Pressemitteilung der Bundesärztekammer und des saarländischen Sozialministeriums 11.06.2013

Gesundheitsminister Andreas Storm: Versorgungswerke haben sich bewährt

Saarbrücken, 10.06.2013

Bei einer Erweiterung des versicherten Personenkreises in der gesetzlichen Rentenversicherung etwa um sogenannte Soloselbstständige brauchen sich die freien Berufe keinen Sorgen um den Bestand ihrer Versorgungswerke zu machen, erklärte der Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes, Andreas Storm, nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. (ABV), Hartmut Kilger.

Die berufsständischen Versorgungswerke hätten, so Storm, auch in der gegenwärtigen Staatsschuldenkrise gezeigt, dass sie gut funktionieren und ohne staatliche Zuschüsse auskämen.  Der Minister betonte, für ihn stehe die 1995 gefestigte Friedensgrenze zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und den Versorgungswerken nicht zur Disposition. Der Vorsitzende der Ständigen Konferenz ärztlicher Versorgungswerke, Dr. Josef Mischo, betonte, dass sichergestellt werden müsse, dass zum Beispiel alle Mitglieder der Ärztekammern auch Mitglieder der ärztlichen Versorgungswerke bleiben können. Der ABV-Vorsitzende Kilger verwies in dem Gespräch darauf, dass die freien Berufe ihre demografischen Risiken selber trügen und damit die gesetzliche Rentenversicherung entlasten. Immerhin sei, so Kilger, wegen der durchschnittlich längeren Lebenserwartung  die Rentenlaufzeit in den Versorgungswerten vier Jahre länger als in der Rentenversicherung.

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