Presse 14.06.2013

Neue Patienteninformation: „Morbus Osler – mehr als nur Nasenbluten“

Berlin, 14.06.2013

Morbus Osler ist eine seltene, erbliche Erkrankung, die oft auch als hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT) bezeichnet wird. Nach Schätzungen ist etwa einer von 5000 Menschen daran erkrankt. Bei Morbus Osler sind manche Blutgefäße krankhaft erweitert und sehr verletzlich. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Patienteninformation „Morbus Osler – mehr als nur Nasenbluten“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten.

Es kommt bei mehr als 90 von 100 Betroffenen zu wiederkehrendem Nasenbluten. Dies kann so beeinträchtigend sein, dass Erkrankte ihren Alltag nicht bewältigen oder nachts nicht schlafen können. Bei vielen sind Gefäßfehlbildungen auch in inneren Organen wie etwa Magen-Darm-Trakt, Lunge, Leber oder Gehirn vorhanden. Diese können zu Funktionsstörungen und inneren Blutungen führen. Doch wenn Betroffene rechtzeitig behandelt werden, leben sie in der Regel genauso lange wie andere Menschen.

Patienten finden in dem INformationsblatt wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) die Kurzinformationen für Patienten.

Morbus Osler - Mehr als nur Nasenbluten [PDF]

Weitere Patienteninformationen