Presse 20.10.2014

Montgomery: „Mehr Helfer für Ebola-Bekämpfung vor Ort notwendig“

Berlin, 20.10.2014

„Wir sollten versuchen, in Westafrika so viel wie möglich zu helfen, damit Ebola erst gar nicht zu uns kommt.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk (20.10.2014). Die Grundprobleme der Krankheit seien die lange Inkubationszeit sowie die Symptomarmut. Dies mache die Diagnostik schwierig. Wichtig sei vor allem, dass sich die Helfer vor Ort professionell verhalten. Notwendig seien hochprofessionelle Helfer, die wissen, was sie tun, so Montgomery.

Die Bundesärztekammer und weitere ärztliche Spitzenverbände hatten am vergangenen Freitag erneut zu mehr Unterstützung im Kampf gegen Ebola aufgerufen. Die Erfahrungen aus den betroffenen Gebieten zeigten, dass der Mangel an fachkundigen Helfern, an Materialien aber auch eine unzureichende Vorbereitung und Ausbildung der Helfer die Seuchenbekämpfung vor Ort erschweren, hieß es in der gemeinsamen Erklärung. Die Ärzteverbände baten Ärztinnen und Ärzte mit einschlägigen Ausbildungs- und Erfahrungskompetenzen und guten Englischkenntnissen um Unterstützung bei der Ebola-Bekämpfung vor Ort.

Freiwillige medizinische Helfer können sich unter anderem beim Deutschen Roten Kreuz für einen Hilfseinsatz melden: https://drkhrnet.drk.de/Home

Spenden:

-Aktion Deutschland Hilft, Spenden-Stichwort: Ebola,
Spendenkonto: 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
-Deutsches Rotes Kreuz, Stichwort Ebola,
Spendenkonto: 41 41 41 / BLZ: 37020500