehrere verschiedene Arbeiten aufgeteilt werden. Alle teilnehmenden Personen erhalten nach der Entscheidung der Jury eine schriftliche Nachricht. Die Preisverleihung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Informationen zum Forschungspreis sowie zu früheren Preisträgern und deren Arbeiten können im Internet unter www.baek.de/Forschungspreis abgerufen werden.
Presse 11.11.2014

GKV-Versorgungsstärkungsgesetz: BÄK legt Stellungnahme vor

Berlin, 11.11.2014 Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert wirksame gesetzgeberische Maßnahmen im Kampf gegen den Ärztemangel. In ihrer schriftlichen Stellungnahme zu dem von der Koalition vorgelegten Referentenentwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz weist die BÄK darauf hin, dass die darin angelegten Maßnahmen teilweise dringend einer Überarbeitung bedürfen. Nur so könne das selbstgesteckte Ziel der Koalition, die Rahmenbedingungen der Versorgung an die sich wandelnden gesellschaftlichen Strukturen anzupassen, tatsächlich erreicht werden. Grundsätzlich sei zu hinterfragen, ob der Entwurf dem deutlichen Bekenntnis des Koalitionsvertrages zur ärztlichen Freiberuflichkeit entspreche oder dieses in Teilen sogar konterkariere. „Statt die freiheitliche ärztliche Berufsausübung zu sichern und zu fördern, setzt der Entwurf in vielen Bereichen auf mehr staatliche Regulierung sowie auf eine weitere Kompetenzausweitung des Gemeinsamen Bundesausschusses“, moniert die BÄK in ihrer Stellungnahme. Als Beispiele nennt sie die vorgesehene Verschärfung der ärztlichen Zulassungsbeschränkungen, die geplanten Termin-Servicestellen aber auch die im Gesetz angelegte Definitionshoheit des Gemeinsamen Bundesausschusses über Anforderungen an zweitmeinungsberechtigte Ärztinnen und Ärzte. Positiv beurteilt die BÄK hingegen, dass mit dem Gesetz die bisherige Verfahrensweise zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin normiert und die Zahl der zu fördernden Stellen erhöht werden soll. Gut sei auch, dass im niedergelassenen Bereich eine Weiterbildungsvergütung auf dem Niveau der Tarifverträge in den Kliniken gezahlt werden soll. Stellungnahme der Bundesärztekammer zu dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) [PDF]
Weltärztebund 11.11.2014

50. Jubiläum der Deklaration von Helsinki

Berlin, 11.11.2014 In der Stadt, in der sie vor einem halben Jahrhundert verabschiedet worden war, wurde heute der 50. Jahrestag des Bestehens der Deklaration von Helsinki feierlich begangen. In Anwesenheit des Staatspräsidenten Finnlands, Sauli Niinistö, sowie der finnischen Gesundheitsministerin, Laura Räty, kamen Vertreter der Mitgliedsverbände des Weltärztebundes, darunter auch der Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, und Medizinethiker aus zahlreichen Ländern zusammen, um die Geschichte und Entwicklung der Deklaration zu würdigen und ihre heutige und zukünftige Bedeutung für die klinische Forschung am Menschen zu diskutieren. Die Deklaration von Helsinki ist neben dem Genfer Gelöbnis die bedeutendste normative Vorgabe des Weltärztebundes. Mit ihr wurden Prinzipien aufgestellt, die sowohl den Schutz der Teilnehmer klinischer Studien sichern, als auch den medizinischen Fortschritt ermöglichen. Diese beiden Kernziele haben die Evolution der Deklaration fortwährend geprägt. Sie unterscheidet sich in ihrem Charakter und Format von anderen Richtlinien und ist dabei immer ein Dokument von ethischen Prinzipien geblieben. Die Deklaration hat Einzug in viele nationale Gesetzgebungen gefunden und bildet die Grundlage für zahlreiche differenzierte Regelungen oder Leitlinien für die klinische Forschung. Jede Ärztin und jeder Arzt ist an ihre Prinzipien gebunden. Die Entwicklung der Deklaration von Helsinki manifestiert sich im letzten Revisionsprozess, der zur jetzt gültigen Version  führte, die 2013 von der Generalversammlung des Weltärztebundes verabschiedet worden war. Während dieses Prozesses gingen insgesamt 129 Eingaben aus 36 Ländern beziehungsweise Regionen ein. Die Bundesärztekammer hatte den Vorsitz der internationalen Arbeitsgruppe inne, die mit der Überarbeitung betraut war. Deklaration von Helsinki 2013 [PDF]