E-Zigaretten 24.04.2015

BÄK unterstützt Jugendschutz vor E-Zigaretten

Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery hat das geplante Verkaufsverbot von elektronischen Zigaretten an Kinder und Jugendliche begrüßt. „Mit E-Zigaretten werden Verhaltensmuster wie beim Rauchen von Tabakzigaretten eingeübt, und der Einstieg wird durch kindgerechte Aroma-Beimengungen wie zum Beispiel Kakao, Kokos oder Aprikose erleichtert", sagte Montgomery im Wiesbadener Kurier (24.04.2015).  Der BÄK-Präsident forderte eine generelle Regulierung der E-Zigarette. Bei diesen würden unterschiedlichste Chemikalien erhitzt und eingeatmet, deren Auswirkungen auf die Gesundheit  noch nicht abgeschätzt werden können.

Zuvor hatte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) gemeinsam mit Bundesernährungsminister  Christian Schmidt (CSU) angekündigt, den Verkauf an Kinder und Jugendliche zu verbieten. Das Jugendschutzgesetz soll noch in diesem Jahr entsprechend geändert werden. Bislang fallen E-Zigaretten nicht unter das Jugendschutzgesetz. Weil mit Hilfe einer Heizspirale eine Flüssigkeit verdampft wird, gelten sie nicht als Tabakwaren.