Patienteninformation 11.05.2015

Neue Kurzinformation: Nehme ich zu viele Medikamente ein?

Berlin - Wer wegen vieler Beschwerden oder Krankheiten dauerhaft behandelt wird, muss oft viele Arzneimittel nehmen. Nicht immer lässt sich die Einnahme vieler Arzneimittel vermeiden, aber manchmal sind einige Medikamente unnötig. In der Kurzinformation „Nehme ich zu viele Medikamente ein?“ erfahren Leser, wie es zu Multimedikation kommt und welche Risiken damit verbunden sind. Und sie finden Tipps, was sie selbst dazu beitragen können, dass sie nur die wirklich benötigten Medikamente nehmen.

In der Fachsprache heißt die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente Multimedikation oder Polypharmazie. Problematisch dabei ist, dass mit steigender Anzahl der eingenommenen Arzneimittel nicht mehr vorhersehbar ist, was im Körper passiert. Die Medikamente wirken nicht nur für sich allein, sondern beeinflussen sich auch gegenseitig. Neben den erwünschten Wirkungen, wie Beschwerden oder Krankheiten lindern, können unerwünschte Wirkungen auftreten. Oft sind dies allgemeine Beschwerden, zum Beispiel Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel, Übelkeit, Verwirrtheitszustände oder Benommenheit.

Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das ÄZQ im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zum Ausdrucken bereit stehen.

Kurzinformation „Nehme ich zu viele Medikamente ein?“ [PDF]

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