News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Presse 23.08.2013

Patienteninformationen zu Antibiotika und zur sicheren Arzneimitteltherapie in sechs Sprachen erschienen

Berlin, 22.08.2013 Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Patienteninformationen zum Themenbereich Medikation in sechs Sprachen übersetzen lassen. Sie sollen das Gespräch mit dem Arzt unterstützen, wenn Patienten nur wenig Deutsch können. Die Informationen vermitteln wichtige Empfehlungen und geben Tipps für die richtige und sichere Anwendung von Medikamenten. Grundlage bilden aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Empfehlungen für Patienten von Patienten sowie ein Fallbericht aus dem Bericht- und Lernsystem „Netzwerk CIRS-Berlin“. Ab sofort finden Patienten Antworten auf Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch in den Kurzinformationen     „Antibiotika – was Sie wissen sollten“, „Antibiotika – was sind Resistenzen?“ und „Medikamente sicher einnehmen” unter Patienteninformationen.
Presse 16.08.2013

Verhandlungsbeginn in Göttingen - Rissing-van Saan: „Die Justiz betritt Neuland“

Berlin, 16.08.2013 Am kommenden Montag beginnt vor dem Landgericht Göttingen der Prozess gegen einen ehemaligen Oberarzt der Universitätsklinik Göttingen wegen des Verdachts der Manipulation der Warteliste zur Organtransplantation. „Das Landgericht Göttingen betritt mit dem anstehenden Strafprozess gegen den Transplantationsmediziner juristisches Neuland“, kommentiert Prof. Dr. Ruth Rissing-van Saan, Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof i.R. und Leiterin der Vertrauensstelle Transplantationsmedizin bei der BÄK, das anstehende Verfahren in Göttingen im Deutschen Ärzteblatt. „Wenn das Gericht es als bewiesen ansehen würde, dass Daten absichtlich manipuliert wurden mit dem Ziel, eigene Patienten auf der Warteliste für eine Leber nach vorn rücken zu lassen, wird die Kammer entscheiden müssen, ob dies im Sinne der Anklage als versuchter Totschlag zu werten ist, weil andere Wartepatienten in einer lebensbedrohlichen Situation möglicherweise aus diesem Grund gestorben sind. Eine juristisch interessante Frage wird sein, ob ein solcher Straftatbestand erfüllt sein könnte, auch wenn sich aus der Warteliste kein einzelner, bestimmter Patient als Benachteiligter ergibt, sondern sich die Benachteiligten auf eine kleine Gruppe vermutlich Geschädigter eingrenzen lässt.“ Das Argument einiger Transplantationsmediziner, die Richtlinien der BÄK seien teilweise nicht eindeutig und könnten deshalb zu Fehlentscheidungen führen, wies Rissing-van Saan, die auch als Sonderprüferin in den Prüfungs- und Überwachungskommissionen arbeitet, zurück: „Entscheidungen, die durch die Richtlinien zu rechtfertigen sind und im Rahmen des individuellen Ermessens liegen, werden von uns nicht als schwere oder gar vorsätzliche Verstöße gewertet, und nur um solche geht es hier. Der ganz überwiegende Teil der Transplantationsmediziner arbeitet korrekt. Aber einige Ärzte haben sich in der Vergangenheit sehr leichtfertig über Richtlinien hinweggesetzt.“Weitere Informationen: Strafprozess gegen Transplantationsmediziner: Die Justiz betritt Neuland
Presse 16.08.2013

BÄK-Präsident Montgomery: „Maßnahmen für mehr Transparenz und Kontrolle greifen“

Berlin, 16.08.2013 Die von Selbstverwaltung und Gesetzgeber nach dem Transplantationsskandal veranlassten Maßnahmen für mehr Kontrolle und Transparenz bei der Organvergabe greifen. Darauf verwies der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, im Vorfeld des am kommenden Montag beginnenden Prozesses um Manipulationen der Warteliste zur Organvergabe am Landgericht Göttingen. „Unter anderem haben wir das Mehraugenprinzip bei der Anmeldung von Wartelisten-Patienten eingeführt. Das heißt: In jedem Transplantationszentrum trifft eine ständige, interdisziplinäre und organspezifische Transplantationskonferenz die Entscheidung über die Aufnahme eines Patienten in die Warteliste, ihre Führung sowie über die Abmeldung eines Patienten“, erläuterte der BÄK-Präsident. Zudem haben Prüfungskommission und die Überwachungskommission eine unabhängige Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“ zur (auch anonymen) Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet. Mit der Leitung der Vertrauensstelle wurde die Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof i. R. Frau Prof. Dr. jur. Ruth Rissing-van Saan betraut. Aufgabe der Vertrauensstelle ist es, auf vertraulicher Basis Hinweise auf Unregelmäßigkeiten beziehungsweise Informationen im Zusammenhang mit Auffälligkeiten im Bereich der Organspende und der Organtransplantation entgegenzunehmen und auf deren Klärung in Kooperation mit der Prüfungskommission und der Überwachungskommission hinzuwirken. Die Vertrauensstelle ist als Ansprechpartner unabhängig von den Strafverfolgungsbehörden. Montgomery wies insbesondre auf die nach Bekanntwerden der Manipulationen verschärften Vor-Ort-Kontrollen von Prüfungskommission und Überwachungskommission hin. Die Neuregelungen sehen vor, dass alle Zentren mit ihren insgesamt 140 organspezifi­schen Transplantationsprogrammen mindestens einmal in einem Zeitraum von 36 Monaten vor Ort zu prüfen sind. Den Anfang machten die Kommissionen mit den 24 Leberprogrammen in Deutschland. Die Prüfergebnisse werden am 4. September im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. „Die Kommissionen haben sich durch ihre umfassenden Prüfungen der Transplantationszentren mehr als bewährt – auch als flexible und extrem belastbare Kontrollgremien, die den Anforderungen im komplexen und dynamischen Gebiet der Transplantationsmedizin gerecht werden“, sagte Montgomery.
Presse 16.08.2013

Geprüft auf Leber, Herz und Nieren – Die Kontrollen von Prüfungskommission und Überwachungskommission

Berlin, 16.08.2013 Nach den im Sommer bekannt gewordenen Vorfällen in der Transplantationsmedizin haben Gesetzgeber und Selbstverwaltung ein ganzes Maßnamenbündel für mehr Kontrolle und Transparenz in der Transplantationsmedizin veranlasst. Die Richtung gaben Prüfungskommission und Überwachungskommission, Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und Spitzenverband der Krankenkassen Anfang August 2012 in einer gemeinsamen Erklärung vor. Sie beinhaltet neben der bereits Gesetz gewordenen Ausweitung der Kontrollbefugnisse unter anderem auch die Einführung des Mehraugenprinzips bei der Anmeldung von Wartelisten-Patienten. Vertreter von Bund, Ländern und den maßgeblichen Akteuren der Transplantationsmedizin griffen diese Ansätze auf und entwickelten weitere Vorschläge bei einem Kri­sentreffen im August 2012 im Bundesgesundheitsministerium. Der hierbei erarbeitete Maßnahmenkatalog legte die erforderlichen Schritte und Ziele für alle Beteiligten fest.Anknüpfend an die dort vereinbarten Maßnahmen haben die Prüfungs- und Überwachungskommission in ihrer Si­zung vom 26. September 2012 verschärfte Vor-Ort-Kontrollen beschlossen und das Prozedere der Visitationen im Einzelnen festgelegt. Während die Prüfer bis dahin nur bei gemeldeten Auffälligkeiten tätig werden konnten, sehen die Neuregelungen vor, dass alle Zentren mit ihren insgesamt 140 organspezifischen Transplantationsprogrammen mindestens einmal in einem Zeitraum von 36 Monaten vor Ort zu prüfen sind. Dazu werden für jede Visitation Prüfteams gebildet. In jeder Gruppe wirken in der Regel zwei Mitglieder der Prüfungskommission oder der Überwachungskommission sowie zwei für das jeweilige Organtransplantationsprogramm sachverständige unabhängige Ärzte mit, die von Mitarbeitern der zuständigen Landesministerien begleitet werden. Zwischenzeitlich wurden alle 24 Leberprogramme geprüft. Ab September folgen die weiteren Programme – unter anderem für Herz und Niere. Schon vor der gesetzlichen Neuregelung der Kontrollen nahmen die Kommissionen bei gemeldeten Auffälligkeiten auch Vor-Ort-Überprüfungen unter anderem bei Herzprogrammen vor. Aller­dings beschränkten die gesetzlichen Rahmenbedingungen die Befugnisse der Prüfer.Vor jeder Prüfung bereiten sich die Prüfteams akribisch vor. Tage bevor das entsprechende Zentrum über die anstehende Kontrolle unterrichtet wird, gehen die Experten Zahlenkolonnen der Organvermittlungsstelle Eurotransplant durch, vergleichen Patientendaten und begutachten Laborwerte und ärztliche Befundungen. Die Krankenakten werden nach Abgleich der Eurotransplant-Nummern in der jeweiligen Klinik und der Feststellung der Patientendaten einer umfangreichen medizinischen Begutachtung unterzogen. Dazu überprüfen die Experten zu­nächst die Meldung und die dazu notwendigen Daten von Eurotransplant. Die Laborwerte und Dialysedaten vergleichen sie anhand der Original-Unterlagen. Die Prüfer befragen die Klinikvertreter zur Indikation der Transplantation, zur Dialyse, zu möglichen Besonderheiten sowie zur Dokumentation der Krankenblätter und der Verlaufskontrolle vor der Meldung an Eurotransplant. Diese Verlaufsentwicklung soll Aufschluss über die medizinische Plausibilität geben.Sofern sich im Zuge einer Visitation Auffälligkeiten ergeben, die weitere Untersuchungen erfordern, kommt in einem zweiten Schritt eine zweiköpfige Sonderprüfungsgruppe, bestehend aus einem Arzt und einem Juristen, zum Einsatz. Alle gutachterrelevanten Unterlagen sind dann Grundlage des Kommissionsberichts, der den Kliniken zur Möglichkeit der Stellungnahme zugeleitet wird. Danach ergeht der Abschlussbericht an die zuständigen öffentlichen Stellen. Weitere Informationen: www.aerzteblatt-thueringen.de/pdf/thu13_335.pdf...
Presse 16.08.2013

Pressekonferenz Prüfungskommission und Überwachungskommission

Vorstellung der Prüfergebnisse aller 24 Lebertransplantationsprogramme in Deutschland mit den Vorsitzenden der Kommissionen, Vertretern der Trägerorganisationen und unter Beteiligung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr am: Mittwoch, 4.9.2013um: 11.00 UhrOrt: Haus der Bundesärztekammer
Presse 08.08.2013

„Fibromyalgiesyndrom – Was ist das?“ – neue Kurzinformation für Patienten erschienen

Berlin, 08.08.2013 Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist bei den meisten Betroffenen eine dauerhafte Erkrankung. Wörtlich übersetzt bedeutet Fibromyalgie „Faser-Muskel-Schmerz“. Die Krankheit ist durch unterschiedliche Beschwerden, wie chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen, Schlafstörungen und Müdigkeit, gekennzeichnet. Etwa zwei von hundert Menschen sind davon betroffen, Frauen häufiger als Männer. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Fibromyalgiesyndrom – Was ist das?“ des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ)  über Krankheitszeichen und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Obwohl die Schmerzen quälend und belastend sein können, führt das FMS nicht zu Schäden an Muskeln, Gelenken oder Organen. Die Lebenserwartung ist normal. Die Behandlung zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern. Experten empfehlen mehrmals pro Woche leichtes Ausdauer-, Kraft- und Funktionstraining. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten. Fibromyalgiesyndrom – Was ist das? [PDF] Weitere Patienteninformationen
Presse 02.08.2013

„Schulung bei Diabetes“ – neue Kurzinformation für Patienten

Berlin, 02.08.2013 Diabetes mellitus – mit dieser Diagnose ändert sich viel im Leben von Patienten: Sie müssen lernen, ihre Erkrankung mit dem Alltag zu vereinbaren. Dazu brauchen sie besonderes Wissen und praktische Fertigkeiten. Auf zwei Seiten informiert jetzt eine neue Kurzinformation mit wichtigen Fakten und praktischen Tipps über Patientenschulungen bei Diabetes. Es gibt spezielle Fortbildungen für Menschen mit Diabetes – sogenannte strukturierte Schulungsprogramme. Dort erhalten Patienten Informationen über ihre Krankheit. Außerdem üben sie zusammen mit anderen Betroffenen wie sie etwa Blutzuckerwerte und Blutdruck richtig messen oder wie sie ihre Ernährung umstellen. Damit können Menschen mit Diabetes selbst zum Erfolg der Behandlung beitragen. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten“ (KiP) entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Schulung bei Diabetes [PDF] Weitere Patienteninformationen
Resolution der Zukunftsallianz für... 29.07.2013

Damit Halle Wissen schafft.

Halle, 29. Juli 2013 Die medizinische Fakultät Halle muss gestärkt werden Aus Sorge um unser Land, die Menschen und ihre medizinische Versorgung appellieren wir an alle verantwortlichen Politiker: Lassen Sie die Universitätsmedizin in Halle nicht sterben. Mit dem Abbau der Medizinischen Fakultät in Halle verlieren wir erst die Medizinstudenten und dann die Ärzte der nächsten Generation. Wer in Halle studiert und die Menschen kennengelernt hat, wird auch hier in der Region als Arzt arbeiten wollen. Ohne diese Anbindung wird der Ärztemangel wachsen, ohne unsere Spitzenmedizin wird die Versorgung schlechter. Die Menschen dieser Region aber wollen eine gute medizinische Versorgung, auch im Alter. Wer jetzt an Ausbildung spart, verspielt die Zukunft für Sachsen-Anhalt. Auch wenn jetzt nach den Empfehlungen des Wissenschaftsrates der Standort Magdeburg nicht zur Disposition steht, wer jetzt in Halle an der Ausbildung spart, verspielt die Zukunft einer ganzen Region. Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt fordert deshalb gemeinsam mit den Unterzeichnern dieser Resolution von der Landesregierung das klare Bekenntnis zur Spitzenmedizin in Halle und den dafür notwendigen Erhalt der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Vollfakultät mit vorklinischer und klinischer Ausbildung. Wir wollen keinen Ärztemangel, wir wollen medizinische Versorgungssicherheit Jährlich müssen ca. 200-230 Ärztinnen und Ärzte ( in Sachen-Anhalt) altersbedingt aus dem Beruf ausscheiden. Die Universitätsmedizin in Halle hat ein modernes und sehr beachtetes Curriculum mit modernen Strukturen für die Ausbildung entwickelt, welches es bundesweit nur an wenigen Stellen gibt. Hier ist sehr viel investiert worden und der Erfolg gibt uns Recht. Die Bleibequote der Absolventen liegt bei 60 Prozent und das ist entscheidend für die medizinische Versorgung unserer Region. Wir wollen keine Medizin von gestern, wir wollen den medizinischen Fortschritt Sachsen-Anhalt weist die höchste Erkrankungs- und Sterberate bei Herz-Kreislauferkrankungen auf. Aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung werden auch die Demenzerkrankungen deutlich zunehmen. Die Wissenschaft im Bereich der Epidemiologie auf diesem Gebiet ist in Halle bereits Forschungsschwerpunkt ( z.B. Herzinfarktregister, Nationale Kohortenstudie, Klinisches Krebsregister u.a.m. ). Die Universitätsmedizin Halle bietet ein großes Maß von Spezialsprechstunden an, die von keinem privatem Träger wegen der fehlenden Refinanzierung betrieben werden würden. Krebsmedizin und Forschung auf diesem Gebiet, das Krukenberg-Krebszentrum, das einzige Nierentransplantationszentrum Sachsen-Anhalts, der hochmoderne Hybrid-Op. Sachsen-Anhalts, u.v.a.m. seien stellvertretend genannt. Wir wollen keine Lücken, nicht in der Ausbildung und nicht bei den Zähnen Die Universitätsmedizin Halle bietet einen der besten zahnmedizinischen Studiengänge Deutschlands an. Diese Klinik hat nicht nur ein großes Einzugsgebiet, sie genießt in der Bevölkerung auch eine sehr hohe Akzeptanz . Die Zahnklinik kümmert sich um komplizierte Fälle, mit schwierigen Begleiterkrankungen und hat im Bereich der Kiefer - und Gesichtschirurgie einen exzellenten Ruf. Wir brauchen mehr Allgemeinmedizin und weniger Allgemeinplätze Die Universitätsmedizin Halle ist für die Versorgung unentbehrlich. Über die zentrale Notaufnahme werden schon jetzt die Aufgaben von mehr als 15 Hausärzten mit übernommen, die im Süden von Sachsen-Anhalt nicht mehr zur Verfügung stehen. In der Klasse Allgemeinmedizin und der Verbundweiterbildung Allgemeinmedizin werden die künftigen Landärzte ausgebildet. Die Klasse Allgemeinmedizin ist landesweit einzigartig. Wir wollen Ausbildung sichern und Arbeitsplätze erhalten Die Universitätsmedizin ist mit mehr als 4000 engagierten Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und einer der größten Ausbildungsbetriebe im Land Sachsen-Anhalt. Die Universitätsmedizin Halle ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im bevölkerungsreichen Süden Sachsen-Anhalts. Mehr als 180 Millionen Personalkosten fließen durch Konsum und Investitionen zurück in die lokale Wirtschaft. Viele Lehrkrankenhäuser der Region arbeiten in der Aus - und Weiterbildung von Medizinstudenten und Ärzten mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen und betreiben eine sehr enge und erfolgreiche Kooperation. Wir fordern den uneingeschränkten Erhalt der medizinischen Vorklinik und Klinik jetzt und in Zukunft: Ärztekammer Sachsen-AnhaltVorstand, Präsidentin Dr. Simone Heinemann-Meerz Zahnärztekammer Sachsen-AnhaltVorstand, Präsident Dr. Frank Dreihaupt Landesverband der Freien Berufe Sachsen - Anhalt e.V.Vorstand, Präsidentin Dipl.-Med. Dörte Meisel Freier Verband Deutscher ZahnärzteLandesverband Sachsen-Anhalt,Vorstand, Vorsitzender Dipl.-Stomat. Matthias Tamm Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KV SA)Vorstand Dr. John, Dr. Grüning, M.Tronnier Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt ( KZV SA)Vorstand, Vorsitzender Dipl.-Stomat. Dieter Hanisch Landeskrankenhausgesellschaft Sachsen-AnhaltVorstand, Vorstandsvorsitzender P. Löbus MIT Mittelstands - und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSUKreisverband Halle und SaalekreisVorstandDr. Johannes Bruns, Generalsekretär Deutsche Krebsgesellschaft e.V.Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Präsident Prof. Dr. Thomas DimpfProf. Tanja Fehm und Prof. Anton Scharlfür den Vorstand der AG Gynäkologische Onkologie e.V. Apothekerkammer Sachsen-AnhaltVorstand, Präsident Dr. Jens-Andreas Münch LandesapothekerverbandVorstand, Vorsitzender Mathias Arnold Deutsche HerzstiftungPräsident Prof. Meinertz KardiologenKollegium Mitteldeutschland e.V.Vorstand, Vorsitzende Dr. Jana Boer Hausarztverband Sachsen-Anhalt e.V.Vorstand, Vorsitzender Dipl.-Med. Andreas Petri Hartmannbund, Landesverband Sachsen-AnhaltVorsitzender Dipl.-Med. Bruno JungProf. Dr. Frank Ulrich MontgomeryPräsident der BundesärztekammerPräsident der Ärztekammer Hamburg DFV e.V. - Deutscher FacharztverbandVorsitzender Dr. Andreas Gassen Der Stadtrat und die Oberbürgermeisterin Jutta Fischerder Lutherstadt Eisleben Gemeinderat Seegebiet Mansfelder Land und Bürgermeister Jürgen Ludwig Ev. Kirchenkreis Halle-SaalkreisLeitung des KirchenkreisesSuperintendent Hans-Jürgen Kant Katholische Akademie des Bistums MagdeburgAkademiedirektor Dr. Reinhard Grütz Diakonie MitteldeutschlandOberkirchenrat Eberhard Grüneberg,Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland Prof. Dr. Christel TaubeTrägerin der Paracelsus-Medaille der Bundesärztekammer 2013 Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren Ärzte e.V.Bundesvorstand Landesärztekammer ThüringenVorstand, Präsident Dr. Mathias Wesser Prof. Dr. Jan SchulzePräsident der Sächsischen Landesärztekammer Volkssolidarität e.V.Landesverband Sachsen-AnhaltRegionalverband Halle-Saalkreis Arbeiter-Samariter-BundLandesverband Sachsen-Anhalt, Vorstand Arbeiter - Samariter - BundRegionalverband Halle/Bitterfeld e.V.Vorstand, Geschäftsführung Deutsches Rotes KreuzKreisverband Halle-Saalkreis-Mansfelder Land e.V.Vorstand Arbeiterwohlfahrt Regionalverband Halle-Merseburg e.V.Vorstand, Geschäftsführung Berufsverband der FrauenärzteLandesverband Sachsen-AnhaltVorstand NAV-Virchow-BundVerband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.,Vorstand Interessenverband der Unfallchirurgen Sachsen-AnhaltLandesvorsitz Dr. Lutz Lindemann-Sperfeld Club Soroptimist International Dessau-WörlitzPräsidentin Babette Markworth „Halloren“ Schokoladenfabrik AGVorstandsvorsitzender Klaus Lellé KATHI Rainer Thiele GmbHMarco Thiele - Geschäftsführender Gesellschafter Interdisziplinäres wissenschaftliches Zentrum„Medizin-Ethik-Recht“ an der MLUDirektorium, Prof. Dr. H. Lilie und dieStudierenden des Masterstudienganges Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e.V.Vorsitzender PD Dr. Dr. med. habil. R. Schück Diakonissenkrankenhaus Dessau GmbHÄrztlicher Direktor Prof. Dr. Udo Rebmann Die akademischen Lehrkrankenhäuser der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg: Ameos Klinikum Bernburg Asklepios Kliniken Weißenfels-Hohenmölsen BG-Kliniken Bergmannstrost Halle Carl-Thiem-Klinikum Cottbus Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis Diakoniewerk Halle Evangelisches Krankenhaus Paul-Gerhardt-Stift Wittenberg Gesundheitszentrum Bitterfeld-Wolfen Helios-Klinik Eisleben Helios-Klinik Sangerhausen Krankenhaus St. Elisabeth- und St. Barbara Halle Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau Krankenhaus Köthen Städtisches Klinikum Dessau Südharzklinikum Nordhausen Resolution der Zukunftsallianz für Gesundheit [PDF] (88,51 KB)...
Arztbibliothek 19.07.2013

Arztbibliothek informiert über die Gefahren von Sommerhitze

Berlin, 19. Juli 2013 Nicht für jeden verspricht die sonnige Jahreszeit nur Angenehmes: Auch in diesem Sommer können die Temperaturen wieder auf Werte klettern, die speziell für ältere und kranke Menschen ein gesundheitliches Risiko darstellen. Bei falschem Verhalten können dann Flüssigkeitsverlust, Kreislaufprobleme und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohliche Beeinträchtigungen der Organfunktionen drohen. Von daher ist es wichtig, über den richtigen Umgang mit hohen Sommertemperaturen informiert zu sein. Die Arztbibliothek unterstützt in ihrem neuen Thema des Monats die Aufklärung der Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Gefahren von Hitze. Hierzu wurde eine Auswahl passender Quellen zusammengestellt. Hier finden Sie Informationen über die Gefahren im Einzelnen, wie vor Austrocknung geschützt werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen. http://www.arztbibliothek.de/thema-des-monats
Gemeinsame Pressemitteilung der... 10.07.2013

Einigung auf neuen Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte

Berlin, 09.07.2013 In der 3. Tarifrunde am 9. Juli 2013 einigten sich die Tarifpartner der niedergelassenen Ärzte und der Medizinischen Fachangestellten auf einen neuen Gehaltstarifvertrag mit Laufzeit vom 01.04.2013 bis 31.03.2016. In zwei Stufen werden die Gehälter erhöht: ab 01.09.2013 um 4,5%, ab 01.04.2014 um 3%. Für die fünf Monate von April bis August 2013 gibt es im September eine Einmalzahlung in Höhe von 375 Euro für alle Vollzeitbeschäftigten, für Teilzeitbeschäftigte anteilig. Erstmals wird ab 2014 ein Eingangsstundenlohn für Berufsanfängerinnen von zehn Euro erreicht. Die Ausbildungsvergütungen steigen ab 1. September 2013 in allen drei Ausbildungsjahren um 30 Euro monatlich und zwar auf 640 Euro, 680 Euro und 730 Euro. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung von 150 Euro für April bis August. Jeweils zum 01.04.2014 und 2015 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen um weitere 30 Euro monatlich. Kernstück des Abschlusses ist eine geänderte Vergütungsstruktur. Dr. Cornelia Goesmann, Vorsitzende der Arbeitgebertarifpartei: “Der Gehaltstarifvertrag wurde so gestaltet, dass er den zukünftigen Anforderungen an die Patientenversorgung im ambulanten Bereich, den Einsatzbereichen von Medizinischen Fachangestellten und der hierfür notwendige Fortbildung gerecht wird.“ Dazu wurden zwei weitere Tätigkeitsgruppen geschaffen und die Einstufungskriterien überarbeitet. Die neue Struktur bildet das breit gefächerte Feld von Qualifizierungs-, Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für Medizinische Fachangestellte besser ab. Eine Regelung zur Besitzstandswahrung begleitet den Übergang in die neue Struktur.Der neue Tarifvertrag ist Ausdruck der wachsenden Bedeutung von Medizinischen Fachangestellten und der Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung in der ambulanten medizinischen Versorgung sowie ihrer unterstützenden und entlastenden Funktion für den Arzt. „Damit der Beruf in Zeiten des Fachkräftemangels für Schulabgänger/-innen weiterhin attraktiv bleibt, wurden ebenfalls die Ausbildungsvergütungen entsprechend angehoben“, so Margret Urban, Verhandlungsführerin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V.- Die Einspruchsfrist endet am 19. Juli 2013.Ansprechpartner:Frau Rosemarie BristrupArbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinische Fachangestelltedezernat1@baek.de   Frau Margret Urban2. Stellv. Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V., Ressort Tarifpolitikmurban@vmf-online.de Pressebüro des Verbandes medizinischer Fachberufe e. V.presse@vmf-online.de